Alt Karin - Gutshaus
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N20-0101
o. Sign.
N 20 Guts- und Herrenhäuser in Mecklenburg-Vorpommern
Guts- und Herrenhäuser in Mecklenburg-Vorpommern >> 01. Guts- und Herrenhäuser in Mecklenburg-Vorpommern
1933 - 2013
Enthält: - Gutshaus Alt Karin (10 km SW von Kröpelin) Bereits 1375 Lehen des Reimar von Barnekow, danach belehnte Herzog Heinrich von Mecklenburg Hinrich von der Lühe auf Buschmühlen 1465 mit Alt Karin und Altenhagen. Das heute in Alt Karin nicht mehr vorhandene Gutshaus von 1830 war ein eingeschossiger, 15-achsiger Putzbau mit Mansardendach und Gaupen Besatz in zwei Etagen. Eine kurze einläufige Treppe führt durch eine mit Pfeilern versehene Vorhalle ins Haus. Darüber der 3-achsige Mittelrisalit mit Balkon und Fenstern, sowie einem gewinkelten Segmentgiebel. Davor ein großes Rondell, beidseitig Stallungen, dahinter ein großer Park. Gegenüber des sogenannte Holländerhaus. Der Gutshausbau geht auf Arthur Graf von Bernstorff-Wedendorf (1808-1897) zurück. Dieser war auch Besitzer von Quadenschönfeld bei Neustrelitz und Stintenburg bei Lassahn. Heute betreiben Hartwig von Farbig und Familie von Storch, die aus Kanada kam, ökologischen Landbau und Viehzucht. Es wurden neue Wohn- und Wirtschaftsgebäude errichtet ... Um 1790 war die Gutsanlage August Gotthard von Boddin zugehörig. Bild 1: Neuer Standort der Gutsanlage im Ortsteil Neu Karin, Neubau des Gutshauses Bild 2: Holländerhaus von Alt Karin von 1699.
Dr. Helmut Stiehler
Akten
Veröffentlichungs- und Nutzungsrecht: Nutzungs- und Veröffentlichungsrecht wurden dem Kreisarchiv übertragen
Format: Bild 1+2
Fototyp: Abzug fbg.
Fotograf: Dr. Helmut Stiehler
Format: Bild 1+2
Fototyp: Abzug fbg.
Fotograf: Dr. Helmut Stiehler
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.10.2025, 11:27 MEZ