Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, FL 300/33 I Bü 16772
Rest S 4857
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, FL 300/33 I Amtsgericht Stuttgart: Akten des Schlichters für Wiedergutmachung Stuttgart
Amtsgericht Stuttgart: Akten des Schlichters für Wiedergutmachung Stuttgart >> K
Enthält u.a.:
Angaben von Kurt Zimmermann über Räumlichkeiten und Inventar in Berlin-Grunewald, Koenigsallee: Rückerstattungsanspruch auf 1 Schlafzimmer-Einrichtung (darin u.a. 1 Elsässer Schrank, 1 Kommode, 1 Sofa, 1 Bild "Fränkische Madonna", 1 Elfenbein-Madonna, 1 Blumenbild, 1 Stich "Das Abendmahl" (aus dem Haus der Urgroßeltern Zimmermanns), 1 Stehlampe (mit selbstgeschnitztem Ständer), 1 Hängelampe, 1 Sessel), 2 Kinderzimmer-Einrichtungen, 1 Esszimmer-Einrichtung (darin u.a. 1 geschnitzter Schrank mit Familienwappen, 1 großer runder Tisch, 10 Stühle, 2 Anrichte-Tische, 1 Spindelradlampe, 1 Seidentischdecke (der Urgroßmutter Zimmermanns, "wertvoll")), 1 Ölbild "Porträt der Ehefrau Erika Zimmermann", 1 Ölbild "Bauer", 1 Wandteller), 1 Arbeits- und Wohnzimmer-Einrichtung (darin u.a. 1 Sofa, 2 Sessel, 1 kleiner Tisch, 1 Schreibtisch, 1 großer antiker aufgearbeiteter Schrank, , Bücher, 1 "kostbare" Wanduhr (aus dem Familienstammgut Prenkeberg stammend), 1 Brücke (Geschenk Aliz Attalays), 1 Schrank, 1 Kommode, Biedermeier-Stühle, Bilder ("Nofretete", "zwei ovale Frauenköpfe", "Der Edelknabe"), kleine Stiche (aus dem Familienstammgut Prenkeberg stammend), 1 Schreibtischlampe, 1 Ständerlampe (mit Schmetterlingseinlage, 1936 gekauft), 1 Teppich, 1 Hängelampe), 1 Durchgangszimmer-Einrichtung (darin u.a. 1 Maria-Theresia-Kommode (gekauft 1940 in Wien), , 1 großer Spiegel in vergoldetem Rahmen (Höhe ca. 300 cm), 1 kleiner Schreibtisch, 1 Glasvitrine (darin 3 Nippesfiguren), 1 Wandteller), 1 Einrichtung eines "Grünen Salons" (darin u.a. 1 Büste der Urgroßmutter Zimmermanns" von [Christian Daniel (?)] Rauch, 1 goldener Tisch mit 2 grün bezogenen Stühlen, 2 Sessel, 1 mit handgearbeiteter Bronze verzierte Mahagoni-Kommode mit Marmorplatte, 1 Bild "Der Frühling, Kopie nach [Arnold] Böcklin", 1 Spiegel in goldenem Rahmen, 1 kleines Schränkchen, ca. 12 Bilder der Vorfahren Kurt Zimmermanns (in ovalen Rahmen), 1 älterer englischer Teppich, 1 Hängelampe);
als "unvollständig" bezeichnete Liste Eric G. Kaufmans über die in Berlin-Grunewald, Koenigsallee 28/28 a im März 1940 zurückgelassenen Gegenstände: u.a. 1 Garderobenschrank mit Schiebetüren (Kiefernholz, grau), 1 Wohndielen-Einrichtung (darin u.a. 1 sehr großes Sofa mit "kostbarem" Wollgobelin-Bezug, 2 große Armsessel (1 davon ein sogenannter Lutherstuhl, 1 mit "echten" Kameltaschen-Bezügen, beide abgetragen9, 1 ovaler Ausziehtisch (Nussbaum) auf 1 Fuß, 1 komplette Garnitur "sehr eleganter" Vorhänge