Ein Mitglied des Stifts Weilburg gleicht sich mit dem Dekan und Kapitel wegen der Bürgschaft des Heinrich von Mühlhausen, Kanoniker daselbst, und wegen seiner Pfründe aus. - Siegel des Pfarrers Hermann zu Weilburg.
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88, U 40 a
88 Stift Weilburg, St. Walpurgis, Chorherren
Stift Weilburg, St. Walpurgis, Chorherren >> 1 Urkunden >> 1351-1375
1355 (...)
Ausfertigung, Pergament, abgelöst von einem Heft über die Visitation von 1536 und andere Dokumente über die Neuordnung der Kirche in W 150,3823, wo das Pergament als Verstärkung des Rückens verwandt worden ist (ein Zeugnis, wie man Stiftsdokumente, die für den Nachweis der Gefälle ohne Wert waren, nach der Reformation behandelte). Das Siegel ab. Der um die rechte Hälfte verstümmelte Text lautet: 'Kuont si allin ludin, dye dusin brip syent ader (...) bin gesuommit un(de) gesuonit mit minin herrin de(...) was von buorchaf wene her Henrich von Muoylhuse(n...) na geschrebyn styet: zuo den eirstin male, das der (...), anderwerbe veyrzene maldir kornis Wylburg(er) ma(ßes...) probendin. Auch hayn ich gelobit in guodin truoyn dye (...) steynt nuommer zuo vorderyn anme dechyn un(de) anme (...) ich dysse vorgeschrebin stuocke bryeche ayn eyme art(ikel...), bis das ich dyeme dechyn un(de) capittil adir sunder person(...)nomyn her Heynrich von Muoylhusin, canonike zuo Wylb(urg...) perner zuo Wylburg, das her syn ingesigil vor mich (... Her)man, perner zuo Wylburg, bekennen, das ich durch bye(...) hangin hayn. Datum anno domini M CCC LV, in die (...)'
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: D. 1355, in die (...)
Struck, St. Walpurgisstift Weilburg, Nr. 1156 a
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:08 MESZ