A 241 - Pfarrgutsverwaltung (Bestand)
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A 241
Landeskirchliches Archiv Stuttgart (Archivtektonik) >> A - Württembergische Kirchenleitung
1888-1994
Einleitung: Der Bestand der Pfarrgutsverwaltung wurde 2011 vom Landeskirchlichen Archiv Stuttgart übernommen. Die Verzeichnung wurde 2012 abgeschlossen.
Den größten Aktenumfang besitzt der Bestand aus der Mitte des 20. Jh. (1940 - 1980). Den kleineren Teil bilden die Akten ab 1981 und noch weniger Akten finden sich in der Zeit vor 1940.
Der Bestand umfasstt überwiegend Immobilien, Grundstücke und vor allem Gebäude, der Pfarrgutsverwaltung und nur zum geringen Teil allgemeine Akten der Pfarrgutsverwaltung. Die Inhalte des Bestandes zentrieren sich daher vor allem um Erneuerungsmaßnahmen an Gebäude, Grundbuchangelegenheiten, Mieterwechsel, Kauf- und Verkaufverträge, Baumaßnahmen am Haus und Grundstück, Pachtangelegenheiten und Besoldungsleistungen. Damit liefert er einen Beitrag zum geschichtlichen Überblick der Immobilienangelegenheiten der Evang. Kirche Württemberg.
Die Bausubstanz der Gebäude ist anhand von Bauplänen, überwiegend Grundriße, Lagepläne und teilweise von statischen Berechnungen gut zu recherchieren. In einigen Fällen sind auch Pläne aus der Zeit vor 1945 vorhanden.
In der Historie haben vor allem Personen im Kirchendienst die Gebäude bzw. Wohnungen angemietet. Darunter auch vier Tübinger Professoren sowie der Industrielle und Buchautor Dr. Jul. H. West. Der Bestand dokumentiert anhand seiner Person die finanziellen Schwierigkeiten eines Selbstständigen in den 1930er Jahren.
Eine umfangreiche Quelle kann der Bestand für Fragen rund um den Wohlstand der Wirtschaftswunderjahre, sowie weiterführend für das Württemberg der 1960er bis 1980er Jahre sein. Dazu übergeordnet natürlich die Entwicklung der Pfarrgutsverwaltung und ihrer Güter. Außerdem umfassen einzelne Akten Einblicke in die schwierige Situation der Nachkriegszeit und zeigen adminstrative Herausforderungen für die Verwaltung der Evang. Kirche Württemberg in der Besatzungszeit.
Die Akten aus der Zeit des Dritten Reichs und der Weimarer Republik stellen zwar im Vergleich zu jüngeren Akten den kleineren Teil des Bestandes dar, aber bieten dennoch umfassende Einblicke in die Situation dieser Jahre.
Der Bestand besitzt fünf Fotodokumente, die in die Fotosammlung des Landeskirchlichen Archivs übernommen wurden.
- Fotodokumente am 15.01.2012 an Fotosammlung übergeben; Bestell-Nr. müssen noch unter Ordnungsnummern eingefügt werden. Betroffen sind folgende Nummern: #66, #63, #58, #21, #2
- in den Akten ist sowohl die Provenienz Oberkirchenrat als auch Evang. Pfarrgutsverwaltung vorhanden; durch Eingangsstempel nachweisbar; die unterschiedliche Provenienz lässt sich nicht durch verschiedene Zeitschichten erklären; eine Bestimmung der Ursache kann an der Stelle nicht eindeutig geklärt werden
- ein Aktenplan lag zum Zeitpunkt der Verzeichnung nicht vor
Den größten Aktenumfang besitzt der Bestand aus der Mitte des 20. Jh. (1940 - 1980). Den kleineren Teil bilden die Akten ab 1981 und noch weniger Akten finden sich in der Zeit vor 1940.
Der Bestand umfasstt überwiegend Immobilien, Grundstücke und vor allem Gebäude, der Pfarrgutsverwaltung und nur zum geringen Teil allgemeine Akten der Pfarrgutsverwaltung. Die Inhalte des Bestandes zentrieren sich daher vor allem um Erneuerungsmaßnahmen an Gebäude, Grundbuchangelegenheiten, Mieterwechsel, Kauf- und Verkaufverträge, Baumaßnahmen am Haus und Grundstück, Pachtangelegenheiten und Besoldungsleistungen. Damit liefert er einen Beitrag zum geschichtlichen Überblick der Immobilienangelegenheiten der Evang. Kirche Württemberg.
Die Bausubstanz der Gebäude ist anhand von Bauplänen, überwiegend Grundriße, Lagepläne und teilweise von statischen Berechnungen gut zu recherchieren. In einigen Fällen sind auch Pläne aus der Zeit vor 1945 vorhanden.
In der Historie haben vor allem Personen im Kirchendienst die Gebäude bzw. Wohnungen angemietet. Darunter auch vier Tübinger Professoren sowie der Industrielle und Buchautor Dr. Jul. H. West. Der Bestand dokumentiert anhand seiner Person die finanziellen Schwierigkeiten eines Selbstständigen in den 1930er Jahren.
Eine umfangreiche Quelle kann der Bestand für Fragen rund um den Wohlstand der Wirtschaftswunderjahre, sowie weiterführend für das Württemberg der 1960er bis 1980er Jahre sein. Dazu übergeordnet natürlich die Entwicklung der Pfarrgutsverwaltung und ihrer Güter. Außerdem umfassen einzelne Akten Einblicke in die schwierige Situation der Nachkriegszeit und zeigen adminstrative Herausforderungen für die Verwaltung der Evang. Kirche Württemberg in der Besatzungszeit.
Die Akten aus der Zeit des Dritten Reichs und der Weimarer Republik stellen zwar im Vergleich zu jüngeren Akten den kleineren Teil des Bestandes dar, aber bieten dennoch umfassende Einblicke in die Situation dieser Jahre.
Der Bestand besitzt fünf Fotodokumente, die in die Fotosammlung des Landeskirchlichen Archivs übernommen wurden.
- Fotodokumente am 15.01.2012 an Fotosammlung übergeben; Bestell-Nr. müssen noch unter Ordnungsnummern eingefügt werden. Betroffen sind folgende Nummern: #66, #63, #58, #21, #2
- in den Akten ist sowohl die Provenienz Oberkirchenrat als auch Evang. Pfarrgutsverwaltung vorhanden; durch Eingangsstempel nachweisbar; die unterschiedliche Provenienz lässt sich nicht durch verschiedene Zeitschichten erklären; eine Bestimmung der Ursache kann an der Stelle nicht eindeutig geklärt werden
- ein Aktenplan lag zum Zeitpunkt der Verzeichnung nicht vor
7 lfd. m
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
11.08.2025, 11:05 MESZ