und Gardinen und Tüll für dreiteilige breite Glastüren (200 x 250 x 300 cm), 1 gemalter Wandgobelin, 1 große Laterne mit Kerzenbeleuchtung für das Treppenhaus ("sehr wertvoll"), 1 schwerer Smyrna-Läufer für den Treppenaufgang (sehr breit, ca. 30 Meter lang, mit schweren Messingstangen), 1 Einrichtung eines "Großen Vorderzimmers" (darin u.a. 1 dreiteiliger hoher Matt-Mahagoni-Schrank (im Louis-seize-Stil), 1 dreiteiliger Toilettentisch mit Schubladen (Schleiflack, weiß), 1 Diwan, 1 Spieltisch, 1 Wandstehuhr), 2 fremden- und Mädchenzimmer-Einrichtungen, Wandteller, alte Bierkrüge, "teilweise nicht völlig intakte" Meissener Porzellangruppen, vielleicht die 1 Alt-Meissener Porzellanfigur "Bettelknabe", 1 Marmorbüste, 1 komplettes russisches Kaffee-Service, bemalte stark vergoldete Porzellangegenstände, "ein paar Dutzend" Silberlöffel und "gabeln, einige komplette Silberbestecke, eventuell 2 antike silberne Kerzenleuchter (viereckig, "sehr wertvoll"), 1 silbernes Fleischvorlege-Besteck;
Hinweis Kurt Zimmermanns auf 1 angeblich von ihm durch Zahlung an Erika Kaufmann mittels der deutschen Gesandtschaft in Stockholm für eine Ausstellung in München erworbenes Bild "Lohengrin mit dem Schwan";
Anlage 1 zur Freigabe-Anordnung vom 09.08.1950: Hinweis u.a. auf 1 Kinder-Schlafzimmer-Einrichtung für 3 Ki nder (darin u.a. 1 großer Ausziehtisch (mit Wachstuch bespannt), 1 Deckenlampe, 3 Bilder), 1 Eltern-Schlafzimmer-Einrichtung (darin u.a. 2 Bettvorleger, 1 Frisiertisch, 1 Hocker, 1 großer Kleiderschrank ("Elsässer Schrank"), 1 Kommode, 1 Deckenlampe, 2 Holzleuchter, 1 Kirchen-Stehlampe, 1 Kupferstich "Abendmahl", 1 Ölbild "Blumenstück", 1 druck "Christuskopf", 2 kleine Bildchen, 1 Madonnen-Statuette mit Sockel, 1 Wohnraum-Einrichtung aus "grünem Zimmer" (ovale Familienfotos, 1 Ölbild "Der Frühling", 1 Kaminuhr, 1 schmales hohes Kommödchen), aus Durchgangszimmer (1 Schreibtischchen nebst Schreibutensilien, 1 Vitrine, 1 kleines Tischchen, 1 kleine Kommode, 3 blaue Wandteller, 1 gerahmte Handarbeit, 1 kleines Ölbild "Frauenkopf", 1 Miniaturbildchen, 1 Kerzen-Wandleuchter, 1 Tisch-Gong, 1 kleine Tischlampe, diverse Vasen, Zierdecken und Nippesgegenstände), aus Esszimmer (u.a. 1 Geschirrschrank, 1 Sitzbank, 8 Stühle, 2 Seitentischchen, 1 kleiner runder Blumentisch, 1 Ölbild "Porträt Erika Zimmermann", 1 Ölbild "Alter Mann", 1 Wandteller, 3 Zinnkrüge, 1 Bild eines Generals aus dem Treppenhaus, aus Wohn- und Arbeitszimmer (2 ovale bunte Frauenbildnisse, 1 gerahmte Stickerei, 1 ungerahmte Stickerei, 1 Ölbild "Frau M. Zimmermann", 1 Ölbild "Nofretete", 1 Schiffs-Modell (dem Sohn Michael Zimmermann gehörend), 1 Nähtischchen, 1 Spiegel, 1 Schreibtischlampe, 1 eiserne Deckenlampe, 1 Sekretärschrank)
