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Kopiar der Deutschordenskommende Ramersdorf, enthaltend Urkunden von 1264 ab betreffend das von der Abtei Siegburg erworbene Gut Ollheim (Olme, Olmene) im Lande Hersel
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Kopiar der Deutschordenskommende Ramersdorf, enthaltend Urkunden von 1264 ab betreffend das von der Abtei Siegburg erworbene Gut Ollheim (Olme, Olmene) im Lande Hersel
AA 0126 Altenbiesen, Deutschordensballei, Rep. u. Hs. (AA 0126)
Altenbiesen, Deutschordensballei, Rep. u. Hs. (AA 0126) >> 1. Rep. u. Hs.
(1264-1424)
Enthaeltvermerke: Enthält: Bl. 1V (1a) (1415) [ohne Regest] Ueberlieferung: Abschrift Bl. 1R (1301 Februar 26) Jacob, rector plebis zu Ollheim (Olmene) verzichtet zu Gunsten des Deutschen Hauses zu Ramersdorf zu Händen des Kanonikus Zobbo, der Priesterbrüder Johann und Radulf und des Bruders Adolph von Blankenberg auf 12 ½ Morgen Ackerland, die vordem dem Wenemar de Olshoven gehört haben. d. in dominica Reminiscere Archivreferenz: Ausfertigung, Pergament, mit beschädigtem Siegel des Ausstellers im Deutschordenszentralarchiv Wien Nr. 806; weitere Abschrift im Kopiar Mergentheim Nr. 24, S. 98 Ueberlieferung: Abschrift Bl. 2V-R (1266 März 10) Theodericus, Abt zu Siegburg, bestimmt, dass ein bestimmter Zehnte, den das Kloster Schillingskapellen innehat, nach seinem Tode in den Hof Olheim (Olme), den die Brüder des Deutschen Ordens zu Ramersdorf besitzen, zu zahlen ist, weil dieser Zehnte von ihm den genannten Kloster nur für die Zeit seines Lebens zugestanden worden sei. d. Siegburg, sexto Idus Martii Archivreferenz: Ausfertigung, Pergament, mit beschädigtem Siegel des Ausstellers, im Deutschordenszentralarchiv Wien Nr. 432; zweite Abschrift im Kopiar Mergentheim Nr. 24, S. 30 Bibliographische Referenz: Pettenegg, S. 112, Knipping Nr. 2304 (Regesten) Ueberlieferung: Abschrift Bl. 2R (1262 März 2) Conrardus dictus de Mulnarken verzichtet zusammen mit seiner Gemahlin Cunegunda zugunsten des Deutschordenshauses Ramersdorf auf ein Lehen, das Gerlacus de Olme von ihnen besitzt. d. VI. Nonas Martii Ueberlieferung: Unvollständige Abschrift Bl. 3V-R (1299 Juli 20) Sigenwigis (Sewewigis), Äbtissin zu Dietkirchen, und der Konvent vergleichen sich mit dem Komtur und den Brüdern des Deutschen Hauses zu Ramersdorf dahin, dass diese der Äbtissin 5 Mark und dem Konvent ½ Mark zahlen, dass ferner ein vom Deutschen Haus bestimmter Ordensbruder die streitigen Güter als von dem Konvent abhängige Güter, also als "Leyman", empfangen muss, nach dessen Tode das Haus dem Konvent eine bestimmte Summe zahlen und einen neuen Leyman bestimmen soll, und so fort. Zeugen: Der Offizial zu Bonn; Gerhard, Pfarrer zu St. Martin; Heinrich, Pfarrer zu Breisig (Brisghe, Brisgo) und die Ritter Heinrich von Ossendorp (Osendorp) und Reinhard von Friesdorf (Vryestorp). d. feria secunda post divisionem apostulorum Archivreferenz: Ausfertigung (Original), Pergament, mit Siegel der Äbtissin im Deutschordenszentralarchiv Wien Nr. 775; Kopie (17. Jhdt.) in Mergentheim, Urk. 31 Bibliographische Referenz: Pettenegg, S. 201, Nr. 775 (Regest) Ueberlieferung: Abschrift Bl. 3R-7R (1264 Juni 21) (Regest 1) Abt Theoderich, Prior Heinrich und der Konvent von Siegburg verpachten mit Zustimmung des Erzbischofs Engelbert und des Kölner Domkapitels ihren Hof und sonstige Besitzungen zu Ollheim (Olme) dem Kommendator Symon de Gandavo und den