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Herman [III.] und Gorge Riedesel (Rietesell), Gebrüder, Hofmeister und Erbmarschalle zu Hessen leihen dem ehrsamen Wilhelm Zipp (Zcippe) und seine...
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Urkunden der Familie Riedesel v. Eisenbach >> 1451 - 1500
1470 April 29
Ausfertigung, Pergament (12,0 x 23,1 cm) mit zwei anhängenden Siegeln (beide an den Rändern leicht beschädigt)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: uff den nehisten Sontage nach dem heilgen Oestertage, den man nennet Quasimodogeniti
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Herman [III.] und Gorge Riedesel (Rietesell), Gebrüder, Hofmeister und Erbmarschalle zu Hessen leihen dem ehrsamen Wilhelm Zipp (Zcippe) und seinen Leibslehenserben für die langjährigen Dienste zu Mannlehen das Krudtelehin zu Hopfgarten (Hopfegarten), das jetzt Wallenrodt innehat, der es aber nicht empfangen und nach Gebühr verstanden hat
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: "Herman vnd Jorg Riedesell belheien Wilhelm Zipp mit das Krude Lehen zu Hopffgarten A(nn)o 1470"
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller Siegelankündigung: "haben wir obgenant(e) Herman vnd Jorge vnser(e) beyde(r) Inges(igil) an diesen brieff wissentlichen thun hengken" 1. Siegel: Hermann Riedesel 2. Siegel: Jorge Riedesel
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Becker, Urkundenbuch, Nr. 1087
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.