Calenberger Hausverträge (Bestand)
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NLA HA, Cal. Or. 1
Nds. Landesarchiv, Abt. Hannover (Archivtektonik) >> Gliederung >> 1 Staatliche Bestände >> 1.1 Fürstentum Calenberg >> 1.1.1 Urkunden >> 1.1.1.3 Haussachen
1340-1863
Bestandsgeschichte: Die Vernichtung fast sämtlicher Urkundenrepertorien des Staatsarchivs Hannover durch Luftangriff im Jahre 1943 erforderte, um die Bestände beschleunigt wieder nutzbar zu machen, zunächst eine nur provisorische Verzeichnung der Urkunden. Es wurde daher auf die Anfertigung vollständiger Regesten verzichtet und im vorliegenden Repertorium nur ein allgemeiner Betreff, gelegentlich unter Anlehnung an Rückaufschriften und dergleichen ausgeworfen, in den meisten Fällen auch unter Verzicht auf die Angabe, ob es sich um Ausfertigung oder Konzept bzw. Original oder Abschrift handelt. Nur wenn unter einer Nummer sich mehrere Stücke fanden, wurde die Überlieferungsform vermerkt.
Die durch das Hochwasser des Jahres 1946 verursachten Schäden sind gering.
Aufgestellt im September 1951 durch StAR z. Wv. Dr. Wolfgang Müller.
Der Bestand, der vor allem Bündnisse, Erbteilungen, Regentschaften, Verzichte, Primogenitur- und Sukzessionsurkunden, Hausgesetze der verschiedenen Linien des Welfenhauses beinhaltet, wurde 1889 durch Georg Irmer chronologisch sortiert. Ursprünglich sollte die Bestandsgrenze wohl im Jahr 1707, nach der Zusammenführung der beiden Fürstentümer Celle und Calenberg, liegen, im 19. Jahrhundert wurden noch weitere fünf Stücke hier untergebracht. Im Februar 2008 erfolgte die Neuverzeichnung mit der Archivsoftware iznAIDA. Bei dieser Gelegenheit wurden die knappen Inhaltsangaben Wolfgang Müllers durch Vollregesten ersetzt, Ausstellungsorte, Überlieferungsform und Beglaubigungsmittel angegeben. Durch die Separierung von mehreren Stücken in einem Umschlag entstanden eine Reihe von Unternummern, die mit -/I, -/II usw. bezeichnet wurden. Auf einen Index wurde vorerst verzichtet, ebenso auf einen Nachweis der Druckorte (außer den wenigen bereits von Müller gemachten Hinweisen auf das Sudendorfsche Urkundenbuch).
Hannover, 17. März 2008
gez. Uwe Hager
Für
Bestandsgeschichte: den Ausdruck des Findbuchs sind geringfügige Änderungen und formale Anpassungen vorgenommen worden; so werden die Unternummern jetzt nicht mit römischen, sondern arabischen Zahlen gekennzeichnet.
Nachweis einzelner Drucke:
Urkundenbuch zur Geschichte der Herzöge von Braunschweig und Lüneburg und ihrer Lande, bearb. von Hans Sudendorf, Bd. 1-10. Hannover/Göttingen 1859-1883 (Sudendorf I, II, III, VII bzw. IX Nr.). (Signatur der Dienstbibliothek des HStAH: BS VI 22 bzw. La 5)
Urkundenbuch der Stadt Göttingen, hrsg. von Gustav Schmidt, Teil 2: 1401-1500. Hannover 1867 (UB Stadt Göttingen II Nr.). (Signatur der Dienstbibliothek des HStAH: BS VI 153)
Pattensen, im Februar 2010
Hildegard
Bestandsgeschichte: Krösche
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Die durch das Hochwasser des Jahres 1946 verursachten Schäden sind gering.
Aufgestellt im September 1951 durch StAR z. Wv. Dr. Wolfgang Müller.
Der Bestand, der vor allem Bündnisse, Erbteilungen, Regentschaften, Verzichte, Primogenitur- und Sukzessionsurkunden, Hausgesetze der verschiedenen Linien des Welfenhauses beinhaltet, wurde 1889 durch Georg Irmer chronologisch sortiert. Ursprünglich sollte die Bestandsgrenze wohl im Jahr 1707, nach der Zusammenführung der beiden Fürstentümer Celle und Calenberg, liegen, im 19. Jahrhundert wurden noch weitere fünf Stücke hier untergebracht. Im Februar 2008 erfolgte die Neuverzeichnung mit der Archivsoftware iznAIDA. Bei dieser Gelegenheit wurden die knappen Inhaltsangaben Wolfgang Müllers durch Vollregesten ersetzt, Ausstellungsorte, Überlieferungsform und Beglaubigungsmittel angegeben. Durch die Separierung von mehreren Stücken in einem Umschlag entstanden eine Reihe von Unternummern, die mit -/I, -/II usw. bezeichnet wurden. Auf einen Index wurde vorerst verzichtet, ebenso auf einen Nachweis der Druckorte (außer den wenigen bereits von Müller gemachten Hinweisen auf das Sudendorfsche Urkundenbuch).
Hannover, 17. März 2008
gez. Uwe Hager
Für
Bestandsgeschichte: den Ausdruck des Findbuchs sind geringfügige Änderungen und formale Anpassungen vorgenommen worden; so werden die Unternummern jetzt nicht mit römischen, sondern arabischen Zahlen gekennzeichnet.
Nachweis einzelner Drucke:
Urkundenbuch zur Geschichte der Herzöge von Braunschweig und Lüneburg und ihrer Lande, bearb. von Hans Sudendorf, Bd. 1-10. Hannover/Göttingen 1859-1883 (Sudendorf I, II, III, VII bzw. IX Nr.). (Signatur der Dienstbibliothek des HStAH: BS VI 22 bzw. La 5)
Urkundenbuch der Stadt Göttingen, hrsg. von Gustav Schmidt, Teil 2: 1401-1500. Hannover 1867 (UB Stadt Göttingen II Nr.). (Signatur der Dienstbibliothek des HStAH: BS VI 153)
Pattensen, im Februar 2010
Hildegard
Bestandsgeschichte: Krösche
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 12:45 MESZ