Deutschordensbrüdern zu Ramersdorf unter bestimmten Bedingungen. (Regest 2) Abt Dietrich, Prior Heinrich und der Konvent des Klosters Siegburg (monasterii Sybergensis) bekunden, dass sie zur Beendigung eines lästigen Streites um den Hof und die Güter des Klosters bei der villa Olme (Ollheim) diesen Hof mit allem Zubehör unter Zustimmung Erzbischofs Engelbert und des Kölner Kapitels dem Bruder Symon de Gaudavio, Komtur zu Ramersdorf, und den Brüdern des Hospitals S. Mariae Theut. Jerosolym. dort unter bestimmten Bedingungen verpachtet haben, und zwar sollen der Komtur und die Brüder zu Ramersdorf dem Kloster Siegburg jährlich zu St. Remigius je 50 Malter Weizen, Roggen und Hafer liefern, zudem sollen sie von dem Land, das jetzt Eckebertus, der Sohn des + Ritters Gerlach, des früheren Vogtes des Hofes Olme (Ollheim), besitzt, 20 Malter Roggen und 2 Malter Weizen, die bisher von dem Kloster Schillingskapellen (de Capella) gezahlt wurden, dem Kloster jährlich zu St. Remigius abliefern. Außerdem müssen sie jährlich 13 Kölner Mark zahlen, und zwar 7 Mark im September, die restlichen 6 Mark im März, dazu 1 Mark, die bisher das Kloster Schillingskapellen schuldete, ferner noch 5 Schillinge, die bislang der Ritter Emelricus dictus de Hayne zahlte. Dagegen sind die 40 Schillinge, die der verstorbene Abt Godefridus zur Vermehrung der Präbende der Klosterbrüder bestimmte und die bisher der villicus in Gymnich (Gymnenich) zahlte, ausgenommen. Dafür darf der Abt mit 16 Berittenen nach alter Gewohnheit eine Nacht dort herbergen, desgleichen müssen Boten des Klosters jederzeit zur Herberge aufgenommen werden. Dieser Vertrag muss von dem Generalmeister des Ordens, Bruder Anno de Sangerhusen, genehmigt werden. Zeugen: Henricus prior, Henricus custos, Hermannus et Adolphus camerarii, Albertus capellanus et totus conventus noster (nostra), Otto dictus Maurus, Sybodo dictus Puls, Embrico de Vistorp et Adolphus de Mile (Mille), milites, Eckebertus advocatus dicte curtis, Wilhelmus de Blumenberg (Blomenberg) et tota familia curtis, scabini quoque Sybergenses: Adolphus miles de Wiele, Gerardus et Theodoricus quondam schulteti (sculteti), Sybodo frater ipsius Theodorici, Henricus quondam advocatus, Henricus et Falco, filii sui, Sybodo dictus Durre, Sybodo de Steinwege, Herlivus advocatus, Hartlivus filius cellerarii. d. XI. Kal. Iulii Archivreferenz: Ausfertigung, s. Altenbiesen, Kommende Ramersdorf, Urk. 1; weitere Abschrift im Kopiar Mergentheim Nr. 24, S. 84-90 Bibliographische Referenz: Knipping III Nr. 2304 (erwähnt) Ueberlieferung: Abschrift Bl. 7R-8R (1324 Dezember 11) Das Deutsche Haus in Heimerzheim verpflichtet sich, für 80 Morgen, die bei Ollheim gelegen sind, früher dem Ritter Wenemar von Heimerzheim gehörten und dann dem Bruder Zobbe von Drachenfels von dem Subdechanten des Kölner Domes Friedrich von Limburg übertragen wurden, jährlich 12 Schillinge und 4 Kapaunen an den Subdechanten und dessen Nachfolger zu zahlen und nach Zobbos Tod einen anderen Bruder zur Übernahme der Güter zu präsentieren. d. III Idus Dec. Siegler: Deutschmeister Bruder Konrad von Gundelfingen Archivreferenz: Ausfertigung, Pergament, mit Siegel im Deutschordenszentralarchiv Wien Nr. 1026 Bibliographische Referenz: Pettenegg, S. 268 (Regest) Ueberlieferung: Abschrift Bl. 8R-11V (1424 Mai 16) Bernhard von Weverde gen. Bulvar (Berend ... gen. Bulnar) und Frau Beelghyn (Beelgin) verkaufen Iwan von Kortenbach (Ywaen ...) , Landkomtur der Ballei Biesen, den Hof zu Ramersdorf, den sie von dem Herrn von Heinsberg und dieser von dem Deutschorden erworben hatte. d. Dynsdages na s. Servaes dach Siegler: Die beiden Aussteller Archivreferenz: Ausfertigung, Pergament, s. Altenbiesen, Kommende Ramersdorf, Urk. 14; weitere Abschrift im Kopiar Mergentheim Nr. 24, S. 71-74 Ueberlieferung: Abschrift Bl. 11V-12R (1424 Mai 16) Heynrich Kauwer syns soen, Thomas Kauwer syns soen, Johann zu der Hoeven, Thiele Schelart, Loetz Arnszoen, Hans Sybelsoen und Heyne Beeren, Schöffen zu Küdinghoven, bekunden, dass Bernhard von Weverde gen. Bulvar (Bernt von Wevert gen. Bulner) und seine Ehefrau Bielgen Sudermanns dem Landkomtur der Ballei Biesen Iwan von Kortenbach (Ywaen ...) den Hof zu Ramersdorf, im Lande von Löwenberg und im Kirchspiel Küdinghoven gelegen, verkauft haben, so wie sie ihn von dem Herrn von Heinsberg und dieser wiederum von dem Deutschen Orden erworben hatten. d. des dynsdaighs nae s. Servaes dach Siegler: Schöffen zu Küdinghoven Archivreferenz: Ausfertigung, Pergament im Deutschordenszentralarchiv Wien; weitere Abschrift im Kopiar Mergentheim Nr. 24, S. 75-77 (mit dem Jahr 1444) Ueberlieferung: Abschrift Bl. 12R-14R (1419 September 7) Johann von Loen, Herr zu Heinsberg, Löwenberg und Gennep, und seine Ehefrau Margaretha von Gennep, Johann von Loen, Propst zu Aachen, Johann von Loen, ältester Sohn zu Heinsberg, und Wilhelm von Loen, Graf zu Blankenheim, ihre Söhne, bekunden, dass sie den Eheleuten Bernd von Wevorde gen. Bulnar und Beelgen Sudermanns den Hof Ramersdorf im Lande Löwenberg, wie sie ihn vom Deutschen Orden erworben haben, verkauft haben. d. up S. Lambertztag Siegler: Die 5 Aussteller, Werner von Vlatten, Roilmann von Geisbusch, Steffen von Liek Archivreferenz: Ausfertigung, Pergament im Deutschordenszentralarchiv Wien; weitere Abschrift im Kopiar Mergentheim Nr. 24, S. 67-70 Ueberlieferung: Abschrift Bl. 15V-15R [1246-1257] Heinrich, Herr von Löwenberg, und seine Gemahlin Agnes verzichten auf ihr Recht und Anspruch an einem bestimmten Weg in ihrem Gebiet (destrictus), dessentwegen mit dem Komtur und den Brüdern des Deutschen Hauses zu Ramersdorf ein Streit bestand. Ferner verpflichtet sich der Komtur, ihnen 120 Malter Weizen Bonner Maß zu liefern, weil der Komtur von ihrem Hof bei Holtorp Besitz ergriffen hat Ueberlieferung: Unvollständige Abschrift Bl. 16V-18R (1293 April 19) Die Edelfrau (Matrona) Aleydis von Limburg und ihre Tochter gleichen Namens empfangen auf Lebenszeit vom Deutschen Haus zu Ramersdorf ein Haus und Grundstück mit angrenzendem Weingarten in Küdinghoven und dritthalb Joch Wald, wofür sie jährlich 6 Kölner Schillinge und 1 Malter Nüsse am Feste b. Maurorum martyrum zahlen, und 8 Joch Ackerland im Limburger Feld sowie 6 ½ Fässer Wein Jahreszins verpfänden. d. dominica qua cantatur Jubilate Siegler waren: 1) Aleydis von Limburg, 2) der Propst von Bonn, 3) der Abt von Heisterbach Archivreferenz: Ausfertigung (Original), Pergament, ohne Siegel, im Deutschordenszentralarchiv Wien Nr. 710; Kopie, s. Altenbiesen, Kommende Ramersdorf, Urk. 4a; weitere Abschrift im Kopiar Mergentheim Nr. 24, S. 99-101 Bemerkung: Mit deutscher Übersetzung (Bl. 18V-R) Bibliographische Referenz: Pettenegg, S. 184, Nr. 710 (Regest) Material: Pergament Ueberlieferung: Abschrift
Diverse Registraturbildner
Umfang: 13 Nummern;
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.