Darin: 2 Fotos von Nippesfiguren, Déjeuners (Kakao-Service), 2 silbernen Leuchtern, 4 Fayencen und 1 Lehnstuhl aus der Wohnungseinrichtung
Angaben von Kurt Zimmermann über Räumlichkeiten und Inventar in Berlin-Grunewald, Koenigsallee: Rückerstattungsanspruch auf 1 Schlafzimmer-Einrichtung (darin u.a. 1 Elsässer Schrank, 1 Kommode, 1 Sofa, 1 Bild "Fränkische Madonna", 1 Elfenbein-Madonna, 1 Blumenbild, 1 Stich "Das Abendmahl" (aus dem Haus der Urgroßeltern Zimmermanns), 1 Stehlampe (mit selbstgeschnitztem Ständer), 1 Hängelampe, 1 Sessel), 2 Kinderzimmer-Einrichtungen, 1 Esszimmer-Einrichtung (darin u.a. 1 geschnitzter Schrank mit Familienwappen, 1 großer runder Tisch, 10 Stühle, 2 Anrichte-Tische, 1 Spindelradlampe, 1 Seidentischdecke (der Urgroßmutter Zimmermanns, "wertvoll")), 1 Ölbild "Porträt der Ehefrau Erika Zimmermann", 1 Ölbild "Bauer", 1 Wandteller), 1 Arbeits- und Wohnzimmer-Einrichtung (darin u.a. 1 Sofa, 2 Sessel, 1 kleiner Tisch, 1 Schreibtisch, 1 großer antiker aufgearbeiteter Schrank, , Bücher, 1 "kostbare" Wanduhr (aus dem Familienstammgut Prenkeberg stammend), 1 Brücke (Geschenk Aliz Attalays), 1 Schrank, 1 Kommode, Biedermeier-Stühle, Bilder ("Nofretete", "zwei ovale Frauenköpfe", "Der Edelknabe"), kleine Stiche (aus dem Familienstammgut Prenkeberg stammend), 1 Schreibtischlampe, 1 Ständerlampe (mit Schmetterlingseinlage, 1936 gekauft), 1 Teppich, 1 Hängelampe), 1 Durchgangszimmer-Einrichtung (darin u.a. 1 Maria-Theresia-Kommode (gekauft 1940 in Wien), , 1 großer Spiegel in vergoldetem Rahmen (Höhe ca. 300 cm), 1 kleiner Schreibtisch, 1 Glasvitrine (darin 3 Nippesfiguren), 1 Wandteller), 1 Einrichtung eines "Grünen Salons" (darin u.a. 1 Büste der Urgroßmutter Zimmermanns" von [Christian Daniel (?)] Rauch, 1 goldener Tisch mit 2 grün bezogenen Stühlen, 2 Sessel, 1 mit handgearbeiteter Bronze verzierte Mahagoni-Kommode mit Marmorplatte, 1 Bild "Der Frühling, Kopie nach [Arnold] Böcklin", 1 Spiegel in goldenem Rahmen, 1 kleines Schränkchen, ca. 12 Bilder der Vorfahren Kurt Zimmermanns (in ovalen Rahmen), 1 älterer englischer Teppich, 1 Hängelampe);
als "unvollständig" bezeichnete Liste Eric G. Kaufmans über die in Berlin-Grunewald, Koenigsallee 28/28 a im März 1940 zurückgelassenen Gegenstände: u.a. 1 Garderobenschrank mit Schiebetüren (Kiefernholz, grau), 1 Wohndielen-Einrichtung (darin u.a. 1 sehr großes Sofa mit "kostbarem" Wollgobelin-Bezug, 2 große Armsessel (1 davon ein sogenannter Lutherstuhl, 1 mit "echten" Kameltaschen-Bezügen, beide abgetragen9, 1 ovaler Ausziehtisch (Nussbaum) auf 1 Fuß, 1 komplette Garnitur "sehr eleganter" Vorhänge und Gardinen und Tüll für dreiteilige breite Glastüren (200 x 250 x 300 cm), 1 gemalter Wandgobelin, 1 große Laterne mit Kerzenbeleuchtung für das Treppenhaus ("sehr wertvoll"), 1 schwerer Smyrna-Läufer für den Treppenaufgang (sehr breit, ca. 30 