Grenzregiment-3 (Bestand)
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BArch DVH 53-2
call number: DVH 53-2
Bundesarchiv (Archivtektonik) >> Deutsche Demokratische Republik mit sowjetischer Besatzungszone (1945-1990) >> Verteidigung >> Ministerium für Nationale Verteidigung und Nationale Volksarmee >> Nationale Volksarmee >> Grenzpolizei und Grenztruppen
1962-1987
Geschichte des Bestandsbildners: Aufstellung: 01. März 1957 lt. Bef. 4/57, 8/57, 11/57 Minister des Innern
Umunterstellung: 01. April 1962 lt. Bef. 85/61 MifNV, AO 25/62 Chef GT
01. Dezember 1971 lt. Bef. 138/70 MifNV, Bef. 69/70 Chef GT
Standort: Dermbach
Unterstellung: Grenzkommando Süd
Auflösung: 01. August 1989 lt. Bef 58/89 MifNV, Bef. 37/89 Chef GT
Ehrenname: 01. März 1966 "Florian Geyer"
Kommandeur:
Oberstleutnant Rößling 1963-1964
Oberstleutnant Hans Oldenburg 1964-1967
Oberstleutnant Harry Beutner 1967-1969
Oberst Hans Oldenburg 1969-1972
Oberstleutnant Johannes Fritzsche 1972-1979
Oberstleutnant Klaus-Dieter Rauschenbach 1979-1981
Oberstleutnant Heinz Schubert 1981-1987
Major Andreas Weile 1987-
Inhaltliche Charakterisierung: Überlieferung:
- Befehle des Kommandeurs, 1962-1987;
- Befehle des Kommandeurs über Kader, 1965-1970;
- Anordnungen des Kommandeurs, 1962-1987;
- Dienstbesprechungen, 1978-1987;
- Analysen der Kaderarbeit, 1980-1986;
- Finanzökonomie, 1981-1987;
- Organisation der Grenzsicherung, 1964-1988;
- Zusammenwirken mit anderen bewaffneten Organen, 1970-1987;
- Markierung der Staatsgrenze, 1967-1975;
- Grenzdurchbrüche, 1970-1986;
- Fahnenfluchten, 1970-1974;
- Übergabe/Übernahme der Dienstgeschäfte, 1963-1987;
- Chronik, 1974-1986;
- Sicherstellung der Nachrichtenverbindungen, nachrichtentechnischer Ausbau der Staatsgrenze, 1968-1983;
- Überprüfung der Gefechtsbereitschaft, 1964-1988;
- Signal- pionier- und nachrichtentechnischer Ausbau der Staatsgrenze, 1972-1978;
- Auswertung der Ausbildungsjahre, 1962-1986.
Erschließungszustand: Findkartei, innerdienstliches Findbuch
Vorarchivische Ordnung: Im Kommando der Grenztruppen der DDR in Pätz wurde das Verwaltungsarchiv der Grenztruppen eingerichtet.
Das Verwaltungsarchiv war ein Zwischenarchiv und hatte die Aufgabe die Unterlagen aus den Registraturen der zum Bereich der Grenztruppen gehörenden Dienststellen zu sichten, zu übernehmen, zu bewerten und für die Benutzung, vor allem für dienstliche Zwecke, bereitzustellen.
Die Aktenbildung erfolgte bereits bei den Registraturbildnern auf der Grundlage des Einheitsaktenplanes, K 10/3/001, der für alle Dienststellen der Nationalen Volksarmee verbindlich war. Für die Übergabe des Schriftgutes an das Verwaltungsarchiv galten die militärischen Bestimmungen über das Militärarchivwesen sowie die Bestimmungen über Wachsamkeit und Geheimhaltung.
Die Provenienzstellen waren angehalten das Schriftgut, das seinen Wert für die unmittelbare Aufgabenerfüllung verloren hatte, an das Verwaltungsarchiv zu übergeben.
Der Einheitsaktenplan legte gleichzeitig auch die Aufbewahrungsfristen der Schriftstücke fest.
Diejenigen Unterlagen, die für eine längerfristige Aufbewahrung vorgesehen waren und vor allem die Entwicklung der Grenztruppen widerspiegelten, wurden nach 10 Jahren in das Militärarchiv der DDR, dem zuständigen Archiv, abgegeben.
Im Verwaltungsarchiv erhielten die Akten eine Archivsignatur und wurden nach der Bewertung und Verzeichnung numerisch fortlaufend im Magazin eingelagert .
Im Militärarchiv der DDR erfolgte eine tiefere Verzeichnung und die Akten erhielten eine neue Signatur.
Infolge der Vereinigung der beiden deutschen Staaten 1990 wurde das Militärarchiv der DDR vom Bundesarchiv übernommen und der Abteilung Militärarchiv zugeordnet. Die Unterlagen des Verwaltungsarchivs der Grenztruppen der DDR verblieben bis zur Auflösung des Militärischen Zwischenarchivs im Jahre 1995 in Potsdam, kamen zwischenzeitlich zum Zecke der Auswertung durch die Staatsanwaltschaft Berlin in das Bundesarchiv Berlin und wurden 1999 dem Bundesarchiv-Militärarchiv in Freiburg zugeführt.
Die Zusammenführung der Teilbestände vom Militärarchiv der DDR und dem Verwaltungsarchiv der Grenztruppen der DDR sowie eine neue Tektonik im Bundesarchiv-Militärarchiv machte eine Neuordnung der Bestände notwendig.
Archivsignatur des Verwaltungsarchivs der Grenztruppen: VA-06-...
Archivsignatur des Militärarchivs der DDR: GT ...
Archivsignatur des Bundesarchivs-Militärarchiv: DVH 53-2/... .
Zitierweise: BArch DVH 53-2/...
