Kurfürst Philipp von der Pfalz bekundet, dass er Nikolaus von Mörstadt genannt Schnappauf (Merxstatt genant Schnappuff) zu seinem Knecht und Diener auf zwei Jahre bestallt hat. Er soll mit einem reisigen Pferd zu allen Geschäften des Pfalzgrafen auf dessen Ansinnen aufwarten. Im Krieg will der Pfalzgraf seinen reisigen Schaden ersetzen, bei Nichteinigung sollen beide Seiten den Entscheid über Schadensersatz nach Gewohnheit des Hofes dem pfalzgräflichen Hofmeister, Marschall und dem Hauptmann, unter dem Nikolaus den Schaden empfangen hat, anheimstellen. Für seinen Dienst soll er jährlich 12 Gulden Lohn und ein Hofkleid wie anderes Hofgesinde erhalten. Nikolaus hat Treue, Huld und pflichtgemäßen Dienst gelobt und geschworen.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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