Auf unserer Webseite werden neben den technisch erforderlichen Cookies noch Cookies zur statistischen Auswertung gesetzt. Sie können die Website auch ohne diese Cookies nutzen. Durch Klicken auf „Ich stimme zu“ erklären Sie sich einverstanden, dass wir Cookies zu Analyse-Zwecken setzen. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen hier einsehen und ändern.
Verschiedene Inventarien über das Eigentum und die Verlassenschaft der Herzogin Dorothea Ursula, Herzog Ludwigs von Württemberg erster Gemahlin
Anmelden
Um Merklisten nutzen zu können, müssen Sie sich zunächst anmelden.
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, G 56 Herzogin Dorothea Ursula (1559-1583)
Herzogin Dorothea Ursula (1559-1583) >> Inventarien, Tod und Hinterlassenschaft
1575-1585
1. s. U 107
2. Verzeichnis dessen, was bei Herzog Ludwigs und der Herzogin Dorothea Ursula hochzeitlichem Ehrentag Anno 1575 geschenkt und was nach der letzteren Absterben hievon noch unverändert vorgefunden worden ist. D.d. 7. Novbr. 1575 - 22. Juni 1585.
- Halsbänder, Ketten und Kleinodien aus Edelstein (Rubin, Diamant, Smaragd), Perlen, geschmelzter Arbeit, Gold; von Herzog Ludwig, der Landschaft, der Kurfürstin zu Neuenmarkt, der Frau von Henneberg;
- ein Trühlein, halb versilbert und halb vergoldet, mit 400 Goldgulden, von der Landschaft;
- eine Kanne aus Gold von der markgräflichen Witwe zu Ansbach;
- Duplets und Becher aus Silber, tw. vergoldet, von dem Abt von Zwiefalten, den Reichsstädten Nördlingen, Reutlingen, Heilbronn, Esslingen, Weil, Hall, Aalen, Propst und Kapitel zu Ellwangen, Propst zu St. Peter bei Konstanz.
NB: In großen Teilen übereinstimmend mit Nr. 4, aber weniger ausführlich.
3. Verzeichnis des Silbergeschirrs, welches Markgraf Karl von Baden seiner Tochter, der Herzogin Dorothea Ursula, vermöge der Heiratsabrede gegeben hat. D.d. 10. Novbr. 1575. Original und Kopie.
Umfasst Becher, Gießbecken, Decksilber, Teller, Löffel, Salzfässlein und Leuchter aus Silber, tw. vergoldet.
4. Inventarium aller Halsbänder, Armbänder, Kleinodien, Kette, Gürtel und Silbergeschirrs, welches im Beisein der Herzogin Dorothea Ursula und ihrer Frau Mutter beschrieben worden. D.d. 1. Dezember 1575.
- Halsbänder, Ketten, Kleinodien, Gürtel, Armbänder, Ringe aus Edelstein (Rubin, Diamant, Smaragd), Perlen, geschmelzter Arbeit, Gold, "Bisam"; von Herzog Ludwig, der Landschaft, Markgraf Karl von Baden, der alten Kurfürstin zur Neuenmarck, Landgraf Ludwig von Hessen, Markgraf Georg Friedrich von Brandenburg, Pfalzgraf Philipp Ludwig, Graf Georg Ernst zu Henneberg, Fürst Joachim Ernst von Anhalt, Landgraf Wilhelm zu Hessen, Kurfürst Friedrich von der Pfalz, Graf Friedrich von Württemberg;
- darunter auch "Binden" mit "Zansteur und Fälcklin";
- Duplets, Becher, Kannen, Becken, Flaschen, "Vischgetter", Salzbüchlein, Leuchter, Löffel, Eß- und Decksilber, Essigsilber, Teller aus Silber, tw. vergoldet, u.a. von der württembergischen Landschaft, der badischen Landschaft, der Abtei Zwiefalten, der Universität Tübingen, den Reichsstädten Nördlingen, Reutlingen, Heilbronn, Esslingen, Weil, Gmünd, Hall, Aalen, Propst und Kapitel zu Ellwangen, Propst zu St. Peter bei Konstanz, Pfalzgraf Georg Johann (von Pfalz-Veldenz), der alten Herzogin von Bayern, Markgraf Philipp von Baden, Markgraf Karl von Baden.
- darunter eine Kanne aus Gold von Emilia, Markgräfin von Brandenburg, geb. von Sachsen.
NB: Zahlreiche Stücke wurden bei späteren Inventuren gestrichen, u.a. die goldene Kanne.
5. Verzeichnis, was der Herzogin Dorothea Ursula von dem Silberkämmerer aus dem Silbergewölb geliehen worden. D.d. 18. Dezember 1578.
- Kleinodien aus Edelsteinen (Diamant, Rubin), Perlen sowie gefasste Einhornstücke;
- Kredenzmesser und -gabeln;
- silbervergoldete Schalen;
- Silberleuchter.
6. Verzeichnis, was für Kleinodien im gläsernen Kästchen gelegen. Vom Jahr 1581.
Umfasst Halsbänder, Kleinodien, Ringe, Gürtel, Hauben, "Carnettlin", Haarreifen ("Bögen"), "Ouallissian", Hutschnüre aus Edelstein (Rubin, Diamant, Smaragd), Perlen, geschmelzter Arbeit, Gold
7. Verzeichnis, was Katharina Würtin, Hofköchin, für Küchengeschirr etc. unter Handen gehabt. D.d. 12. März 1581 - 5. Juli 1583.
- Anricht- und Suppensilber, Teller und Becher, tw. vergoldet, mit württembergischen und badischen wappen;
- Kannen, Trinkgefäße, Krüge, Flaschen, Teller, Schalen, Leuchter u.a. aus Zinn;
- Barbierbecken, Pfannen, Mörser, Backmodel u.a. aus Messing;
- Kessel, Pfannen, Kübel, Becher, Näpfe u.a. aus Kupfer;
- Spieße, Pfannen, Roste, Anrichtlöffel, Backmodel, Backmesser, Haumesser u.a. aus Eisen;
- Würzladen und -bücksen, Hackbank, Möbel u.a. aus Holz. 8. Verzeichnis, was die Herzogin Dorothea Ursula an Gold, Silber und Samtstücken auf die Reise und fürstliche Hochzeit nach Weimar mitgenommen. Vgl. Nro. 19 (Bü 14). Vom Jahr 1583.
Umfasst Kleidungsstücke aus Samt, Gold- und Silberborten, Atlas, Pelz mit Schmuck (Ketten, Spangen, Nieten, Buckel, Rosetten, Stickereien etc.) aus geschmelzter Arbeit, Gold, Perlen, Granaten, außerdem einige Wagendecken.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.