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Dokumente von August Karl Böhringer
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Enthält:
- Konfirmations-Urkunde vom 3. Juli 1892;
- Bescheid über die Feststellung von Beschädigtenbezügen vom Versorgungsamt Nürnberg von 23. August 1951;
- Reisepass der Bundesrepublik Deutschland vom 4. September 1954;
- Sterbeurkunde vom 24. Februar 1959;
- Todesanzeige;
- Beerdigungsrede für Hans Pütz (sein Nachbar);
- große Ahnentafel ab 1714;
Darin:
- Preismedaille aus den 1920er von einem Fußball-Turnier;
- Geschäftsbericht der Baugenossenschaft der Nationalsozialistischen Kriegsopferversorgung von 1936;
- Geburts- und Taufzeugnis von Ludwig August Carl Kiefhaber (geb. 1810) vom 2. Februar 1937 (Zum Zweck der Nachweisung arischer Abstammung);
- Trauzeugnis von Ludwig August Karl Kiefhaber (geb. 1810) vom 2. Februar 1937 (Zum Zweck der Nachweisung arischer Abstammung);
- Sterbeurkunde von Alfred Werner Böhringer vom 6. April 1960;
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.