Äbtissin Margareta (Margret) und der Konvent zu Söflingen beurkunden, dass sie ihrer Schwester Evagina Gräfin von Truhendingen (Ymagina Trühendinger) zuliebe und mit Erlaubnis des Provinzials Bruder Albrecht versprochen haben, die Jahrzeit ihrer Eltern auf ihren Tisch mit 1 Pfund 4 Schillingheller und die ihres Bruders und ihrer beiden Schwestern von Neuffen und von Schauenberg auch mit 1 Pfund 4 Schillingheller zu begehen. Die Aufwendungen kommen aus einem Gütlein zu Süßen (Seißen) und einer Sölde zu Pful, aus der nach ihrem Tod die Siechenmeisterin auch 27 Hühner für die Siechen beziehen soll, aus einem Hof und 3 Sölden zu Tomerdingen und einer Hofreite zu Pful; all diese Güter sollen nicht verkauft noch vertauscht werden.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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