Auf unserer Webseite werden neben den technisch erforderlichen Cookies noch Cookies zur statistischen Auswertung gesetzt. Sie können die Website auch ohne diese Cookies nutzen. Durch Klicken auf „Ich stimme zu“ erklären Sie sich einverstanden, dass wir Cookies zu Analyse-Zwecken setzen. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen hier einsehen und ändern.
St. Fidelis (1577 - 1622), das Fidelishaus (1857 - 1946)
Anmelden
Um Merklisten nutzen zu können, müssen Sie sich zunächst anmelden.
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 1 T 6-7 Nr. 33
Akten Nr. 23/1-25
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 1 T 6-7 Stadtarchiv Sigmaringen: Nachlass Franz Keller, Pädagoge, Heimatkundler (1875-1950)
Stadtarchiv Sigmaringen: Nachlass Franz Keller, Pädagoge, Heimatkundler (1875-1950) >> Kirche, kirchliche Anstalten, Geistliche und kirchliche Vereine
Enthält:
1) Oberin Schwester Ricovera Hospach berichtet über das St. Fidelishaus 1933 - 1946 - Eigentum der barmherzigen Schwestern in Heppenheim seit 1933. Einrichtung eines Altersheims, Jugendherberge für Mädchen, Ferienkinder, Kinderspeisung 1934 - 1939, Lernschwestern aus Graz, Kriegsmaßnahmen, Einquartierungen, Verköstigung ausländischer Arbeiter 12 Nationen, Vichy-Regierung, Rückwanderer, Landsleute, Durchreisende, oft bis 200. Zur Zeit 33 Dauerpensionäre und 150 - 200 Mahlzeiten täglich. Religiöse Veranstaltungen
2) Festzeitung, 6.4.1933, Nr. 108. Das neue erzbischöfliche Gymnasialkonvikt am Schönenberg in Sigmaringen, Geschichte des Neubaues, bauliche Anlage
Das Fidelishaus. Ein geschichtlicher Rückblick auf das Haus und jene, welche darin wohnten, von Keller. Daraus folgende Überschriften:
Spärliche Nachrichten aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Das Gasthaus "Zur Krone" als Postamt. Öffentlicher Verkauf der Krone. Thomas Geiselhart und seine Wohltäter. Beweggründe zum Ankauf des Hauses. Seminarium Fidelianum. Umbauten und Zweck des Hauses. Das Jahr 1873. Präs. Schick 1885 - 1893. Rektor Marmon 1893 - 1907. Das goldene Jubiläum 1907. Rektor Dr. Waldner 1907 - 1920. Rektor Sauter, Präfekten, 1858 - 1933, Fidelianer, Kuratorium, Schwestern
2a) Feierliche Einweihung des neuen St. Fidelishauses durch Erzbischof Dr. Gröbe, Volkszeitung, 9.5.1933
3) Katholikentag in Sigmaringen, 24.4.1931
4) Der Heilige Fidelis in geschichtlicher Beleuchtung, Vortrag Dr. Hebeisen, 14.4.1928
5) Fidelisfest, 1928
6) Besuch der Fidelisgemeinde Stuttgart, 3.7.1928, Programm
7) Graubünden und der Heilige Fidelis, von Pater Nikolaus von Salis, 1926
8) Fidelisfest, 1925
9) Fidelisreliquien aus Feldkirch nach Stuttgart, 1926
10) Fidelisfest, 1926
11) Ikonographie der Heiligen, No. 245 1926, von M.
12) Fidelis, Patron von Hohenzollern, Erzbischof Dr. Karl Fritz 1927
13) Die neue Fideliskirche in Stuttgart, von Bürgermeister Müller, 13.12.1925
14) Bischof Paul Wilhelm von Keppler 50 Jahre Priester, 25 Jahre Bischof, Festnummer, 1.8.1925
15) Festnummer zur 300jährigen Gedenkfeier des Märtyrertodes des Heiligen Fidelis, 24.2.1922. Enthält außer Bildnis: Zur Würdigung des Heiligen, Dr. Rager, Aus der Zeit und Heimat des Heiligen Fidelis, Dr. Hebeisen, Um was Fidelis betete, Dr. Waldner, Der heilige Fidelis und der Heilige Karl Boromäus, Dr. Waldner, Goldkörner aus dem Munde des Heiligen Fidelis, Dr. Waldner, Testament des Heiligen Fidelis, Dr. Waldner. Jahrhundert des heiligen Fidelis, Dr. Waldner
16) Das 300jährige St. Fidelis-Jubiläum in Sigmaringen. Volkszeitung, 26.4.1922
Festversammlung im Deutschen Haus. Reden: Bürgermeister Müller, Domkapitular Dr. Rösch, Freiherr von Stotzingen, Erzbischof Dr. Fritz, Geistlicher Rat Marmon, Mitwirkung des Kirchenchors
17) Volkszeitung, 21.4.1922, Ankündigung
18) Zoller, 23.4.1922, Fidelisfeier
19) Zoller, 25.4.1922, Fidelisfeier
20) Kirchlicher Anzeiger vom 23.4.1922
21) Musikalische Aufführungen durch Kirchenchor, Gesangchor Gorheim und Orchester, Programm
22) Fotos: Wiege, Prozession 1925 und 1926, 4 Fidelisbilder, Fidelishaus 1926, Kapelle, Litanei
23) Großes Fidelisbild
24) Erzbischöfliches St. Fidelis-Konvikt Sigmaringen 1857 - 1907. Ein Gedenkblatt zum Jubelfeste des 50jährigen Bestehens, 16.5.1907, von Rektor Marmon, 40 Seiten, gedruckt bei Liehner. Gibt außer Geschichte der Anstalt ein namentliches Verzeichnis aller Zöglinge 1856 - 1907, 600 an der Zahl, von diesen rund 130 Priester und Ordensleute
25) Donaubote, 1869, Nr. 84. Geiselhart bringt die Kanzel von Sevis ins Fidelishaus in Sigmaringen
26) Zweifaches Diamantenes Ordensjubiläum im Fidelishaus, unter Schwester Oberin Ricovera wurde das Fidelishaus zur gemeinnützigen Wohltätigkeitsanstalt
Dieses umfangreiche Aktenstück bü rgtnicht bloß über St. Fidelis und sein Geburtshaus vielseitige zuverlässige geschichtliche Tatsachen, die anderwärts mühsam zusammengesucht werden müssten, sondern es bietet dem Heimatforscher auch eine reiche Fundgrube für die Geschichte der Stadt und die enge Verbundenheit der Kirchengemeinde und ihrer Feste und Feiern mit der politischen Gemeinde
Die in 40 Jahren gesammelten Stoffe beginnen mit der allerjüngsten Vergangenheit; rückwärtsschreitend konnte die chronologische Reihenfolge nicht immer innegehalten werden, was ich zu entschuldigen bitte. Die Überschriften und Verfasser der längeren Abhandlungen sind vermerkt
Feldkirch [A]
Gorheim, aufgeg. in Sigmaringen SIG; Kirche
Graubünden [CH]
Graz [A]
Heppenheim HP
Sigmaringen SIG; Fidelishaus
Sigmaringen SIG; Konvikt
Sigmaringen SIG; Krone, Wirtshaus
Sigmaringen SIG; Schönenberg
Stuttgart S
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.