Friedberg, Burg: Bechthold von Nauheim (Bechtul von Nuheyn), Gerlach von Fritzlar (Frytschelen), Johann 'Sleyff', Konrad von Rosbach, Werner von Lich (Lyche), Konrad 'Bolan' und Hermann von Spangenberg, Altaristen der Burgkirche zu Friedberg, verkaufen Kraft von Rockenberg, dem Pfarrer der Burg, mit Zustimmung von Burggraf, Baumeister und Burgmannen eine jährliche Rente von 18 Schilling Heller. Die Rente gefällt von zwei Häuschen, die neben dem Hof von Junker Herdan (Hyrdin) v. Albach (-pach) liegen; die Aussteller hatten diese von von Erwin Löw v. Steinfurth erhalten. Sie sollen auch Unterpfand sein für die gen. Rente. Wenn die Burgmannen die Häuser an sich nehmen oder die Rente davon nicht mehr entrichtet werden kann, verpflichten sich die Ausstellert, das Geld auf anderen Gütern zu beweisen.
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Friedberg, Burg: Bechthold von Nauheim (Bechtul von Nuheyn), Gerlach von Fritzlar (Frytschelen), Johann 'Sleyff', Konrad von Rosbach, Werner von Lich (Lyche), Konrad 'Bolan' und Hermann von Spangenberg, Altaristen der Burgkirche zu Friedberg, verkaufen Kraft von Rockenberg, dem Pfarrer der Burg, mit Zustimmung von Burggraf, Baumeister und Burgmannen eine jährliche Rente von 18 Schilling Heller. Die Rente gefällt von zwei Häuschen, die neben dem Hof von Junker Herdan (Hyrdin) v. Albach (-pach) liegen; die Aussteller hatten diese von von Erwin Löw v. Steinfurth erhalten. Sie sollen auch Unterpfand sein für die gen. Rente. Wenn die Burgmannen die Häuser an sich nehmen oder die Rente davon nicht mehr entrichtet werden kann, verpflichten sich die Ausstellert, das Geld auf anderen Gütern zu beweisen.
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B 5 Urkunden der Burg Friedberg
Urkunden der Burg Friedberg >> Urkunden
1387 November 19
Ausf., Perg., Sg. abgefallen
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: 1387, St. Elisabethentag
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Die Altaristen der Burgkirche Bechtul von Nuheyn, Gerlach von Frytscheler (Fritzlar) u.a.m. leihen von Pfarrer Craft von Rockenberg gegen eine jährliche Gülte von 18 Schillingen Heller Geldes, die sie auf zwei Häuschen versichern, ein Kapital von 10 fl. zur Mehrung ihrer gemeinen Präsenz
Vermerke (Urkunde): Siegler: die Aussteller
Vermerke (Urkunde): Siegler: Burggf., Baumeister und Burgmannen der Burg Friedberg (kleines gemeines Siegel)
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Reg.: Schilp, Burg Friedberg, Nr. 529, S. 211.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Die Altaristen der Burgkirche Bechtul von Nuheyn, Gerlach von Frytscheler (Fritzlar) u.a.m. leihen von Pfarrer Craft von Rockenberg gegen eine jährliche Gülte von 18 Schillingen Heller Geldes, die sie auf zwei Häuschen versichern, ein Kapital von 10 fl. zur Mehrung ihrer gemeinen Präsenz
Vermerke (Urkunde): Siegler: die Aussteller
Vermerke (Urkunde): Siegler: Burggf., Baumeister und Burgmannen der Burg Friedberg (kleines gemeines Siegel)
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Reg.: Schilp, Burg Friedberg, Nr. 529, S. 211.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:41 MESZ