Geburtsbrief: Georg Traub
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A 2 d (Geburtsbriefe) Nr. A 2 d (Geburtsbriefe) Nr. 4646
A 2 d (Geburtsbriefe) Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 12-17a)
Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 12-17a) >> Bd. 12 Geburtsbriefe Abt - Hunger
1602 März 22
Regest: Schultheiss und Gericht im Flecken Kürchen, bei Munderkingen und an der Donau gelegen, dem Hans Ulrich von Remchingen zu Kürchem dem Dorf, derzeit württ. Obervogt zu Blaubeuren, eigentümlich zugehörig, bekennen: Georg Graff teilt mit, dass sein Stiefsohn Georg Traub sich vor ungefähr 5 Jahren in Reuttlingen verheiratet habe und daselbst bürgerlich bleiben wolle. Es wird bezeugt, dass Georg Traub der eheliche Sohn ist des Hans Traub selig und der Barbara Hayd, die noch lebt, welche vor ungefähr 36 Jahren in Kürchen zur Kirche und Strasse gegangen sind. Von Leibeigenschaft ist er frei.
Dorsal-/Marginalvermerke: Auf der Rückseite: Vorgelegt 12. November 1603.
Dorsal-/Marginalvermerke: Auf der Rückseite: Vorgelegt 12. November 1603.
Beschreibstoff: Pg.
Archivale
Zeugen / Siegler / Unterschriften: Siegler: Hans Ulrich von Remchingen
Siegel (Erhaltung): das Siegel in Holzkapsel vorhanden
Genetisches Stadium: Or.
Siegel (Erhaltung): das Siegel in Holzkapsel vorhanden
Genetisches Stadium: Or.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.03.2025, 11:14 MEZ