Zum Vergleich eines Streitfalles zwischen der Äbtissin Veronica von Elten einerseits und den Erben des Arnt Arntzsoen andererseits wird von diesen, Gerit Greve und Johann Frankenson Bürgern zu Elburg, erklärt: falls sie Gutsbesitz der Abtei in Besitz haben, nämlich 9 Morgen Land aus dem Lehngut Erentell und 3 Morgen aus dem Slangengut, wollen sie binnen 2 Monaten für die Nutznießung 2 Goldgulden entrichten, unter Bürgschaft des Gerit Egbertzoen, zur Zeit Pastors zu Nyekerken; sollte sich inzwischen jedoch herausstellen, dass die Äbtissin an dem genannten Lande keine Rechte habe, so wird die Verpflichtung zur Zahlung der 12 Goldgulden hinfällig. Auch soll dann die Besitzzeit der Genannten um 7 Jahre verlängert werden. Zeugen: Gerit Egbertzsoen, Pastor, Jacob Lubbertzoen then Hoene, Priester, Gerit van Dumseler und Johann Derricksoen. Geschiet up fridach post Remigii anno etc. XXX. Mit den Unterschriften des Greve und des Frankensoen.
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Zum Vergleich eines Streitfalles zwischen der Äbtissin Veronica von Elten einerseits und den Erben des Arnt Arntzsoen andererseits wird von diesen, Gerit Greve und Johann Frankenson Bürgern zu Elburg, erklärt: falls sie Gutsbesitz der Abtei in Besitz haben, nämlich 9 Morgen Land aus dem Lehngut Erentell und 3 Morgen aus dem Slangengut, wollen sie binnen 2 Monaten für die Nutznießung 2 Goldgulden entrichten, unter Bürgschaft des Gerit Egbertzoen, zur Zeit Pastors zu Nyekerken; sollte sich inzwischen jedoch herausstellen, dass die Äbtissin an dem genannten Lande keine Rechte habe, so wird die Verpflichtung zur Zahlung der 12 Goldgulden hinfällig. Auch soll dann die Besitzzeit der Genannten um 7 Jahre verlängert werden. Zeugen: Gerit Egbertzsoen, Pastor, Jacob Lubbertzoen then Hoene, Priester, Gerit van Dumseler und Johann Derricksoen. Geschiet up fridach post Remigii anno etc. XXX. Mit den Unterschriften des Greve und des Frankensoen.
Elten, Lehen, Nr. 196
AA 0232 Elten, Stift, Rep. u. Hs.
Elten, Stift, Rep. u. Hs. >> 1. Rep. u. Hs. >> Kartular des Stifts, auch Abschrift eine Wasserrechts, Güterverzeichnisse, Belehnungs- und Behandigungsprotokolle enthaltend, nebst kurzem Bericht über die Gründung und Vogteischaft. 16. Jahrhundert. 153 Folien. Vgl. das Rep. "Elten, Lehen". (am 28.10.64 noch auf Zetteln bei 45 v. R.)
1530 Oktober 7
Diverse Registraturbildner
Urkunde
Kartular des Stifts, auch Abschrift eine Wasserrechts, Güterverzeichnisse, Belehnungs- und Behandigungsprotokolle enthaltend, nebst kurzem Bericht über die Gründung und Vogteischaft. 16. Jahrhundert. 153 Folien. Vgl. das Rep. "Elten, Lehen". (am 28.10.64 noch auf Zetteln bei 45 v. R.)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
28.04.2026, 08:51 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
- Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik)
- 1. Behörden und Bestände vor 1816 (Tektonik)
- 1.2. Geistliche Institute (Tektonik)
- 1.2.2. E - H (Tektonik)
- 1.2.2.2. Elten (Tektonik)
- 1.2.2.2.1. Elten, Stift (Tektonik)
- Elten, Stift, Rep. u. Hs. AA 0232 (Bestand)
- 1. Rep. u. Hs. (Gliederung)
- Kartular des Stifts, auch Abschrift eine Wasserrechts, Güterverzeichnisse, Belehnungs- und Behandigungsprotokolle enthaltend, nebst kurzem Bericht über die Gründung und Vogteischaft. 16. Jahrhundert. 153 Folien. Vgl. das Rep. "Elten, Lehen". (am 28.10.64 noch auf Zetteln bei 45 v. R.) (Archivale)