Kirchenkampf in Westfalen
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0.4 b Büro der Westfälischen Bekenntnissynode, 7
0.4 b Büro der Westfälischen Bekenntnissynode Büro der Westfälischen Bekenntnissynode
Büro der Westfälischen Bekenntnissynode
1934
Enthält u.a.: Korrespondenz der Mitarbeiter des Präsesbüros u.a. Fiedler; Bekenntnisse diverser Kirchengemeinden; Anteilnahme für den Präses der Bekenntnissynode; Disziplinarverfahren gegen Pfarrer Lic. Flemming in Münster u.a. wegen herabwürdigenden Aussagen durch das Ev. Konsistorium; Beschwerde der Bekenntnissynode wegen Beschlagnahmung der Polizei Dortmund von "weißen Karten" zum Eintritt in die Bekenntnissynode; Brief Hermann Bartels an Präses Koch über die Erklärung des Bruderrats; Bericht der Pfarrer Balzer und Linde aus Iserlohn, dass Listen gegen sie beim örtlichen Küster Sülberg zur Unterschrift ausliegen würden; Strafantrag wegen verleumderischen Beleidigungen u.a. gegen Küster Wilhelm Sülberg; Aufruf zur Spende; Brief von Hermann Herrigel (Frankfurter Zeitung) an Hans Ehrenberg über die Entwicklung des Kirchenkonfliktes zwischen Bekenntnissynode und Konsistorium
Akten
aus dem Nachlass Bauks
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:13 MEZ