Obersulmetingen: Urkunden (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 30/10 T 1
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen (Archivtektonik) >> Deposita (ohne FAS - Dep. 39) >> Fürstlich Thurn und Taxissches Archiv Obermarchtal >> Obersulmetingen
9. September 1224-24. März 1832
Überlieferungsgeschichte
Geschichte und Verwaltung der Herrschaften Ober- und Untersulmetingen sind abgehandelt in der Benutzereinführung zur Überlieferung der Herrschaften Schemmerberg, Ober- und Untersulemtingen und Öpfingen und des Thurn und Taxisschen Bezirks- und Rentamts Obersulmetingen (Dep. 30/10 T 3 Nr. 502) und im Vorwort des Findbuchs zu Dep. 30/10 T 2.
Ordnung, Verzeichnung und Dokumentationsinhalte des Bestandes
Die Urkunden und Akten des Bezirks- und Rentamts Obersulmetingen wie auch seiner thurn und taxisschen und vor-thurn und taxisschen Vorgängerbehörden wurden wahrscheinlich 1849 und wenige Jahre vor der Zusammenlegung des Rentamts mit dem von Marchtal geordnet und relativ ausführlich und vollständig in einem Repertorium verzeichnet. Es bot sich daher an, diese Unterlagen, die nunmehr drei physisch getrennte Teilbestände bilden, nicht neu zu verzeichnen, sondern - mit neuen Signaturen versehen - in diesem Repertorium lediglich nachzuweisen. Die Urkunden waren bereits früher vom Aktenbestand getrennt worden, wurden aber im Zuge der Aktenbearbeitung durch neue Stücke, nämlich Pergamenturkunden, ergänzt (Dep. 30/10 T 1). Neu herausgelöst wurden alle Akten thurn und taxisscher Provenienz, unabhängig von ihrem Entstehungsort, da sie an das Fürst Thurn und Taxis Zentralarchiv Regensburg abgegeben werden. Aus ihnen wurde der Teilbestand Akten des Bezirks- und Rentamts Obersulmetingen gebildet. Die übrigen Akten stellen den Teilbestand Dep. 30/10 T 3 im Staatsarchiv Sigmaringen dar. Amtsbücher wurden, soweit sie bereits in den beiden Amtsbuchbeständen verzeichneten Typen entsprachen, also zum Beispiel Serien ergänzten, ebenfalls herausgezogen und dem Amtsbuchbestand zugeführt, Karten, sofern sie durch Knicke und Risse beschädigt zu werden drohten, dem Teilbestand Dep. 30/15 T 1 eingefügt. Im Findbuch und in dieser Übersicht befinden sich entsprechende Verweise.
In den Aktenbestand sind einige in der salemischen Pflege Ehingen entstandene Faszikel gelangt. Sie betreffen im wesentlich Rechte und Besitzungen in Griesingen und Öpfingen, die in der Salemer Zeit von dort aus verwaltet wurden. Diese wurden herausgelöst und dem Teilbestand Dep. 30/11 T 3, Nr. 221-234 eingefügt.
Im Rahmen eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanzierten Projekts zur Retrokonversion archivischer Findmittel erfasste Yvonne Arras von November 2016 bis Januar 2017 das handschriftliche Repertorium in scopeArchiv.
Der Bestand umfasst 614 Urkunden in einem Gesamtumfang von 4,80 lfd.m. Die Einheiten sind unter der Signatur Dep. 30/10 T 1 Nr. ... zu bestellen.
Sibylle Brühl
Geschichte und Verwaltung der Herrschaften Ober- und Untersulmetingen sind abgehandelt in der Benutzereinführung zur Überlieferung der Herrschaften Schemmerberg, Ober- und Untersulemtingen und Öpfingen und des Thurn und Taxisschen Bezirks- und Rentamts Obersulmetingen (Dep. 30/10 T 3 Nr. 502) und im Vorwort des Findbuchs zu Dep. 30/10 T 2.
Ordnung, Verzeichnung und Dokumentationsinhalte des Bestandes
Die Urkunden und Akten des Bezirks- und Rentamts Obersulmetingen wie auch seiner thurn und taxisschen und vor-thurn und taxisschen Vorgängerbehörden wurden wahrscheinlich 1849 und wenige Jahre vor der Zusammenlegung des Rentamts mit dem von Marchtal geordnet und relativ ausführlich und vollständig in einem Repertorium verzeichnet. Es bot sich daher an, diese Unterlagen, die nunmehr drei physisch getrennte Teilbestände bilden, nicht neu zu verzeichnen, sondern - mit neuen Signaturen versehen - in diesem Repertorium lediglich nachzuweisen. Die Urkunden waren bereits früher vom Aktenbestand getrennt worden, wurden aber im Zuge der Aktenbearbeitung durch neue Stücke, nämlich Pergamenturkunden, ergänzt (Dep. 30/10 T 1). Neu herausgelöst wurden alle Akten thurn und taxisscher Provenienz, unabhängig von ihrem Entstehungsort, da sie an das Fürst Thurn und Taxis Zentralarchiv Regensburg abgegeben werden. Aus ihnen wurde der Teilbestand Akten des Bezirks- und Rentamts Obersulmetingen gebildet. Die übrigen Akten stellen den Teilbestand Dep. 30/10 T 3 im Staatsarchiv Sigmaringen dar. Amtsbücher wurden, soweit sie bereits in den beiden Amtsbuchbeständen verzeichneten Typen entsprachen, also zum Beispiel Serien ergänzten, ebenfalls herausgezogen und dem Amtsbuchbestand zugeführt, Karten, sofern sie durch Knicke und Risse beschädigt zu werden drohten, dem Teilbestand Dep. 30/15 T 1 eingefügt. Im Findbuch und in dieser Übersicht befinden sich entsprechende Verweise.
In den Aktenbestand sind einige in der salemischen Pflege Ehingen entstandene Faszikel gelangt. Sie betreffen im wesentlich Rechte und Besitzungen in Griesingen und Öpfingen, die in der Salemer Zeit von dort aus verwaltet wurden. Diese wurden herausgelöst und dem Teilbestand Dep. 30/11 T 3, Nr. 221-234 eingefügt.
Im Rahmen eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanzierten Projekts zur Retrokonversion archivischer Findmittel erfasste Yvonne Arras von November 2016 bis Januar 2017 das handschriftliche Repertorium in scopeArchiv.
Der Bestand umfasst 614 Urkunden in einem Gesamtumfang von 4,80 lfd.m. Die Einheiten sind unter der Signatur Dep. 30/10 T 1 Nr. ... zu bestellen.
Sibylle Brühl
614 Urkunden
Bestand
Obersulmetingen, Laupheim BC; Herrschaft
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 08:37 MESZ