Lippische Rentkammer - Schulden (Bestand)
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L 92 X
Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Archivtektonik) >> 1. Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe >> 1.1. Land Lippe (bis 1947) >> 1.1.2. Verwaltung, Justiz >> 1.1.2.5. Wirtschafts-, Kataster- und Bauverwaltung >> 1.1.2.5.1. Wirtschaft und Finanzen >> Rentkammer
1463-1928
Allgemeines 1613, 1779-1829 (6); Schuldenverzeichnisse 1598-1864 (25); Passivschulden 1463-1928 (336); Aktivschulden 1567-1889 (98).
Form und Inhalt: Der Bestand L 92 X - Kammerschulden - ist gebildet auf Anordnung der Rentkammer, die am 28. Ferbruar 1785 der Kammerregistratur aufgab, die älteren und jüngeren Schuldenakten in einem Repertorium zu verzeichnen. Vom Registrator Wasserfall wurde das Repertorium bis zum 30. Juni 1785 erstellt und dabei die alphabetische Ordnung nach den Namen der Gläubiger als Ordnungsschema benutzt. Eine gesonderte Gruppe "Passivorum varia et generalia" schloss sich an und erhielt später im Archiv die Gruppenbezeichnung II. Das Repertorium war derart angelegt, dass von der Kammer jüngere Schuldenakten nachgetragen werden konnten. Nur ein Teil der aufgeführten Akten gelangte in das Archiv. Ein Kassationsgrundsatz ist nicht erkennbar. Die alte Signierung wurde auch im Archiv trotz der fehlenden Akten beibehalten. Nachträge wurden auch im Archiv in das Ordnungsschema eingefügt. Vor allem die Gruppe II erhielt einen bedeutenden Zuwachs, der aber nur grob verzeichnet angeschlossen wurde. Ebenso kam[en] als letzte Gruppe die Akte[n] über Aktivschulden hinzu, die die Gruppe III bildete[n]. Eine Vollständigkeit über die Aktiv- oder Passivschulden der Kammer ist keineswegs gewährleistet, da sich sowohl in den übrigen Kammerbeständen wie auch in den Beständen der Justizkanzlei (L 83 G) Schuldensachen befinden.
Die bisher alphabetisch geordneten Schuldenakten wurden nun nach der Neuverzeichnung chronologisch gelegt, da die Namen durch den Index erfasst sind. Soweit möglich, wurde ein einheitliches Schema bei der Verzeichnung angewandt, da es sich weitgehend um parallele Sachakten handelt. Genauere Angaben über den Verwendungszweck der Gelder u.a.m. wurde in Form von Bemerkungen angefügt. Die zahlreichen älteren Schuldverschreibungen, Quittungen und Abrechnungen wurden chronologisch verzeichnet und die Namen der Schuldner bzw. Gläubiger nur kurz genannt.
Ein Großteil der Verzeichnungen wurde von Dr. M. Günther duchgeführt.
Es ist zu zitieren: L 92 X Nr....
Detmold, im Oktober 1974
Im Zuge der Digitalisierung der Findmittel wurde das maschinenschriftliche Findbuch aus dem Jahr 1974 im März 2008 durch Herrn Marco Hönerlage in V.E.R.A. abgeschrieben.
gez. Robert Gahde / Arno Schwinger
Form und Inhalt: Der Bestand L 92 X - Kammerschulden - ist gebildet auf Anordnung der Rentkammer, die am 28. Ferbruar 1785 der Kammerregistratur aufgab, die älteren und jüngeren Schuldenakten in einem Repertorium zu verzeichnen. Vom Registrator Wasserfall wurde das Repertorium bis zum 30. Juni 1785 erstellt und dabei die alphabetische Ordnung nach den Namen der Gläubiger als Ordnungsschema benutzt. Eine gesonderte Gruppe "Passivorum varia et generalia" schloss sich an und erhielt später im Archiv die Gruppenbezeichnung II. Das Repertorium war derart angelegt, dass von der Kammer jüngere Schuldenakten nachgetragen werden konnten. Nur ein Teil der aufgeführten Akten gelangte in das Archiv. Ein Kassationsgrundsatz ist nicht erkennbar. Die alte Signierung wurde auch im Archiv trotz der fehlenden Akten beibehalten. Nachträge wurden auch im Archiv in das Ordnungsschema eingefügt. Vor allem die Gruppe II erhielt einen bedeutenden Zuwachs, der aber nur grob verzeichnet angeschlossen wurde. Ebenso kam[en] als letzte Gruppe die Akte[n] über Aktivschulden hinzu, die die Gruppe III bildete[n]. Eine Vollständigkeit über die Aktiv- oder Passivschulden der Kammer ist keineswegs gewährleistet, da sich sowohl in den übrigen Kammerbeständen wie auch in den Beständen der Justizkanzlei (L 83 G) Schuldensachen befinden.
Die bisher alphabetisch geordneten Schuldenakten wurden nun nach der Neuverzeichnung chronologisch gelegt, da die Namen durch den Index erfasst sind. Soweit möglich, wurde ein einheitliches Schema bei der Verzeichnung angewandt, da es sich weitgehend um parallele Sachakten handelt. Genauere Angaben über den Verwendungszweck der Gelder u.a.m. wurde in Form von Bemerkungen angefügt. Die zahlreichen älteren Schuldverschreibungen, Quittungen und Abrechnungen wurden chronologisch verzeichnet und die Namen der Schuldner bzw. Gläubiger nur kurz genannt.
Ein Großteil der Verzeichnungen wurde von Dr. M. Günther duchgeführt.
Es ist zu zitieren: L 92 X Nr....
Detmold, im Oktober 1974
Im Zuge der Digitalisierung der Findmittel wurde das maschinenschriftliche Findbuch aus dem Jahr 1974 im März 2008 durch Herrn Marco Hönerlage in V.E.R.A. abgeschrieben.
gez. Robert Gahde / Arno Schwinger
45 Kartons = 469 Archivbände 1463-1928. - Findbuch: L 92 X.
Bestand
German
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Ostwestfalen-Lippe
- Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Archivtektonik)
- 1. Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Tektonik)
- 1.1. Land Lippe (bis 1947) (Tektonik)
- 1.1.2. Verwaltung, Justiz (Tektonik)
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