1495 April 2 (am Donnerstag vor Laetare).Michel Schefel und seine Frau Else, eingessene Leute zu Gleichen, verkaufen zwei Viertel marktgängiger Frucht Gudensberger Maßes, halb Korn, halb Hafer als jährlichen Zins für 13 rheinische Gulden an die Kirche zu Niedenstein. Die Abgabe ist auf den St. Michaelstag zu leisten. Als Unterpfand wird eine Hufe nebst Haus und aller zubehörung in Gleichen gestellt, welche die Verkäufer von Heimbrad von Elben zu Lehen haben. Im Falle dass sie mit der Zahlung säumig werden, verfallen dem Käufer die vom Verkäufer gesetzten Unterpfande. Die Verkäufer behalten sich aber den Wiederkauf vor, jährlich zu St. Martinstag. Er kann nur stattfinden, wenn sie vorher allen Verpflichtungen an Zinsen, Schaden nachgekommen sind.Original, Pergament, deutsch