Erzbischof Max Heinrich von Köln stiftet zu Ehren des hl. Antonius von Padua, den er sich zum besonderen Patron erwählt und dessen Reliquien er der Kirche des Minoritenkonvents zu Bonn übergeben, in dieser Kirche eine Votivmesse, welche daselbst am Antoniusaltar vom 13. Juni (dem Antoniustag) ab stets und unabänderlich alle Tage im Jahr von einem Ordenspriester gelesen werden soll und wofür ein Kapital von 1000 Reichstaler, mit 50 Reichstaler Rente aus dem Zoll zu Bonn zahlbar, ausgesetzt wird.