Papst Lucius [II.] stellt das Stift zu Hall unter seinen besondern Schutz, bestätigt Propst Lanzo und den Kanonikern die Kapellen Sankt Maria zu Bayerisch Gmain (Muna), St. Georg [zu Kirchberg], St. Martin zu Nonn (Nane), St. Valentin zu Marzoll (Morzol) und die Burgkapellen zu Plain (Plajen) und Reichenhall (Halle), zwei (Salz-) Quellen zu Reichenhall, den Salzzehnten sowie die durch Schenkung erworbenen Güter Aufheim (Owehein), Unken (Vnchine) und Nuzboum, und schreibt das von Erzbischof Konrad von Salzburg festgelegte Recht auf freie Propstwahl fest;. S: Papst Lucius II.
Vollständigen Titel anzeigen
Papst Lucius [II.] stellt das Stift zu Hall unter seinen besondern Schutz, bestätigt Propst Lanzo und den Kanonikern die Kapellen Sankt Maria zu Bayerisch Gmain (Muna), St. Georg [zu Kirchberg], St. Martin zu Nonn (Nane), St. Valentin zu Marzoll (Morzol) und die Burgkapellen zu Plain (Plajen) und Reichenhall (Halle), zwei (Salz-) Quellen zu Reichenhall, den Salzzehnten sowie die durch Schenkung erworbenen Güter Aufheim (Owehein), Unken (Vnchine) und Nuzboum, und schreibt das von Erzbischof Konrad von Salzburg festgelegte Recht auf freie Propstwahl fest;. S: Papst Lucius II.
Kloster St. Zeno Urkunden, BayHStA, Kloster St. Zeno Urkunden 2
St. Zeno Fasc. 1
Kloster St. Zeno Urkunden
Kloster St. Zeno Urkunden >> 1136-1250
1144 April 5
Kloster St. Zeno Urkunden
Perg.
Urkunden
lat
Besiegelung/Beglaubigung: Bleibulle an gelbroter Seidenschnur anhängend
Überlieferung: Ausf.
Sprache: lat.
Ausstellungsort: Rom, Lateran
Literatur: Edition: MB III Nr. III S. 530
Originaldatierung: datum Laterani non. apr. indict. VIII
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1144
Monat: 4
Tag: 5
Überlieferung: Ausf.
Sprache: lat.
Ausstellungsort: Rom, Lateran
Literatur: Edition: MB III Nr. III S. 530
Originaldatierung: datum Laterani non. apr. indict. VIII
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1144
Monat: 4
Tag: 5
Bad Reichenhall (Lkr. Berchtesgadener Land), Kloster St. Zeno
Marzoll (Gde. Bad Reichenhall, Lkr. Berchtesgadener Land): St. Valentin
Nonn (Gde. Bad Reichenhall, Lkr. Berchtesgadener Land): St. Martin
Bad Reichenhall (Lkr. Berchtesgadener Land), Stadt: St. Johannis Spitalkirche
Kirchberg (Gde. Bad Reichenhall, Lkr. Berchtesgadener Land): St. Georg
Bayerisch Gmain (Lkr. Berchtesgadener Land): St. Maria
Plain (Burgruine bei Großgmain, PB Salzburg-Umgebung, Salzburg, A): Kapelle
Bad Reichenhall (Lkr. Berchtesgadener Land), Saline: Salzquelle
Nußbaum (abgeg. bei Bad Reichenhall, Lkr. Berchtesgadener Land)
Aufheim (abgeg. bei Bad Reichenhall, Lkr. Berchtesgadener Land)
Unken (PB Zell am See, Salzburg, A)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:39 MESZ
CC0 1.0 Universell