. Verhandlungen um die Restituierung der standesherrlichen Rechte nach 1848: Verhandlungen mit der großherzoglich-hessischen Regierung zu Darmstadt wegen der Bestimmungen des die standesherrlichen Rechte verkürzenden Gesetzes vom 7. August 1848
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F 27 A, 32/206
F 27 A, Abt. 32 Nr. 241
F 27 A Herrschaft Riedesel zu Eisenbach: Herrschaft Riedesel zu Eisenbach - Samtarchiv
Herrschaft Riedesel zu Eisenbach: Herrschaft Riedesel zu Eisenbach - Samtarchiv >> 32. Beziehungen zu Hessen-Darmstadt >> 14 Revolution 1848 >> . Verhandlungen um die Restituierung der standesherrlichen Rechte nach 1848
(1842, 1849), 1852-1861, 1878
Enthält u.a.: Konzept einer Vollmacht des Friedrich Franz August (1782-1853) Riedesel für seinen Vetter Ludwig Volprecht Riedesel (1806-1858), 15. Oktober 1852, bei der großherzoglich-hessischen Regierung einen Antrag auf die den verfassungsmäßigen Gerechtsamen der Riedeselschen Familie entsprechenden Modifikationen des Gesetzes vom 7. August 1848 zu stellen
Enthält u.a.: Schreiben des Großherzoglich-Hessischen Ministeriums des Innern betr. die Restituierung bundesgesetzlich eingeräumter standesherrlicher Rechte, z. B. Befreiung von der Militärpflicht, privilegierter Gerichtsstand, Wiederherstellung von Familienverträgen, Bestellung der Lokal-Polizei, Besetzung bestimmter Pfarr- und Schulstellen, 17. Dezember 1852
Enthält u.a.: Konzept eines Pro Memoria 30. Dezember 1853 als rechtshistorische Erörterung der Verhältnisse zwischen den Riedesel zu Eisenbach und dem hessisch-darmstädtischen Fürstenhaus auf Grund der Bestimmungen des Rezesses vom 4. März 1713, der Rheinbundakte vom 12. Juli 1806 sowie der Erlasse, Deklarationen, Edikte und Gesetze vom 1. Dezember 1807, 30. August 1808, 17. Februar 1820, 13. Juli 1827 und 7. August 1848
Enthält u.a.: Konzepte einer Eingabe an das Großherzoglichen Ministerium des Innern, April 1854-Januar 1855
Enthält u.a.: Schreiben des Großherzoglichen Ministeriums des Innern bzgl. der noch ausstehenden Regulierung der standesherrlichen Rechtsverhältnisse 27. Januar 1855
Enthält u.a.: Schreiben zu Führung und Verfügungsrecht über die Konsistorialarmenkasse April 1855 nebst Abschrift eines Berichts des Rechners der Konsistorialarmenkasse an den Dekan Stamm zu Lauterbach, 9. Juli 1849
Enthält u.a.: Schreiben der Riedesel an den Großherzoglich Geheimen Staatsrat [Christian] von Bechtold betr. die Bereitschaft zur Ausgleichsfindung in Sachen der Reklamation der verkürzten standesherrlichen Rechte nebst eines Schreibens zu den Bedingungen dieses Ausgleichs unter Bezugnahme auf den beiliegenden Gesetzesentwurf der Regierung Ludwigs III., die Rechtsverhältnisse der Standesherren betreffend, 10. März 1857
Enthält u.a.: Schreiben des Lehnsvormunds über Ernst von Breidenbach zu Breidenstein, Hofgerichtsrat Dr. Kraft zu Gießen, an die Riedesel in Betreff des die mit dem Gesetz vom 7. August 1848 aufgehobenen Standesrechte wiederherstellenden Gesetzesentwurfs nebst einem die einzelnen Standesrechte bezeichnenden Pro Memoria, 25. Mai 1857
Enthält u.a.: Bericht und tabellarische Aufstellung der Riedeselschen Renteiverwaltung über die zwischen 1836 und 1847 bezogenen Justiz-, Polizei-, Disziplin-, Feldrügen- und Konsistotialstrafen sowie über die zwischen 1832 und 1847 bezogenen Forststrafen, 10. Februar 1858
Enthält u.a.: Konzept eines Schreibens an den Staatsrat von Bechtold, die Familie Riedesel halte bzgl. der Abtretung vor 1848 bezogenen Strafzahlungen sowie der Wiedereinsetzung in die alten Rechte an einer Gleichstellung mit anderen Standesherren fest, 20. Februar 1858