Umunterstellung: 01. April 1962 lt. Bef. 85/61 MifNV, AO 25/62 Chef GT
01. Dezember 1971 lt. Bef. 138/70 MifNV, Bef. 69/70 Chef GT
Standort: Dermbach
Unterstellung: Grenzkommando Süd
Auflösung: 01. August 1989 lt. Bef 58/89 MifNV, Bef. 37/89 Chef GT
Ehrenname: 01. März 1966 "Florian Geyer"
Kommandeur:
Oberstleutnant Rößling 1963-1964
Oberstleutnant Hans Oldenburg 1964-1967
Oberstleutnant Harry Beutner 1967-1969
Oberst Hans Oldenburg 1969-1972
Oberstleutnant Johannes Fritzsche 1972-1979
Oberstleutnant Klaus-Dieter Rauschenbach 1979-1981
Oberstleutnant Heinz Schubert 1981-1987
Major Andreas Weile 1987-
Inhaltliche Charakterisierung: Überlieferung:
- Befehle des Kommandeurs, 1962-1987;
- Befehle des Kommandeurs über Kader, 1965-1970;
- Anordnungen des Kommandeurs, 1962-1987;
- Dienstbesprechungen, 1978-1987;
- Analysen der Kaderarbeit, 1980-1986;
- Finanzökonomie, 1981-1987;
- Organisation der Grenzsicherung, 1964-1988;
- Zusammenwirken mit anderen bewaffneten Organen, 1970-1987;
- Markierung der Staatsgrenze, 1967-1975;
- Grenzdurchbrüche, 1970-1986;
- Fahnenfluchten, 1970-1974;
- Übergabe/Übernahme der Dienstgeschäfte, 1963-1987;
- Chronik, 1974-1986;
- Sicherstellung der Nachrichtenverbindungen, nachrichtentechnischer Ausbau der Staatsgrenze, 1968-1983;
- Überprüfung der Gefechtsbereitschaft, 1964-1988;
- Signal- pionier- und nachrichtentechnischer Ausbau der Staatsgrenze, 1972-1978;
- Auswertung der Ausbildungsjahre, 1962-1986.
Erschließungszustand: Findkartei, innerdienstliches Findbuch
Vorarchivische Ordnung: Im Kommando der Grenztruppen der DDR in Pätz wurde das Verwaltungsarchiv der Grenztruppen eingerichtet.
Das Verwaltungsarchiv war ein Zwischenarchiv und hatte die Aufgabe die Unterlagen aus den Registraturen der zum Bereich der Grenztruppen gehörenden Dienststellen zu sichten, zu übernehmen, zu bewerten und für die Benutzung, vor allem für dienstliche Zwecke, bereitzustellen.
Die Aktenbildung erfolgte bereits bei den Registraturbildnern auf der Grundlage des Einheitsaktenplanes, K 10/3/001, der für alle Dienststellen der Nationalen Volksarmee verbindlich war. Für die Übergabe des Schriftgutes an das Verwaltungsarchiv galten die militärischen Bestimmungen über das Militärarchivwesen sowie die Bestimmungen über Wachsamkeit und Geheimhaltung.
Die Provenienzstellen waren angehalten das Schriftgut, das seinen Wert für die unmittelbare Aufgabenerfüllung verloren hatte, an das Verwaltungsarchiv zu übergeben.
Der Einheitsaktenplan legte gleichzeitig auch die Aufbewahrungsfristen der Schriftstücke fest.
Diejenigen Unterlagen, die für eine längerfristige Aufbewahrung vorgesehen waren und vor allem die Entwicklung der Grenztruppen widerspiegelten, wurden nach 10 Jahren in das Militärarchiv der DDR, dem zuständigen Archiv, abgegeben.
Im Verwaltungsarchiv erhielten die Akten eine Archivsignatur und wurden nach der Bewertung und Verzeichnung numerisch fortlaufend im Magazin eingelagert .
Im Militärarchiv der DDR erfolgte eine tiefere Verzeichnung und die Akten erhielten eine neue Signatur.
Infolge der Vereinigung der beiden deutschen Staaten 1990 wurde das Militärarchiv der DDR vom Bundesarchiv übernommen und der Abteilung Militärarchiv zugeordnet. Die Unterlagen des Verwaltungsarchivs der Grenztruppen der DDR verblieben bis zur Auflösung des Militärischen Zwischenarchivs im Jahre 1995 in Potsdam, kamen zwischenzeitlich zum Zecke der Auswertung durch die Staatsanwaltschaft Berlin in das Bundesarchiv Berlin und wurden 1999 dem Bundesarchiv-Militärarchiv in Freiburg zugeführt.
Die Zusammenführung der Teilbestände vom Militärarchiv der DDR und dem Verwaltungsarchiv der Grenztruppen der DDR sowie eine neue Tektonik im Bundesarchiv-Militärarchiv machte eine Neuordnung der Bestände notwendig.
Archivsignatur des Verwaltungsarchivs der Grenztruppen: VA-06-...
Archivsignatur des Militärarchivs der DDR: GT ...
Archivsignatur des Bundesarchivs-Militärarchiv: DVH 53-2/... .
Zitierweise: BArch DVH 53-2/...
Grenzregiment-3 (GR-3), 1962-1987
200 Aufbewahrungseinheiten; 6,0 laufende Meter
Archivbestand
deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 10:58 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Bundesarchiv (Archivtektonik)
- Deutsche Demokratische Republik mit sowjetischer Besatzungszone (1945-1990) (Tektonik)
- Verteidigung (Tektonik)
- Ministerium für Nationale Verteidigung und Nationale Volksarmee (Tektonik)
- Nationale Volksarmee (Tektonik)
- Grenzpolizei und Grenztruppen (Tektonik)
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