Nachlass Fürst Theodor Alexander (1722-1780) (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Wertheim, R-NL 19
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim (Archivtektonik) >> Rosenbergisches Archiv >> Nachlässe
1747-1774
Inhalt und Bewertung
Der Bestand enthält vor allem Unterlagen zu Hausangelegenheiten der Linie Löwenstein-Wertheim-Rochefort (Primogenitur- und Fideikommissordnung) und zur Herrschaft Püttlingen/Puttelange, die über Theodor Alexanders Frau Katharina von Leiningen-Dagsburg an Wertheim kam. Weitere Archivalien in den Beständen Rep. 67 und 68 und Lit. St.
Vorbemerkung: Fürst Theodor Alexander von Löwenstein-Wertheim-Rochefort (1722-1780) war der jüngste Bruder des regierenden Fürsten Carl Thomas. Er war in zweifacher Hinsicht bedeutsam für die Entwicklung des Hauses: zum einen gelang es ihm, durch die Heirat mit Katharina von Leiningen-Dagsburg Ansprüche auf die lothringische Herrschaft Püttlingen (Puttelange) zu erwerben, die einige Jahre nach seinem Tod tatsächlich durch Erbgang an Löwenstein-Wertheim-Rochefort fiel. Zum anderen war er der Vater des Fürsten Dominik Constantin von Löwenstein-Wertheim-Rochefort, der 1789 Nachfolger des ohne Leibeserben verstorbenen Fürsten Carl Thomas werden sollte. Der vorliegende Bestand vereinigt in 18 Nummern etwa 20 cm Schriftgut Theodor Alexanders der Jahre 1747 bis 1774. Nach sachlichen Gesichtspunkten gebildete Akten lagen nur ausnahmsweise vor; dagegen gab es einige Büschel, die jahrgangsweise geordnete Briefeingänge enthielten. Bei weitem die größte Masse macht hierbei die Korrespondenz mit dem Bruder Joseph Johann von Löwenstein-Wertheim-Rochefort aus, die sich inhaltlich ganz überwiegend mit der Primogenitur- und Fideikommissordnung des Hauses und den dieserwegen entstandenen Streitigkeiten beschäftigt. Die in dieser Korrespondenz fehlenden Jahrgänge dürften an anderer Stelle ins Rosenbergsche Archiv eingegangen sein, zu denken wäre hier etwa an Rep. 67 ("privata domus") des Alten Archivs. Weiteres Schriftgut der Provenienz Theodor Alexander befindet sich in Lit. St. sowie in Rep. 68 ("Püttlingen"). Bronnbach, im Mai 2000 Dr. Robert Meier
Der Bestand enthält vor allem Unterlagen zu Hausangelegenheiten der Linie Löwenstein-Wertheim-Rochefort (Primogenitur- und Fideikommissordnung) und zur Herrschaft Püttlingen/Puttelange, die über Theodor Alexanders Frau Katharina von Leiningen-Dagsburg an Wertheim kam. Weitere Archivalien in den Beständen Rep. 67 und 68 und Lit. St.
Vorbemerkung: Fürst Theodor Alexander von Löwenstein-Wertheim-Rochefort (1722-1780) war der jüngste Bruder des regierenden Fürsten Carl Thomas. Er war in zweifacher Hinsicht bedeutsam für die Entwicklung des Hauses: zum einen gelang es ihm, durch die Heirat mit Katharina von Leiningen-Dagsburg Ansprüche auf die lothringische Herrschaft Püttlingen (Puttelange) zu erwerben, die einige Jahre nach seinem Tod tatsächlich durch Erbgang an Löwenstein-Wertheim-Rochefort fiel. Zum anderen war er der Vater des Fürsten Dominik Constantin von Löwenstein-Wertheim-Rochefort, der 1789 Nachfolger des ohne Leibeserben verstorbenen Fürsten Carl Thomas werden sollte. Der vorliegende Bestand vereinigt in 18 Nummern etwa 20 cm Schriftgut Theodor Alexanders der Jahre 1747 bis 1774. Nach sachlichen Gesichtspunkten gebildete Akten lagen nur ausnahmsweise vor; dagegen gab es einige Büschel, die jahrgangsweise geordnete Briefeingänge enthielten. Bei weitem die größte Masse macht hierbei die Korrespondenz mit dem Bruder Joseph Johann von Löwenstein-Wertheim-Rochefort aus, die sich inhaltlich ganz überwiegend mit der Primogenitur- und Fideikommissordnung des Hauses und den dieserwegen entstandenen Streitigkeiten beschäftigt. Die in dieser Korrespondenz fehlenden Jahrgänge dürften an anderer Stelle ins Rosenbergsche Archiv eingegangen sein, zu denken wäre hier etwa an Rep. 67 ("privata domus") des Alten Archivs. Weiteres Schriftgut der Provenienz Theodor Alexander befindet sich in Lit. St. sowie in Rep. 68 ("Püttlingen"). Bronnbach, im Mai 2000 Dr. Robert Meier
0,3 lfd. m in 19 Einheiten
Bestand
Löwenstein-Wertheim-Rochefort, Theodor Alexander zu; Prinz, 1722 - 1780
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:40 MEZ