Meter lang, mit schweren Messingstangen), 1 Einrichtung eines "Großen Vorderzimmers" (darin u.a. 1 dreiteiliger hoher Matt-Mahagoni-Schrank (im Louis-seize-Stil), 1 dreiteiliger Toilettentisch mit Schubladen (Schleiflack, weiß), 1 Diwan, 1 Spieltisch, 1 Wandstehuhr), 2 fremden- und Mädchenzimmer-Einrichtungen, Wandteller, alte Bierkrüge, "teilweise nicht völlig intakte" Meissener Porzellangruppen, vielleicht die 1 Alt-Meissener Porzellanfigur "Bettelknabe", 1 Marmorbüste, 1 komplettes russisches Kaffee-Service, bemalte stark vergoldete Porzellangegenstände, "ein paar Dutzend" Silberlöffel und "gabeln, einige komplette Silberbestecke, eventuell 2 antike silberne Kerzenleuchter (viereckig, "sehr wertvoll"), 1 silbernes Fleischvorlege-Besteck;
Hinweis Kurt Zimmermanns auf 1 angeblich von ihm durch Zahlung an Erika Kaufmann mittels der deutschen Gesandtschaft in Stockholm für eine Ausstellung in München erworbenes Bild "Lohengrin mit dem Schwan";
Anlage 1 zur Freigabe-Anordnung vom 09.08.1950: Hinweis u.a. auf 1 Kinder-Schlafzimmer-Einrichtung für 3 Ki nder (darin u.a. 1 großer Ausziehtisch (mit Wachstuch bespannt), 1 Deckenlampe, 3 Bilder), 1 Eltern-Schlafzimmer-Einrichtung (darin u.a. 2 Bettvorleger, 1 Frisiertisch, 1 Hocker, 1 großer Kleiderschrank ("Elsässer Schrank"), 1 Kommode, 1 Deckenlampe, 2 Holzleuchter, 1 Kirchen-Stehlampe, 1 Kupferstich "Abendmahl", 1 Ölbild "Blumenstück", 1 druck "Christuskopf", 2 kleine Bildchen, 1 Madonnen-Statuette mit Sockel, 1 Wohnraum-Einrichtung aus "grünem Zimmer" (ovale Familienfotos, 1 Ölbild "Der Frühling", 1 Kaminuhr, 1 schmales hohes Kommödchen), aus Durchgangszimmer (1 Schreibtischchen nebst Schreibutensilien, 1 Vitrine, 1 kleines Tischchen, 1 kleine Kommode, 3 blaue Wandteller, 1 gerahmte Handarbeit, 1 kleines Ölbild "Frauenkopf", 1 Miniaturbildchen, 1 Kerzen-Wandleuchter, 1 Tisch-Gong, 1 kleine Tischlampe, diverse Vasen, Zierdecken und Nippesgegenstände), aus Esszimmer (u.a. 1 Geschirrschrank, 1 Sitzbank, 8 Stühle, 2 Seitentischchen, 1 kleiner runder Blumentisch, 1 Ölbild "Porträt Erika Zimmermann", 1 Ölbild "Alter Mann", 1 Wandteller, 3 Zinnkrüge, 1 Bild eines Generals aus dem Treppenhaus, aus Wohn- und Arbeitszimmer (2 ovale bunte Frauenbildnisse, 1 gerahmte Stickerei, 1 ungerahmte Stickerei, 1 Ölbild "Frau M. Zimmermann", 1 Ölbild "Nofretete", 1 Schiffs-Modell (dem Sohn Michael Zimmermann gehörend), 1 Nähtischchen, 1 Spiegel, 1 Schreibtischlampe, 1 eiserne Deckenlampe, 1 Sekretärschrank)
Darin: 2 Fotos von Nippesfiguren, Déjeuners (Kakao-Service), 2 silbernen Leuchtern, 4 Fayencen und 1 Lehnstuhl aus der Wohnungseinrichtung
1 Bü
Personenakten
VN und NN früher: Erich Kaufmann; Fotos
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 3:49 PM CET
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