Hammergut Altenweiher (Bestand)
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Hammergut Altenweiher
Staatsarchiv Amberg (Archivtektonik) >> Beständetektonik des Staatsarchivs Amberg >> IV. Nichtstaatliches Archivgut >> B. Archive des Adels, adelige Standesherrschaft und Jurisdiktion >> 4. Hofmarken und Patrimonialgerichte
1785-1872
Vorwort: Nachdem der Eisenhammer Altenweiher (abgeg. b. Sorghof, Gde. Vilseck, Lkr. Am-berg-Sulzbach) im Mittelalter den Hegner gehört hatte, sind in der Folgezeit zahlreiche wechselnde Besitzer dokumentiert. Die Familie Heeg (1782 in den Adelsstand erhoben) erwarb den Hammer 1734 (zusammen mit der Familie Graf) bzw. 1783 (im Alleineigen-tum). Im Jahr 1895 verkaufte sie ihn an die Familie Dorfner, die das Gut 1937 an das Deutsche Reich (Erweiterung des Truppenübungsplatzes Grafenwöhr) abtreten musste. Der Bestand umfasst 30 Archivalieneinheiten mit einer Laufzeit von 1785 bis 1872. Diese stammen aus der Schenkung einer Privatperson. Es handelt sich überwiegend um Einnahme- und Ausgabeverzeichnisse des Hammerguts. Die Verzeichnung erfolgte im Jahr 2014 durch den Unterzeichner Amberg, Mai 2022 Dr. Till Strobel
Hammergut Altenweiher
30
Bestand
Akten
ger
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.03.2025, 10:30 MEZ