Deufringen
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 324 Bü 30
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 324 Böblingen W
Böblingen W >> Akten
1529-1755
1) Konzept des Vertrags zwischen Sebastian von Gültlingen d. Ä. zu Entringen und der Gemeinde Deufringen betreffend die Fronleistung, wonach diese aufgehoben wurde und dafür jährlich 40 Gulden bezahlt werden sollen, 1 St. Papier (24. Mai 1529)
2) Irrungen zwischen der Gemeinde Deufringen zu ihrem Vogtherrn Sebastian von Gültlingen, durch Vertrag (Konzept Nr. 4) vom 26. April 1535 beigelegt, wonach:
1. 2 Pfund Heller Steuer, die etliche Einwohner zu Gechingen und Dachtel entrichten, der Gemeinde Deufringen überlassen werden soll, wogegen Deufringen, außer den jährlichen 40 Gulden, noch 2 Pfund Heller zu entrichten hat,
2. bestimmt wird, wie viel Schafe ein Hirt zu Deufringen halten darf,
3. wegen einer umgebrochenen Egart entschieden wird, dass diese eine gemeine Weid unumgebrochen verbleiben soll, /_1-4 (1535)
3) Die Gemeinde Deufringen, die den nach Beilegung des Bauernaufruhrs mit Sebastian von Gültlingen geschlossenen Vertrag nicht anerkennen will, veranlasst auf ihr Ansuchen im April 1536 einen gütlichen Verhörtag bei der fürstlichen Kanzlei, sie wird aber späterhin von den von Gültlingen vor das kaiserliche Hofgericht zu Rottweil geladen, gegen dessen für sie nachteiliges Erkenntnis, sie an das Kammergericht appelliert und dazu württembergische Verwendung nachsucht, /_A-M (1535/1536)
4) Akten betreffend Prozess zwischen der Gemeinde Deufringen und Sebastian von Gültlingen, /_1-5 (1536/1538)
Dabei: Abschrift des sog. Baurischen Vertrags vom7.5.1525
5) Kaufkontrakt zwischen der fürstlichen Rentkammer und der Gemeinde Deufringen einige herrschaftliche Güter daselbst betreffend, Papierheft, 8 Bl., 1 Papier-Siegel, 8 Petschaften (22. Febr. 1755)
2) Irrungen zwischen der Gemeinde Deufringen zu ihrem Vogtherrn Sebastian von Gültlingen, durch Vertrag (Konzept Nr. 4) vom 26. April 1535 beigelegt, wonach:
1. 2 Pfund Heller Steuer, die etliche Einwohner zu Gechingen und Dachtel entrichten, der Gemeinde Deufringen überlassen werden soll, wogegen Deufringen, außer den jährlichen 40 Gulden, noch 2 Pfund Heller zu entrichten hat,
2. bestimmt wird, wie viel Schafe ein Hirt zu Deufringen halten darf,
3. wegen einer umgebrochenen Egart entschieden wird, dass diese eine gemeine Weid unumgebrochen verbleiben soll, /_1-4 (1535)
3) Die Gemeinde Deufringen, die den nach Beilegung des Bauernaufruhrs mit Sebastian von Gültlingen geschlossenen Vertrag nicht anerkennen will, veranlasst auf ihr Ansuchen im April 1536 einen gütlichen Verhörtag bei der fürstlichen Kanzlei, sie wird aber späterhin von den von Gültlingen vor das kaiserliche Hofgericht zu Rottweil geladen, gegen dessen für sie nachteiliges Erkenntnis, sie an das Kammergericht appelliert und dazu württembergische Verwendung nachsucht, /_A-M (1535/1536)
4) Akten betreffend Prozess zwischen der Gemeinde Deufringen und Sebastian von Gültlingen, /_1-5 (1536/1538)
Dabei: Abschrift des sog. Baurischen Vertrags vom7.5.1525
5) Kaufkontrakt zwischen der fürstlichen Rentkammer und der Gemeinde Deufringen einige herrschaftliche Güter daselbst betreffend, Papierheft, 8 Bl., 1 Papier-Siegel, 8 Petschaften (22. Febr. 1755)
Archivale
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
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