Das freie Haus zu Schmalkalden [Stadt, Lkr. Schmalkalden-Meiningen] am Schlossberg an der 1761 mitbelehnten Ehefrau Johanna Regina, geborener Stie...
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Urk. 14, 13877
A I u, Wagehals sub dato
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Mehrere Familien >> Personenbetreffe D-F >> Eschstruth und Merckel
1791 September 03
Lehnsrevers
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Das freie Haus zu Schmalkalden [Stadt, Lkr. Schmalkalden-Meiningen] am Schlossberg an der 1761 mitbelehnten Ehefrau Johanna Regina, geborener Stiefel, gelegen mit aller Freiheit, Herrlichkeit und allem Zubehör, das ehemals Caspar Dantz innehatte, in der Folge Graf Georg Ernst von Henneberg dem Magister Basilius, Pfarrer zu Schleusingen, verehrt hat, von dem es durch Kauf an den hennebergischen Sekretär Johann Henckel und von diesem an den Amtmann zu Schmalkalden, Johann Steitz den Älteren, gekommen ist, zu Erbrecht. Von Letzterem gelangte das Haus an Hans Keller, von diesem an den Schultheißen Johann Marold, von Marold an Johann Ulrich Grobius, darauf an Johann Christoph Wißler, von diesem an Dr. Johann Juncker und schließlich von Johann Valentin Fuchs und dem Superintendenten von Haxthausen an den 1729 belehnten Johannes Pfingsten, Buchdrucker zu Hersfeld. Danach kam das Lehen an Josias Bochhammer, Bürger und Schneider zu Schmalkalden. Von dem Lehen ist ein jährlicher Erbzins an Michaelis von einem Ort eines Guldens und einem Fastnachtshuhn oder dafür zwei Gnacken in die Renterei zu Schmalkalden entrichten. [Ehemals Lehen der Grafen von Henneberg]
Vermerke (Urkunde): Siegler: Salomo Friedrich Merckel
Vermerke (Urkunde): Siegler: Salomo Friedrich Merckel
Belehnte/r: Johann Valentin Simmer, Bürgermeister [zu Schmalkalden], als Kurator des Friedrich Esaias Eschstruth, Enkels der verstorbenen Johanna Regina Hahn, wie auch Georg Friedrich Merckel, Stadtschultheiß [zu Schmalkalden], als natürlicher Vormund seiner Söhne, der Brüder Georg Christoph und August Christian Merckel, ebenfalls Enkeln der verstorbenen Johanna Regina Hahn
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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