Der Generalvikar des Johannes [II. von Lupfen], Bischof von Konstanz, befiehlt dem Dekan und Kämmerer von Ravensburg, den Lic. iur. Simpert Wigelin, Priester der Diözese Konstanz, in die Pfarrei Altdorf einzuweisen und dazu einen Termin auf einen Sonn- oder Feiertag anzusetzen und zu verkünden. Wigelin wurde von Gerwig [Blarer], Abt zu Weingarten, auf die Stelle präsentiert, die durch Resignation des Petrus Raiser, Dekan zu Ravensburg, frei wurde. Unterschriften des Anthonius Böpplin sowie des M. Wolfgang Wölflin für Con[rad] Rainer. Rückvermerk: "Iuravit et constituit Bartho[lomäus] Bock in meliori for[ma]."
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Der Generalvikar des Johannes [II. von Lupfen], Bischof von Konstanz, befiehlt dem Dekan und Kämmerer von Ravensburg, den Lic. iur. Simpert Wigelin, Priester der Diözese Konstanz, in die Pfarrei Altdorf einzuweisen und dazu einen Termin auf einen Sonn- oder Feiertag anzusetzen und zu verkünden. Wigelin wurde von Gerwig [Blarer], Abt zu Weingarten, auf die Stelle präsentiert, die durch Resignation des Petrus Raiser, Dekan zu Ravensburg, frei wurde. Unterschriften des Anthonius Böpplin sowie des M. Wolfgang Wölflin für Con[rad] Rainer. Rückvermerk: "Iuravit et constituit Bartho[lomäus] Bock in meliori for[ma]."
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 I U 1001
B 522 II U 0909
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 I Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden I
Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden I >> Urkunden
1534 Dezember 16 (die decima sexta Decembris)
17,6 x 25,4 (Höhe x Breite)
Urkunden
Lateinisch
Ausstellungsort: Radolfzell
Aussteller: Der Generalvikar des Johannes [II. von Lupfen], Bischof von Konstanz
Empfänger: Dekan von Ravensburg
Siegler: Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S., abg.
Vermerke: Rückvermerk, demzufolge die Verkündung durch den Helfer ("adjutor") Johannes zu Altdorf am 3. Januar (Sonntag nach Beschneidung) 1535 vorgenommen wurde.
Aussteller: Der Generalvikar des Johannes [II. von Lupfen], Bischof von Konstanz
Empfänger: Dekan von Ravensburg
Siegler: Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S., abg.
Vermerke: Rückvermerk, demzufolge die Verkündung durch den Helfer ("adjutor") Johannes zu Altdorf am 3. Januar (Sonntag nach Beschneidung) 1535 vorgenommen wurde.
Bock, Bartholomäus
Böpplin, Anthonius
Johannes, Helfer ("adiutor") in Altdorf
Rainer, Konrad, Notar
Raiser, Petrus; Pfarrer
Wigelin, Simpert, Lic. iur.; Pfarrer
Wölflin, Wolfgang, M., Notar
Altdorf = Weingarten RV; Pfarrei
Altdorf = Weingarten RV; Pfarrer
Konstanz KN; Bistum, Priester
Ravensburg RV; Dekan
Ravensburg RV; Dekanat, Kämmerer
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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21.11.2025, 15:30 MEZ
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