Georg Graf zu Nassau, Katzenelnbogen usw., Herr zu Beilstein, und Christoffel Graf zu Leiningen, Herr zu Westerburg und Schaumburg, vermitteln in dem Streit zwischen Wilhelm Grafen zu Sayn und Wittgenstein, und Johann Wilhelm Grafen zu Wied, Herrn zu Runkel und Isenburg, wegen der Kirchenrenten im Bann Maxsain. Bei der Pfarre Rückeroth sollen verbleiben der große und kleine Zehnte zu Freilingen, der Heuzehnte, Pflug- und Holzfuhren zu Maxsain; Sayn soll dagegen die zu Wölferlingen (Wolffringen) fallenden Fruchtgefälle und Kleinzehnten behalten und für die Kapelle verwenden. Der Kirche zu Nordhofen (-hoben) sollen Frucht- und Feldzehnte zu Maxsain, der Kapelle zu Maxsain aber die übrigen Gefälle daselbst: Kleinzehnte, Holz- und Pfluggerechtigkeit zufallen.
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Georg Graf zu Nassau, Katzenelnbogen usw., Herr zu Beilstein, und Christoffel Graf zu Leiningen, Herr zu Westerburg und Schaumburg, vermitteln in dem Streit zwischen Wilhelm Grafen zu Sayn und Wittgenstein, und Johann Wilhelm Grafen zu Wied, Herrn zu Runkel und Isenburg, wegen der Kirchenrenten im Bann Maxsain. Bei der Pfarre Rückeroth sollen verbleiben der große und kleine Zehnte zu Freilingen, der Heuzehnte, Pflug- und Holzfuhren zu Maxsain; Sayn soll dagegen die zu Wölferlingen (Wolffringen) fallenden Fruchtgefälle und Kleinzehnten behalten und für die Kapelle verwenden. Der Kirche zu Nordhofen (-hoben) sollen Frucht- und Feldzehnte zu Maxsain, der Kapelle zu Maxsain aber die übrigen Gefälle daselbst: Kleinzehnte, Holz- und Pfluggerechtigkeit zufallen.
340, U 13930 b
340 Grafschaft Sayn-Hachenburg
Grafschaft Sayn-Hachenburg >> Urkunden >> 10 1600 bis 1649 >> 10 2 1611-1620
1617 August 7
Beglaubigte Abschrift des Arnoldus Funck und Mauritius von Über Setzig, öffentl. kaiserlicher Notare. Papier.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: geschehen zue Beel (= Hof Bellen bei Hachenburg) am 7. Aug. 1617
Vermerke (Urkunde): Siegler: Arnoldus Funck und Mauritius von Über Setzig, öffentl. kaiserliche Notare
Vermerke (Urkunde): Siegler: Arnoldus Funck und Mauritius von Über Setzig, öffentl. kaiserliche Notare
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:08 MESZ