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Arnstein, Arnold
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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, FL 300/33 I Amtsgericht Stuttgart: Akten des Schlichters für Wiedergutmachung Stuttgart
Amtsgericht Stuttgart: Akten des Schlichters für Wiedergutmachung Stuttgart >> A
Enthält u.a.: Besitzhinweis auf Gebrauchssilber (Aussteuer der Eheleute: 18 Löffel, 18 Gabeln, 18 Messer, 18 Kaffeelöffel, 6 Paar Obstbestecke, 18 Eislöffel, 24 Mokkalöffel, 3 Suppenschöpfer, 3 Zuckerlöffel, 2 Soßenlöffel, 2 Teelöffel, 1 Bowlenlöffel, 2 Flaschen-Untersätze, Korken, 3 Kompottlöffel, 1 Tee-Ei, 1 Tortenschaufel, 1 Fischvorlegebesteck, 1 Teesieb, 1 Gebäckzange, 2 Gemüselöffel, 18 kleine Gabeln, 18 kleine Messer, 6 große Gabeln, 12 Löffel, 12 Kaffeelöffel, 6 Messer, 7 Serviettenringe (alle graviert), 2 Obstschalen, 1 Obstkorb, , 1 3-teiliges Tee-Service, 3 Leuchter, 5 Becher, 1 Zuckerschale, 6 Schälchen, 1 Dose, 1 Senftopf, 2 Salzgefäße, 1 Saucière mit Teller und Löffel, 1 Toiletten-Garnitur, kleine Gegenstände, 1 Zuckerdöschen, 2 Rahmkännchen, 7 Likörbecher, 12 Untertässchen, 3 kleine Löffelchen), versilberte Bestecke, 23 verschiedene Kristallgegenstände, 15 verschiedene Vasen, 46 verschiedene Gläser, 12 Schalen, 1 Kaffee-Service, 1 unvollständiges Tee-Service, 1 Traubenspüler, 8 Fingerschalen, 1 kleiner Krug, goldene Schmuckgegenstände, 1 Speisezimmer-Einrichtung (u.a. bestehend aus 1 Buffet, 1 Vitrine mit Uhr, 1 Auszugstisch, 1 runden Tisch, 2 Armsesseln, 4 Stühlen, 1 Lampe, 5 Bildern, 1 Perser-Vorlage, 6 Musik-, Akten- und Schreibmappen), 1 Gastzimmer-Einrichtung (u.a. bestehend aus 1 Sekretär. 1 Kommode, 2 Spiegeln), 1 Mädchenkammer-Einrichtung (darin u.a. 1 alte Kommode, 2 Spiegel), 1 Schlafzimmer-Einrichtung (darin u.a.3 Läufer), 3 Kelim-Teppiche, 1 Läufer, 2 Perser-Teppiche, 2 Brücken, 1 kleinen Teppich, 1 Herrenzimmer-Einrichtung (u.a. bestehend aus 2 Hockern, 1 Stehlampe, 1 6-teiligen Schreibtisch-Garnitur, 1 vierfacher Bücherschrank mit Schreibtisch, 2 Sesseln, 1 runden Tisch, 1 Satztisch, 1 Sofa, 3 Soffittenlampen), einige Bilder, darunter 1 mittelgroßes Pastellbild "Paar unter Regenschirm" oder "Nägele mit Freundin unter Regenbogen über dem Degerlocher Exerzierplatz" von Reinhold Nägele (vermutlich beim Kunsthaus Schaller erworben), 2 Bilder "Georg Arnstein und Susanne Sears als Kinder" von Ignaz Kaufmann (Köpfe in Lebensgröße, vom Kunstverein ausgestellt), 1 Ölgemälde eines französischen Impressionisten "Zuschauer beim Pferderennen", 1 Bild "Schäferszene" (aus dem 18. Jahrhundert, in der Galerie Fleischhauer erstanden), verbrauchte Läufer und Brücke, 6 Miniaturen, 1 China-Urne, 1 Perlmutt-Glas, "wertvolle" Teppiche, 1 Perser-Vorlage, 1 alte Kommode, 3 Kelim-Teppiche, 4 Läufer, 2 Perser-Teppiche, 2 Brücken, 1 kleiner Teppich, 1 Biedermeier-Sekretär mit passendem Stuhl, 12 handbemalte Mokka-Tassen, 1 Service für 12 Personen (mit blauem Kobaltrand), 1 Limoges-Service für 24 Personen (rosa Blumendekor, "sehr schön"), 1 Smyrna-Teppich (ca. 300 x 400 cm)
1 Bü
Personenakten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.