Stünke, Eva (Bestand)
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Best. 1832
Historisches Archiv der Stadt Köln (Archivtektonik) >> Nachlässe und Sammlungen >> Nachlässe, Partei-, Vereins-, Familienarchive >> Buchstabe St
Dr. Eva Stünke (geb. 1913 in Köln, gest. 1988 in Köln)
Promotion in Kunstgeschichte.
Sie gründete mit ihre Mann Hein Stünke im Dezember 1945 in Köln-Deutz am Gotenring 10 die Galerie Der Spiegel. Die Galerie gehörte zu den Pionieren der deutschen Kunstentwicklung in der Nachkriegszeit. Sie bot neben Ausstellungen, auch Gesprächskreise, Lesungen, musikalische und tänzerischen Darbietungen einen Raum. 1949 zog die Galerie um in die Richartzstraße 10. Die Galerie war immer auch ein Treffpunkt von Literaten; Kunstkritikern, Künstlern und Sammlern. Dazu gehörten aus Jürgen Becker, Heinrich Böll, Albrecht Fabri, Albert Schulze Vellinghausen, Hann Trier, Georg Meistermann, Ernst Wilhelm Nay, Josef Haubrich und Wolfgang Hahn.
Promotion in Kunstgeschichte.
Sie gründete mit ihre Mann Hein Stünke im Dezember 1945 in Köln-Deutz am Gotenring 10 die Galerie Der Spiegel. Die Galerie gehörte zu den Pionieren der deutschen Kunstentwicklung in der Nachkriegszeit. Sie bot neben Ausstellungen, auch Gesprächskreise, Lesungen, musikalische und tänzerischen Darbietungen einen Raum. 1949 zog die Galerie um in die Richartzstraße 10. Die Galerie war immer auch ein Treffpunkt von Literaten; Kunstkritikern, Künstlern und Sammlern. Dazu gehörten aus Jürgen Becker, Heinrich Böll, Albrecht Fabri, Albert Schulze Vellinghausen, Hann Trier, Georg Meistermann, Ernst Wilhelm Nay, Josef Haubrich und Wolfgang Hahn.
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Rechteinformation beim Datengeber zu klären.
10.06.2025, 08:12 MESZ