2.000 rheinische Taler, jährlich mit 100 Talern aus der Rentkammer zu verzinsen, wovon die 1685 Belehnten das Kapital 1685 wirklich empfangen hatt...
Vollständigen Titel anzeigen
Urk. 14, 8874
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. Meisebug, Nr. 8
A I u, von Meysebug sub dato
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe M >> Me >> Meisenbug, von >> 1700-1719
1703 September 04
Lehnsrevers
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: 2.000 rheinische Taler, jährlich mit 100 Talern aus der Rentkammer zu verzinsen, wovon die 1685 Belehnten das Kapital 1685 wirklich empfangen hatten, um ihre Schulden an die Erben des Rentmeisters Hupfeldt zu Allendorf zu bezahlen. Dazu gehört allerdings die Verpflichtung, entweder ein Erbgut in gleichem Wert aufzutragen oder das Kapital beim Aussterben der Familie durch die Allodialerben zurückzahlen zu lassen.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Johann Wilhelm Thaurer
Vermerke (Urkunde): Siegler: Johann Wilhelm Thaurer
Belehnte/r: Margarethe Sibyille, verwitwete von Meisenbug, geborene von (Wylich), anstatt ihrer Söhne Karl Wilhelm, Christian Ernst, Philipp Heinrich, August Johann, Aemilius und Friedrich von Meisenbug, und weitere namentlich genannte Personen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Hessisches Staatsarchiv Marburg (Archivtektonik)
- Gliederung (Tektonik)
- Urkunden (Tektonik)
- Hessen (Tektonik)
- Landgräfliches Archiv (Hessen-Kassel) (Tektonik)
- Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] (Bestand)
- Aktivlehen (Gliederung)
- Personenbetreffe M (Gliederung)
- Me (Gliederung)
- Meisenbug, von (Gliederung)
- 1700-1719 (Gliederung)