Beurkundet wird: Pelagius Schüelin zu Marbach hat nach dem Tode seiner Ehefrau Ursula Comm mit seinen vier ehelichen Kindern aus der Ehe mit letzterer namens Anna, Maria, Maria Magdalena und Jacob sich über das Erbe wie folgt verglichen: 1) Wenn der A. sich wiederverheiratet, erhält jedes Kind im voraus 30 fl., der Sohn ferner ein Roß und einen vorderen Wagen und jede Tochter eine Kuh, eine Bettstatt, einen Rock und einen Mantel. 2) Stirbt ein Kind, soll für das Geld jedes Kind Erbe des anderen sein; das übrige fällt heim an den Vater. 3) Stirbt der A., erhält seine zweite Frau 40 fl., eine Kuh und eine Bettstatt; alles übrige wird zu gleichen Teilen unter den Kindern geteilt.
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Beurkundet wird: Pelagius Schüelin zu Marbach hat nach dem Tode seiner Ehefrau Ursula Comm mit seinen vier ehelichen Kindern aus der Ehe mit letzterer namens Anna, Maria, Maria Magdalena und Jacob sich über das Erbe wie folgt verglichen: 1) Wenn der A. sich wiederverheiratet, erhält jedes Kind im voraus 30 fl., der Sohn ferner ein Roß und einen vorderen Wagen und jede Tochter eine Kuh, eine Bettstatt, einen Rock und einen Mantel. 2) Stirbt ein Kind, soll für das Geld jedes Kind Erbe des anderen sein; das übrige fällt heim an den Vater. 3) Stirbt der A., erhält seine zweite Frau 40 fl., eine Kuh und eine Bettstatt; alles übrige wird zu gleichen Teilen unter den Kindern geteilt.
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 30/1 T 1 Nr. 733
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 30/1 T 1 Friedberg-Scheer: Urkunden
Friedberg-Scheer: Urkunden >> Urkunden Grafschaft Friedberg-Scheer >> 17. Jahrhundert >> 1600 - 1609
1607 September 2
Urkunden
Siegler: Siegelankündigung: der edle, hochgelehrte Christoph Saur, Dr. beider Rechte, erbtruchsessischer Rat und Obervogt zu Scheer.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Sg.; in Holzkapsel ohne Deckel; wie an Dep. 30/1 T 1 Nr. 659.
Anmerkungen: Unter dem Umbug von anderer Hand: Dem weih den trag unnversuocht mit leinwat und ire klaidter.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Sg.; in Holzkapsel ohne Deckel; wie an Dep. 30/1 T 1 Nr. 659.
Anmerkungen: Unter dem Umbug von anderer Hand: Dem weih den trag unnversuocht mit leinwat und ire klaidter.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:44 MESZ
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