DSHI 160 Deutschbaltisches Kirchliches Archiv
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Tektonik
Dokumentesammlung des Herder-Instituts [Isil-Code DE-1988] (Archivtektonik)
Tektonikbeschreibung: Deutsch-Baltischer Kirchlicher Dienst (Hifskomitee u. evangelischer Hilfsverein)
Literatur: CLAUS VON ADERKAS: Der Deutsch-Baltische Kirchliche Dienst, in: Jahrbuch des baltischen Deutschtums, 1989, S. 105-112; HEINRICH WITTRAM: Der Deutsch-Baltische Kirchliche Dienst, in: Aktivitäten. Die Deutsch-Baltische Gemeinschaft heute, Darmstadt 1990, S. 70-73; THEODOR HASSELBLATT: 40 Jahre Evangelischer Hilfsverein e.V., in: Jahrbuch des baltischen Deutschtums, 1988, S. 92-105. Angaben über die oben erwähnten Personen, deren Nachlässe zum Bestand gehören, sind dem DBBL zu entnehmen.
Ungedruckte Findhilfsmittel.
Akten, Karteien u. Korrespondenzen der baltischen Russlandarbeit 1924-1939 (Oskar Schabert u. Eduard Steinwand); Nachlaß Eduard Steinwand; Archiv der Rathlefschen Schule in Dorpat; Material zur evang.-luther. Kirche im Baltikum bis 1939; Akten des Deutsch-Baltischen Kirchlichen Dienstes; Akten der Bundesgeschäftsstelle des Hilfskomitees der deutsch-baltischen evangelisch-lutherischen Kirche in Bethel (Nachlaß Herbert Girgensohn); Akten des Evangelischen Hilfsvereins in Hannover (Nachlaß Robert Walter); Akten des Hilfskomitees, Landesstelle München (Nachlaß Georg v. Krusenstjern); Nachlaß Anna Speer; Akten des Deutsch-Baltischen Jugendund Studentenringes; Varia (u.a. [Teil-]Nachlässe Marie Volck, Wolfram von Krause, Werner v. Knorre; Theologischer Verein zu Dorpat; Predigten, Reden, Aufsätze v. Herbert Girgensohn).
auch durch gezielte Erwerbungen ergänzt, die zum Teil auch aus der Vorkriegszeit stammen. Hinzu kamen Nachlässe von Pfarrern und anderen in deutsch-baltischen Heimen verstorbenen Persönlichkeiten. Bis 1984 blieb das Archiv in Gestorf, dann übergab der Eigentümer des Archivs, der Deutsch-baltische Kirchliche Dienst, das Archivgut auf Empfehlung von Dr. Helmut Speer 1984 als Depositum an das Herder-Institut.
In dem 1954 in Schloß Gestorf bei Springe in Betrieb genommenen Alten- und Pflegeheim des Evangelischen Hilfsvereins, das zugleich Begegnungs- und Sammlungsstätte verschiedener deutsch-baltischer kirchlicher und karitativer Vereinigungen war, wurden seit 1955 auch ein Archiv, ein Bildarchiv und eine Bibliothek eingerichtet. Der Umfang des Archivs wuchs in den folgenden Jahren durch Übernahme von Akten aus der Arbeit deutsch-baltischer kirchlicher Organisationen seit Kriegsende. Diese z.T. quasi-behördliche Überlieferung wurde durch zahlreiche Schenkungen und
Der Deutsch-baltische Kirchliche Dienst existiert seit 1956 als Zusammenfassung der gesamten deutsch-baltischen kirchlichen Arbeit, vor allem der organisatorisch und personell vielfach verbundenen Einrichtungen des im Jahre 1946 gegründeten Hilfskomitees evangelisch-lutherischer Deutschbalten und des im Dez. 1947 gegründeten Evangelischen Hilfsvereins.
Literatur: CLAUS VON ADERKAS: Der Deutsch-Baltische Kirchliche Dienst, in: Jahrbuch des baltischen Deutschtums, 1989, S. 105-112; HEINRICH WITTRAM: Der Deutsch-Baltische Kirchliche Dienst, in: Aktivitäten. Die Deutsch-Baltische Gemeinschaft heute, Darmstadt 1990, S. 70-73; THEODOR HASSELBLATT: 40 Jahre Evangelischer Hilfsverein e.V., in: Jahrbuch des baltischen Deutschtums, 1988, S. 92-105. Angaben über die oben erwähnten Personen, deren Nachlässe zum Bestand gehören, sind dem DBBL zu entnehmen.
Ungedruckte Findhilfsmittel.
Akten, Karteien u. Korrespondenzen der baltischen Russlandarbeit 1924-1939 (Oskar Schabert u. Eduard Steinwand); Nachlaß Eduard Steinwand; Archiv der Rathlefschen Schule in Dorpat; Material zur evang.-luther. Kirche im Baltikum bis 1939; Akten des Deutsch-Baltischen Kirchlichen Dienstes; Akten der Bundesgeschäftsstelle des Hilfskomitees der deutsch-baltischen evangelisch-lutherischen Kirche in Bethel (Nachlaß Herbert Girgensohn); Akten des Evangelischen Hilfsvereins in Hannover (Nachlaß Robert Walter); Akten des Hilfskomitees, Landesstelle München (Nachlaß Georg v. Krusenstjern); Nachlaß Anna Speer; Akten des Deutsch-Baltischen Jugendund Studentenringes; Varia (u.a. [Teil-]Nachlässe Marie Volck, Wolfram von Krause, Werner v. Knorre; Theologischer Verein zu Dorpat; Predigten, Reden, Aufsätze v. Herbert Girgensohn).
auch durch gezielte Erwerbungen ergänzt, die zum Teil auch aus der Vorkriegszeit stammen. Hinzu kamen Nachlässe von Pfarrern und anderen in deutsch-baltischen Heimen verstorbenen Persönlichkeiten. Bis 1984 blieb das Archiv in Gestorf, dann übergab der Eigentümer des Archivs, der Deutsch-baltische Kirchliche Dienst, das Archivgut auf Empfehlung von Dr. Helmut Speer 1984 als Depositum an das Herder-Institut.
In dem 1954 in Schloß Gestorf bei Springe in Betrieb genommenen Alten- und Pflegeheim des Evangelischen Hilfsvereins, das zugleich Begegnungs- und Sammlungsstätte verschiedener deutsch-baltischer kirchlicher und karitativer Vereinigungen war, wurden seit 1955 auch ein Archiv, ein Bildarchiv und eine Bibliothek eingerichtet. Der Umfang des Archivs wuchs in den folgenden Jahren durch Übernahme von Akten aus der Arbeit deutsch-baltischer kirchlicher Organisationen seit Kriegsende. Diese z.T. quasi-behördliche Überlieferung wurde durch zahlreiche Schenkungen und
Der Deutsch-baltische Kirchliche Dienst existiert seit 1956 als Zusammenfassung der gesamten deutsch-baltischen kirchlichen Arbeit, vor allem der organisatorisch und personell vielfach verbundenen Einrichtungen des im Jahre 1946 gegründeten Hilfskomitees evangelisch-lutherischer Deutschbalten und des im Dez. 1947 gegründeten Evangelischen Hilfsvereins.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
18.02.2026, 15:26 MEZ