Streit zwischen der Deutschordenskommende Altshausen und dem Spital zu Blaubeuren um den Ulmer Weg bei Markbronn und Dietingen
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 322 L Bü 47
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 322 L Blaubeuren W (Stadtoberamt)
Blaubeuren W (Stadtoberamt) >> 2. Beziehungen zu auswärtigen Herrschaften
1780-1782
Darin:
1522 Dezember 12 (Freitag nach Nicolaus)
Andreas von Hochneck zu Vilßegk, Obervogt zu Blaubeuren, entscheidet im Streit zwischen den vornehmen, weisen Brüdern zu Ulm, und dem ehrsamen, weisen Jörg Hagmayer, Bürgermeister, und Gericht zu Blaubeuren, Pfleger des hl. Geist (Spitals), um Gehülz oder Holzmark und Scheidweg auf dem Hochsträß von Thietingen nach Ulm zwischen Aspacher und Donßer Holz nach Verhör der Parteien und Besichtigung des strittigen Geländes mit den Zusätzen (den ehrbaren, weisen Heiner und Michel Beck von Söfflingen für die Brüder Krafft und den ehrsamen, ehrbaren Bartholomeus Vaßler, Vogt zu Ellerbach, und Hans Mack von Dietingen für die Pfleger des Spitals): Die Brüder Krafft sollen die Pfleger des Spitals an gen. Orten ungerügt und ungeirrt lassen, der Oberweg solle Fahrscheidweg bleiben, beide Parteien haben ihre in diesem Rechtsstreit entstandenen Kosten selbst zu tragen. - Sr.: Der A.
Beglaubigte Abschrift durch den Stadtschreiber Theodor Hieronymus Seefrid von Blaubeuren vom 28. Dezember 1781
1522 Dezember 12 (Freitag nach Nicolaus)
Andreas von Hochneck zu Vilßegk, Obervogt zu Blaubeuren, entscheidet im Streit zwischen den vornehmen, weisen Brüdern zu Ulm, und dem ehrsamen, weisen Jörg Hagmayer, Bürgermeister, und Gericht zu Blaubeuren, Pfleger des hl. Geist (Spitals), um Gehülz oder Holzmark und Scheidweg auf dem Hochsträß von Thietingen nach Ulm zwischen Aspacher und Donßer Holz nach Verhör der Parteien und Besichtigung des strittigen Geländes mit den Zusätzen (den ehrbaren, weisen Heiner und Michel Beck von Söfflingen für die Brüder Krafft und den ehrsamen, ehrbaren Bartholomeus Vaßler, Vogt zu Ellerbach, und Hans Mack von Dietingen für die Pfleger des Spitals): Die Brüder Krafft sollen die Pfleger des Spitals an gen. Orten ungerügt und ungeirrt lassen, der Oberweg solle Fahrscheidweg bleiben, beide Parteien haben ihre in diesem Rechtsstreit entstandenen Kosten selbst zu tragen. - Sr.: Der A.
Beglaubigte Abschrift durch den Stadtschreiber Theodor Hieronymus Seefrid von Blaubeuren vom 28. Dezember 1781
1 Fasz.
Archivale
Beck, Heiner
Beck, Michel
Hagmayer, Jörg, Bürgermeister
Hochneck zu Vilßegk, Andreas von, Obervogt
Krafft, Jörg
Krafft, Mattheiß
Mack, Hans
Seefrid, Theodor Hieronymus; Stadtschreiber
Vaßler, Bartholomeus, Vogt
Dietingen : Markbronn, Blaustein UL
Ellerbach s. Erbach
Erbach UL
Markbronn : Blaustein UL
Söflingen : Ulm UL
Thietingen s. Dietingen
Ulm UL
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:24 MEZ
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