Dominicus de Zaulis, Bischof von Veroli, schenkt seinem Sekretär, dem Priester Angelus Cartius verschiedene Kreuzpartikel und Reliquien genannter Heiliger in einem runden Behälter aus Messing mit eingelassener Glasscheibe und bestätigt deren Echtheit. - Vorbesitzer: Kardinal Franz Barberini, Kardinaldiakon Alderanus Cybo, Pater Thoa von Spoleto, Franziskaner strikter Observanz. - Siegel und Unterschrift: Aussteller.
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Dominicus de Zaulis, Bischof von Veroli, schenkt seinem Sekretär, dem Priester Angelus Cartius verschiedene Kreuzpartikel und Reliquien genannter Heiliger in einem runden Behälter aus Messing mit eingelassener Glasscheibe und bestätigt deren Echtheit. - Vorbesitzer: Kardinal Franz Barberini, Kardinaldiakon Alderanus Cybo, Pater Thoa von Spoleto, Franziskaner strikter Observanz. - Siegel und Unterschrift: Aussteller.
Ritterorden, Urkunden 3014/a71
Zusatzklassifikation: Schenkungsbrief
Ritterorden, Urkunden
Ritterorden, Urkunden >> Ritterorden, Urkunden >> 4. Landkommende Ellingen
1704 Juli 13
Papier
Urkunden
ger
Ausstellungsort: Rom
Unternummer: a71
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: 1. Ausf., latein., Papier, mit Siegel. - 2. Abschrift (ca. 1743), Papier, Anhang 5 fehlt. Blattzahl: 2
Unternummer: a71
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: 1. Ausf., latein., Papier, mit Siegel. - 2. Abschrift (ca. 1743), Papier, Anhang 5 fehlt. Blattzahl: 2
Aus dem gleichen Besitz scheinen noch viele derartige Schenkungen gemacht worden zu sein, denn die Urkunde ist die Ausfüllung eines gedruckten Formblattes dessen Protokoll vor dem obgenannten Aussteller, noch den Kardinal Gaspar de Carpineo, päpstlichen Generalvikar, nennt. - Angehängt: 1. Zeugnis des Empfängers über die Weiterverschenkung der Reliquien an den Pfarrer Mathias Praff und dessen Gemeinde Pfruncen in der Diözese Augsburg, 1710 Juni 24, Rom. - 2. Zeugnis des Johannes Jacobus Gippert aus Ketzing in der Diözese Trier über die Weiterverschenkung dieser ihm vom obigen Praff zu Rom geschenkten Reliquien an den Bischof von Chrysopolis, 1710 September 22, Würzburg, mit Unterschrift. - 3. Zeugnis des Bischofs Johann Bernhard von Chrysopolis und Suffragans zu Würzburg über die Weiterverschenkung der Reliquien an Karl Heinrich v. Hornstein, Landkomtur der Ballei Franken sowie Komtur zu Ellingen und Würzburg, 1730 Juli 21, Würzburg; mit Siegel und Unterschrift. - 4. Appobation des Eichstätter Generalvikars Sebastian Joseph Ziegler hinsichtlich obigen, ihn durch den Ellinger Hofkaplan vorgelegten Reliquien, 1730 September 7, Eichstätt; mit Siegel und Unterschrift. - 5. Erlaubnis des Eichstätter Generalvikars Johann Raphael v. Hengel zur Ausstellung der Kreuzpartikel, 1743, Januar 23, Eichstätt; mit Unterschrift.
Zaulis, Dominicus v.
Cartius, Angelus
Barberini, Franz
Cybo, Alderanus
Spoleto, Thoma v.
Carpineo, Gaspar de
Praff, Matthias
Gippert, Johann Jakob
Hornstein, Karl Heinrich v.
Hengel, Johann Raphael v.
Ziegler, Sebastian Joseph
Rom (Italien), Ausstellungsort
Veroli, Bistum
Spoleton (Umbrien, Italien)
Augsburg, Bistum
Pfronten (Lkr. Ostallgäu)
Chrysopolis (heute Stadtteil von Istanbul, Türkei)
Würzburg, Ausstellungsort
Trier, Bistum
Ketzing
Franken, Ballei
Ellingen, Kommende
Würzburg, Bistum
Würzburg, Kommende
Eichstätt, Ausstellungsort
Eichstätt, Generalvikar
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:52 MESZ
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