Amtsgericht Welzheim (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, F 315
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik) >> Untere Verwaltungsbehörden 1806-um 1945 >> Geschäftsbereich Justizministerium >> Amtsgerichte
1819-1931
Vorbemerkung: Der Sprengel des Amtsgerichts Welzheim umfaßte die Gemeinden des Oberamts Welzheim: Alfdorf, Großdeinbach, Kaisersbach, Kirchen-Kirnberg, Lorch, Pfahlbronn, Plüderhausen, Rudersberg, Unterschlechtbach, Waldhausen und Wäschenbeuren. Mit Gesetz vom 24. Juli 1931 wurde das Amtsgericht aufgelöst (Reg.Bl. S. 341), die Zuständigkeit für die einzelnen Gemeinden ging auf die Amtsgerichte Backnang, Göppingen, Schwäbisch Gmünd und Schorndorf über. Die im vorliegenden Findbuch erfaßten Zivilprozeßakten des 19. Jahrhunderts kamen 1951 im Staatsarchiv ein und wurden in einem Archivverzeichnis erfaßt. Ein Teil der übrigen Akten wurde bei der Bearbeitung des Bestandes F 299 Amtsgericht Schorndorf herausgelöst, der andere Teil im September 1987 vom Stadtarchiv Lorch an das Staatsarchiv abgegeben. Alte Akten wurden im Juli und August 1995 von der Zeitangestellten Christa Raabe unter Anleitung der Unterzeichnenden verzeichnet und verpackt. Die Reinschrift des Findmittels fertigte Frau Hildegard Aufderklamm. Der Bestand F 315 umfaßte 244 Archivalieneinheiten = 1,8 lfd.m Akten. Ludwigsburg, im Dezember 1995 Dr. Nicole Bickhoff
244 Büschel (2,2 lfd. m)
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:40 MEZ