Hans Bürck von Aichach (=Eichen) bekennt, daß Abt Erhard [Fridang] von Weingarten ihm auf vier Jahre ein Gut in Aichach verliehen hat. Der Aussteller muß es persönlich in Hubers Weise bewirtschaften, in gutem Zustand halten und darf es nicht schlaizen. Er entrichtet jährlich an Martini in der Stadt Saulgau ("Sulgen") an Zins und Hubgeld, was bisher gereicht wurde und der klösterliche Rodel ausweist. In den nächsten vier Jahren soll der Aussteller auch die Rückstände in Höhe von 18 Malter und 2 Viertel Vesen sowie 2 Malter und 13 Viertel Hafer Saulgauer Maßes abtragen, und zwar in jährlichen Raten von je 5 Maltern mit Lieferung des Rests im letzten Jahr. Als Bürgen stellt er die ehrbaren Hans Suter, Heinz App, Klas Schälling, Michel Guldiman, Klas Kilchenmayr, Michel Rümelin, Zbuken Zurn und Konrad Enslinger, alle seßhaft in der Gegend von Hohentengen ("Diengen").

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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