Erzwingen einer Antwort auf einen Streitpunkt, um eine Litiskontestation in einem vorhergehenden Zitationsprozeß durchführen zu können (vgl. RKG 5917 (W 120/293)). Ein RKG-Urteil vom 17. März 1717 kassiert die gegenüber dem Freiherrn von Harff ergangene Zitation, während gegen die Brüder von Cloth vor Gericht hinsichtlich eines Austrags weiterverhandelt werden kann.
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Erzwingen einer Antwort auf einen Streitpunkt, um eine Litiskontestation in einem vorhergehenden Zitationsprozeß durchführen zu können (vgl. RKG 5917 (W 120/293)). Ein RKG-Urteil vom 17. März 1717 kassiert die gegenüber dem Freiherrn von Harff ergangene Zitation, während gegen die Brüder von Cloth vor Gericht hinsichtlich eines Austrags weiterverhandelt werden kann.
AA 0627, 5915 - W 118/291
AA 0627 Reichskammergericht (AA 0627), Teil IX: U-Z; Nachträge; Abgaben
Reichskammergericht (AA 0627), Teil IX: U-Z; Nachträge; Abgaben >> 3. Buchstabe W
1713 - 1773 (1403 - 1714)
Enthaeltvermerke: Kläger: Franz Emmerich von Waldbott zu Bassenheim Beklagter: Werner Friedrich Anton von Harff zu Dreiborn (Drimborn) und Konsorten: Gebrüder Damian Casimir und Carl Hugo von Cloth Prokuratoren (Kl.): Lic. Franz Peter Jung [1712] 1713 - Subst.: Lic. Johann Konrad Helfferich Prokuratoren (Bekl.): Lic. Konrad Franz von Steinhaußen [1712] 1714 - Subst.: Lic. Johann Christian Wigandt - für die Freiherrn von Cloth: Dr. Christian Hartmann von Gülich 1714 - Subst.: Lic. Johann Jakob Wahl Prozeßart: Citationis super denegata iustitia Instanzen: RKG 1713 - 1773 (1403 - 1714) Beweismittel: Original des Verkaufs einer Rente durch Friedrich von Eltz, Herrn zu Pyrmont, an Anton Waldbott und an die Vormünder von Anton, Johann und Otto Waldbott von Bassenheim für 1000 Goldgulden, 1545 (77 - 78). Original des Verkaufs einer Kornrente durch Cuno von Pyrmont an das Stift zu Karden für 140 Rheinische Gulden, 1403 (97). Original des Verkaufs einer Kornrente durch Heinrich von Pyrmont an das Stift zu Karden für 20 Rheinische Gulden, 1469 (98). Original des Verkaufs der Herrschaft Pyrmont bei Münstermaifeld durch Johann Franz von Saffenberg an den Erzbischof Johann Hugo von Trier für 4500 Rheinische Gulden, 1695 (106 - 109). „Erklärung über die Register und Teilung der drei Herrschaften Drymporen, Pyrmondt und Erenbergh“ (Dreiborn, Pyrmont, Ehrenberg), 1585 (129 - 136). Beschreibung: 6 cm, 169 Bl., teilweise gebunden, Q 1 - 23, 19 Beilagen; Q 22 fehlt; 14 Aktenstücke (prod. 15. März 1769 - 29. März 1773) in Sachen Waldbott zu Bassenheim ./. von Harf zu Dreiborn und Konsorten (RKG 5917 (W 120/293)), davon 13 Aktenstücke zu Q 71 gehörend.
Diverse Registraturbildner
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
11.05.2026, 09:30 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
- Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik)
- 1. Behörden und Bestände vor 1816 (Tektonik)
- 1.4. Reichsbehörden (Tektonik)
- 1.4.1. Reichskammergericht (Tektonik)
- Reichskammergericht AA 0627 (Tektonik)
- Reichskammergericht (AA 0627), Teil IX: U-Z; Nachträge; Abgaben (Bestand)
- 3. Buchstabe W (Gliederung)