Kurfürst Philipp von der Pfalz bekundet, dass sein Bruder und Vetter Otto II. von Pfalz-Mosbach (+) ihn als rechten Erben eingesetzt und seine gesamten Lande und Rechte überstellt hatte, was der Römische König [Maximilian] bestätigt hat. Nachdem der Empfang zahlreicher diesbezüglicher Lehen von Reich noch aussteht, beauftragt und bevollmächtigt Kurfürst Philipp seinen Rat Graf Michael von Wertheim, die ausstehenden Lehen, Regalien, Privilegien und Freiheiten an seiner statt zu empfangen und entgegenzunehmen.
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Kurfürst Philipp von der Pfalz bekundet, dass sein Bruder und Vetter Otto II. von Pfalz-Mosbach (+) ihn als rechten Erben eingesetzt und seine gesamten Lande und Rechte überstellt hatte, was der Römische König [Maximilian] bestätigt hat. Nachdem der Empfang zahlreicher diesbezüglicher Lehen von Reich noch aussteht, beauftragt und bevollmächtigt Kurfürst Philipp seinen Rat Graf Michael von Wertheim, die ausstehenden Lehen, Regalien, Privilegien und Freiheiten an seiner statt zu empfangen und entgegenzunehmen.
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 67 Nr. 818, 713
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 67 Kopialbücher
Kopialbücher >> Weltliche Territorien und Herrschaften >> Kurpfalz >> Einzelne Pfalzgrafen und Kurfürsten >> Philipp >> Liber ad vitam II (Kurfürst Philipps von der Pfalz) >> Urkunden
1500 Juni 18 (uff donnerstag corporis Cristi)
fol. 519r-520r [alt: 461r-462r]
Urkunden
Ausstellungsort: Heidelberg
Siegler: Kurfürst Philipp von der Pfalz
Siegler: Kurfürst Philipp von der Pfalz
Kopfregest: "Gewalt uff graff Michel von Wertheim stennd hertzog Otten seligen lehen zu empfahen von dem Heylichen Reich".
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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04.04.2025, 08:13 MESZ
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