Bestallung des Elias Holwein zum königlichen Buchdrucker und Formenschneider in Stade und Privilegierung seiner Familie
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Rep. 5a, Nr. 2114
Rep. 5a Fach 132 Nr. 39
NLA ST, Rep. 5a Schwedisches Regierungsarchiv
Schwedisches Regierungsarchiv >> 2 Inneres (Landessachen) >> 2.2 Spezielle Landessachen >> 2.2 11 Die königliche Dienerschaft >> 2.2 11 36 Sonstige Zivilbediente
1651-1671
Enthält: - Gesuch des Elias Holwein an die Einrichtungskommissare vom 17. Juni 1651 um Bestallung zum Drucker und Formenschneider in Bremen-Verden, mit beigefügten Bestallungsinhalten; Verfügung der Einrichtungskommissare vom 20. Juni 1651 wegen Einrichtung einer Druckerei in Stade durch Holwein; Gesuch Holweins vom 22. September 1651 um Ausfertigung von Bestallung und Privileg; Entwürfe von Bestallung und Privileg; Bericht Holweins über seine Besoldung und die Bezahlung des Druckerlohns in seiner Celler Zeit; Gesuch Holweins an die Kommissare vom 7. Januar 1652 um Interzessionalschreiben an den Herzog August von Braunschweig-Lüneburg in Wolfenbüttel und die Regierung in Hannover wegen Auszahlung seines rückständigen Lohns, auch entsprechende Gesuche Holweins an die Fürsten vom selben Tag; Gesuche Holweins an die Regierung vom Januar, 5. Mai und Juli 1653 um Gehaltszahlung, schriftliche Bestallung und Privilegierung - Gesuch des Sohnes Caspar Holwein an die Regierung vom 18. Juli 1662 um Privilegierung der Druckerei (mit Anlage: Privileg des Herzogs Friedrich Ulrich von Braunschweig-Wolfenbüttel für Elias Holwein vom 5. April 1626); Patent für den Buchdrucker vom Oktober 1662 (nicht ausgefertigt); Gesuch Holweins vom 5. Februar 1663 um ein Darlehen; Gesuche Holweins vom 27. Juni 1670 und 8. Mai 1671 um Ausfertigung des Privilegs, Errichtung einer Wohnstube neben der Druckerei und Zahlung seiner Rechnungen (mit Anlage: Rechnung und Verzeichnis über die von April bis Juni 1667 gedruckten Werke)
Verzeichnung
Identifikation: Nebenlaufzeit von: 1626
Identifikation: Nebenlaufzeit bis: 1626
Index-Gruppe: frei: GND:118505076:August, Herzog von Braunschweig-Lüneburg
Identifikation: Nebenlaufzeit bis: 1626
Index-Gruppe: frei: GND:118505076:August, Herzog von Braunschweig-Lüneburg
Am 19. September 1684 stellte die Regierung Caspar Holwein das erbetene Privileg aus. Es befindet sich nicht in dieser Akte, ist abgedruckt bei: H. Schlichthorst, Beyträge zur Erläuterung der ältern und neuern Geschichte der Herzogthümer Bremen und Verden, 2. Bd., Hannover 1797, S. 177-179.
Holwein, Elias, Buchdrucker, Stade Holwein, Caspar, Buchdrucker, Stade August, Herzog von Braunschweig-Lüneburg, Wolfenbüttel Friedrich Ulrich, Herzog von Braunschweig-Wolfenbüttel
Stade, Druckerei
Buchdrucker, Holwein, Elias u. Caspar, Stade Buchdrucker, Bestallung u. Privilegierung Einrichtungskommissare, Bremen-Verden Druckerei, Stade Privilegierung, Buchdrucker, Stade Bestallung, Holwein, Elias, Buchdrucker, Stade
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
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16.06.2025, 13:30 MESZ
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