Kaiserliche Reskripte und Reichshofratsbeschlüsse, die Administration der Grafschaften Hohenems und Vaduz betr.: Ersuchen an die Kantone Zürich, Luzern, Uri, Schwyz, Unterwalden, Glarus und Appenzell bezüglich Beschlagnahme der von Graf Franz Carl von Hohenems widerrechtlich angeeigneten Fideikommißdokumente und -pretiosen; Berufung des Grafen von Königsegg-Aulendorf zum Koadministrator der Grafschaft Hohenems; kaiserliche Anmahnung an den Fürsten von Liechtenstein zur beschleunigten Ratifikation des Kaufvertrags bezügl. der Grafschaft Vaduz, Überweisung des Kaufschillings zum Ankauf der böhmischen Herrschaft Bistritz [Bystrice] und bevorzugten Befriedigung der Graubündner und Schweizer Gläubiger; Untersuchung der gegen den Landvogt und Admodiator Tschoven vorgebrachten Klagen; Ernennung des Grafen von Waldburg-Zeil zum Vormund des Grafen Franz Wilhelm Maximilian von Hohenems; [Überlieferung: Ausfertigungen, Konzepte, Abschriften]
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Kaiserliche Reskripte und Reichshofratsbeschlüsse, die Administration der Grafschaften Hohenems und Vaduz betr.: Ersuchen an die Kantone Zürich, Luzern, Uri, Schwyz, Unterwalden, Glarus und Appenzell bezüglich Beschlagnahme der von Graf Franz Carl von Hohenems widerrechtlich angeeigneten Fideikommißdokumente und -pretiosen; Berufung des Grafen von Königsegg-Aulendorf zum Koadministrator der Grafschaft Hohenems; kaiserliche Anmahnung an den Fürsten von Liechtenstein zur beschleunigten Ratifikation des Kaufvertrags bezügl. der Grafschaft Vaduz, Überweisung des Kaufschillings zum Ankauf der böhmischen Herrschaft Bistritz [Bystrice] und bevorzugten Befriedigung der Graubündner und Schweizer Gläubiger; Untersuchung der gegen den Landvogt und Admodiator Tschoven vorgebrachten Klagen; Ernennung des Grafen von Waldburg-Zeil zum Vormund des Grafen Franz Wilhelm Maximilian von Hohenems; [Überlieferung: Ausfertigungen, Konzepte, Abschriften]
StAA, Fürststift Kempten, Archiv Akten 3017
BayHStA, Fürststift Kempten/NA, A 2083
Fürststift Kempten, Archiv
Fürststift Kempten, Archiv >> CLXV Lit. B - Hohenems: Administration
(1692-) 1700-1713
Darin: Verzeichnis der kaiserlichen Reskripte (1692-1713)
Fürststift Kempten, Archiv
ungehefteter Akt mit Papierumschlag; Umfang (Seite/Blatt): 103 Bl.
Akten
deutsch
Registratursignatur/AZ: N. CLXV Lit. B n. 5
Hohenems, Franz Carl Gf. v.
Hohenems, Franz Wilhelm Maximilian Gf. v.
Königsegg-Aulendorf, Franz Maximilian Gf. v.
Liechtenstein, Johann Adam Andreas Fst. v.
Waldburg zu Zeil, Johann Christoph Gf. v.
Tschoven, Johann Georg
Hohenems (Vorarlberg) [Grafschaft]
Vaduz (Liechtenstein) [Grafschaft]
Bystrice (Tschechien) [Herrschaft]
Zürich (Schweiz) [Kanton]
Luzern (Schweiz) [Kanton]
Uri (Schweiz) [Kanton]
Schwyz (Schweiz) [Kanton]
Unterwalden (Schweiz) [Kanton]
Glarus (Schweiz) [Kanton]
Appenzell (Schweiz) [Kanton]
Graubünden (Schweiz) [Republik]
Schweiz [Eidgenossenschaft]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
30.04.2025, 08:56 MESZ