Enthält u.a.: Bekräftigung der Beschwerde beim Großherzoglichen Ministerium des Innern nach dem Tod des bislang seitens der Familie Riedesel bevollmächtigten Erbmarschalls Ludwig Volprecht Riedesel, Oktober 1858-August 1859
Enthält u.a.: Schreiben des Großherzoglichen Ministeriums des Innern nebst zwei Gesetzesentwürfen bzgl. der Rechtsverhältnisse der adeligen Grund- und Gerichtsherren, 9. Oktober 1859
Enthält u.a.: Bericht und Beurteilung der Gesetzesentwürfe durch den Riedeselschen Samtrat Schaum (insg. 31 Seiten), 5. November 1859 nebst Konzept einer Bevollmächtigung des Erbmarschalls Georg Carl Ludwig Riedesel (1812-1881) sowie des Grafen von Schlitz genannt von Görtz als Mitvormund der Söhne des verstorbenen Erbmarschalls Ludwig Volprecht zur Verhandlung mit der großherzoglich-hessischen Regierung bzgl. der Rechtsverhältnisse der Standesherren, 8. November 1859
Enthält u.a.: Gegenentwurf nebst Erläuterungen zu den im Oktober 1859 der Riedeselschen Renteiverwaltung mitgeteilten großherzoglich-hessischen Gesetzesentwürfen, 26. November 1859
Enthält u.a.: Schreiben des Großherzoglichen Ministeriums des Innern mit Bemerkungen und Modifikationen zu dem Gesetzesentwurf, 6. Februar 1860
Enthält u.a.: Schriftwechsel des Riedeselschen Samtrates Schaum mit den Grafen von Görtz wegen Ergänzungen zu den Gesetzesentwürfen, 1860, 1861
Enthält u.a.: Kopie des Entwurfs zu dem Gesetz vom 18. Juli 1858 betr. die Rechtsverhältnisse der Standesherren des Großherzogtums
Enthält u.a.: Beilagen zu Protokollen der Ausschüsse der zweiten Kammer der Landstände zu Darmstadt (Druck), Mai, Juli 1860
Enthält u.a.: Abschrift einer Anfrage des Klingelhoffer aus Büdingen vom 27. März 1878 betr. Anwendbarkeit des Gestzes vom 18. Juli 1858 auf die Verhältnisse der Riedesel sowie das P. P. zur Beantwortung durch den Samtrat Schaum vom 28. März 1878 betr. die nur teilweise zu konstatierende Anwendbarkeit unter Bezugnahme auf die Deklarationen vom 1. Dezember 1807 und 13. Juli 1827 sowie das Gesetz vom 7. August 1848
Darin auch: Abschrift einer Beschlussfassung vom 15. September 1842 auf die Eingabe des Erbprinzen Constantin v. Löwenstein-Wertheim zur Errichtung eines Bundesgerichts vom 22. November 1834
Enthält u.a.: Schreiben des Großherzoglich-Hessischen Ministeriums des Innern betr. die Restituierung bundesgesetzlich eingeräumter standesherrlicher Rechte, z. B. Befreiung von der Militärpflicht, privilegierter Gerichtsstand, Wiederherstellung von Familienverträgen, Bestellung der Lokal-Polizei, Besetzung bestimmter Pfarr- und Schulstellen, 17. Dezember 1852
Enthält u.a.: Konzept eines Pro Memoria 30. Dezember 1853 als rechtshistorische Erörterung der Verhältnisse zwischen den Riedesel zu Eisenbach und dem hessisch-darmstädtischen Fürstenhaus auf Grund der Bestimmungen des Rezesses vom 4. März 1713, der Rheinbundakte vom 12. Juli 1806 sowie der Erlasse, Deklarationen, Edikte und Gesetze vom 1. Dezember 1807, 30. August 1808, 17. Februar 1820, 13. Juli 1827 und 7. August 1848
Enthält u.a.: Konzepte einer Eingabe an das Großherzoglichen Ministerium des Innern, April 1854-Januar 1855
Enthält u.a.: Schreiben des Großherzoglichen Ministeriums des Innern bzgl. der noch ausstehenden Regulierung der standesherrlichen Rechtsverhältnisse 27. Januar 1855
Enthält u.a.: Schreiben zu Führung und Verfügungsrecht über die Konsistorialarmenkasse April 1855 nebst Abschrift eines Berichts des Rechners der Konsistorialarmenkasse an den Dekan Stamm zu Lauterbach, 9. Juli 1849
