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Die Brüder und Vettern Heinrich, Georg (Jorig), Wilhelm, Wilhelm,
Johann und Philipp der Jüngere von Haun (Hune) bekunden, dass Frowin von
Haun 14...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1471-1480
1477 Juli 10
Ausfertigung, Pergament (mit Schäden durch Tinte [?] und Textverlust), sechs mit Pergamentstreifen angehängte Siegel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: ... der geben ist nach Cristi geburt vierzehinhunder und im sybenundsibentzigisten jare uff Donrstag nach sannt Kylyans tagk
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Die Brüder und Vettern Heinrich, Georg (Jorig), Wilhelm, Wilhelm, Johann und Philipp der Jüngere von Haun (Hune) bekunden, dass Frowin von Haun 1422 Januar 14 (vierzehenhundert und zweyundzwentzig jare uff Felicis in pincis tagk) mit Zustimmung seiner Verwandten dem Kloster Fulda Burg, Stadt und Dorf Haun [Burghaun] für 1724 Gulden verpfändet hatte und sie nun unter Vermittlung von Hertnid vom Stein, Domdekan von Bamberg, von Johann [von Henneberg], Abt von Fulda, in Anbetracht der von ihren Vorfahren und ihnen geleisteten und noch zu leistenden Dienste vom Abt einen Nachlass in Höhe von 324 Gulden auf die Pfandsumme erhalten haben. Die Pfänder bleiben unverändert. Auch der von den Brüdern Georg und Wilhelm von Haun mit dem verstorbenen Reinhard [von Weilnau], Abt von Fulda, über 550 Gulden abgeschlossene Pfandvertrag bleibt gültig. Eine Ablösung dieser 550 Gulden ändert nichts an der Verpfändung durch Frowin; insbesondere bleiben Abt und Kloster ihre Rechte an der Burg Haun erhalten. Siegelankündigung. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Siegel: Avers 1, Avers 2, Avers 3, Avers 4, Avers 5, Avers 6)
Vermerke (Urkunde): Siegler: Heinrich von Haun
Vermerke (Urkunde): Siegler: Georg von Haun
Vermerke (Urkunde): Siegler: Wilhelm von Haun
Vermerke (Urkunde): Siegler: Wilhelm von Haun
Vermerke (Urkunde): Siegler: Johann von Haun
Vermerke (Urkunde): Siegler: Philipp der Jüngere von Haun
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: StaM, Kopiare Fulda: K 436, S. 296-298; StaM, 100: Urkundenabschriften, 17: Fulda 4, Nr. 143 [Revers von Abt Johann von Henneberg].
Vgl. Nr. 780.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.