Schreiben der Äbtissin Catharina von Heiligkreuztal an Abt Thomas von Salem. Bedrängnisse des Klosters in den kriegerischen Zeitläuften (1); Bereitschaft Überlingens, die Äbtissin nötigenfalls aufzunehmen und zu schützen; Unterhaltung von 107 Soldaten bereits in der 3. Woche; Einquartierung von 400 württembergischen Soldaten in Rottenacker (Kr. Ehingen); Flüchtung der "besten Sachen" des Gotteshauses (5); Bedrohung Zwiefaltens durch Einfall von Kaiserlichen in Pflummern (Wegführung von 80 Stück Vieh und 3 Pferden, Beraubung des Amtmanns, Flucht des Prädikanten und anderer Einwohner von Pflummern nach Andelfingen und Friedingen)(6). - Bitte um den salemischen Balbierer Meister Hans Jörg wegen schwerer Erkrankung der Konventualin Maria von Neyhausen (1); Beurlaubung zweier Schwestern zum Besuch ihrer Eltern (2). Tod zweier Schwestern (Barbara Barher? und Lisa Bohm?) (5); Äbtissin Catharina hat sich in Abwesenheit des leider verhinderten Abtes "im Namen des Herrn, zwar noch ganz schwach und baufällig, aus dem Bette gemacht" und Sophia Hundtbiß zur Priorin, Anna Maria v. Payer zur Bursiererin, Veronika Schenk zur Subpriorin, Barbara Brieder zur Weinkellerin und Anna Herterich zur Oberkutscherin ernannt (7). Abgang des Dr. Hager zum Herbstende 1630 und Ausschreibung der beiden Heiligkreuztaler Beamtenstellen, Bewerbung des unstudierten, aber erfahrenen, beredten und dem P. Bleden wohlbekannten hornsteinischen Vogts von Grinningen (Grüningen), z. Zt. auf dem Hohenstoffeln (3). Versehung Heiligkreuztals mit einem Beichtvater (4). - Verschuldung Heiligkreuztals und Neuvergabe des Heiligkreuztaler Hofs zu Markdorf (Kr. Überlingen; 2); Anleihegesuch des Hauses Oesterreich über 2000 fl (5)

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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