Enthält u.a.: Schreiben der Riedesel an den Großherzoglich Geheimen Staatsrat [Christian] von Bechtold betr. die Bereitschaft zur Ausgleichsfindung in Sachen der Reklamation der verkürzten standesherrlichen Rechte nebst eines Schreibens zu den Bedingungen dieses Ausgleichs unter Bezugnahme auf den beiliegenden Gesetzesentwurf der Regierung Ludwigs III., die Rechtsverhältnisse der Standesherren betreffend, 10. März 1857
Enthält u.a.: Schreiben des Lehnsvormunds über Ernst von Breidenbach zu Breidenstein, Hofgerichtsrat Dr. Kraft zu Gießen, an die Riedesel in Betreff des die mit dem Gesetz vom 7. August 1848 aufgehobenen Standesrechte wiederherstellenden Gesetzesentwurfs nebst einem die einzelnen Standesrechte bezeichnenden Pro Memoria, 25. Mai 1857
Enthält u.a.: Bericht und tabellarische Aufstellung der Riedeselschen Renteiverwaltung über die zwischen 1836 und 1847 bezogenen Justiz-, Polizei-, Disziplin-, Feldrügen- und Konsistotialstrafen sowie über die zwischen 1832 und 1847 bezogenen Forststrafen, 10. Februar 1858
Enthält u.a.: Konzept eines Schreibens an den Staatsrat von Bechtold, die Familie Riedesel halte bzgl. der Abtretung vor 1848 bezogenen Strafzahlungen sowie der Wiedereinsetzung in die alten Rechte an einer Gleichstellung mit anderen Standesherren fest, 20. Februar 1858
Enthält u.a.: Bekräftigung der Beschwerde beim Großherzoglichen Ministerium des Innern nach dem Tod des bislang seitens der Familie Riedesel bevollmächtigten Erbmarschalls Ludwig Volprecht Riedesel, Oktober 1858-August 1859
Enthält u.a.: Schreiben des Großherzoglichen Ministeriums des Innern nebst zwei Gesetzesentwürfen bzgl. der Rechtsverhältnisse der adeligen Grund- und Gerichtsherren, 9. Oktober 1859
Enthält u.a.: Bericht und Beurteilung der Gesetzesentwürfe durch den Riedeselschen Samtrat Schaum (insg. 31 Seiten), 5. November 1859 nebst Konzept einer Bevollmächtigung des Erbmarschalls Georg Carl Ludwig Riedesel (1812-1881) sowie des Grafen von Schlitz genannt von Görtz als Mitvormund der Söhne des verstorbenen Erbmarschalls Ludwig Volprecht zur Verhandlung mit der großherzoglich-hessischen Regierung bzgl. der Rechtsverhältnisse der Standesherren, 8. November 1859
Enthält u.a.: Gegenentwurf nebst Erläuterungen zu den im Oktober 1859 der Riedeselschen Renteiverwaltung mitgeteilten großherzoglich-hessischen Gesetzesentwürfen, 26. November 1859
Enthält u.a.: Schreiben des Großherzoglichen Ministeriums des Innern mit Bemerkungen und Modifikationen zu dem Gesetzesentwurf, 6. Februar 1860
Enthält u.a.: Schriftwechsel des Riedeselschen Samtrates Schaum mit den Grafen von Görtz wegen Ergänzungen zu den Gesetzesentwürfen, 1860, 1861
Enthält u.a.: Kopie des Entwurfs zu dem Gesetz vom 18. Juli 1858 betr. die Rechtsverhältnisse der Standesherren des Großherzogtums
Enthält u.a.: Beilagen zu Protokollen der Ausschüsse der zweiten Kammer der Landstände zu Darmstadt (Druck), Mai, Juli 1860
Enthält u.a.: Abschrift einer Anfrage des Klingelhoffer aus Büdingen vom 27. März 1878 betr. Anwendbarkeit des Gestzes vom 18. Juli 1858 auf die Verhältnisse der Riedesel sowie das P. P. zur Beantwortung durch den Samtrat Schaum vom 28. März 1878 betr. die nur teilweise zu konstatierende Anwendbarkeit unter Bezugnahme auf die Deklarationen vom 1. Dezember 1807 und 13. Juli 1827 sowie das Gesetz vom 7. August 1848
Darin auch: Abschrift einer Beschlussfassung vom 15. September 1842 auf die Eingabe des Erbprinzen Constantin v. Löwenstein-Wertheim zur Errichtung eines Bundesgerichts vom 22. November 1834
Sachakte
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
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- 14 Revolution 1848 (Classification)
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