Hoffmann von Fallersleben, Dr. August Heinrich * 02.04.1798 in Fallersleben (bei Braunschweig), 19.01.1874 in Corvey (Westfalen). Dichter, Germanist und Politiker; 1821-1838 Kustos an der Universitätsbibliothek, seit 1830 außerordentlicher Professor, seit 1835 ordentlicher Professor an der Philosophischen Fakultät der Universität Breslau. Bd. 1
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I. HA Rep. 76, Vf Lit. H Nr. 11 Bd. 1
I. HA Rep. 76 Kultusministerium
Kultusministerium >> 09 Universitäten und allgemeine Wissenschaft. Personalakten und Personalunterlagen >> 09.08 Buchstabe H
1824 - 1842
Enthält u.a.:
- Hinweis auf die Bearbeitung einer kritischen Ausgabe der Evangelienharmonie des Mönchs Otfried von Weißenburg bzw. Studien der deutschen Glossen, 1824
- Benutzung einer Abschrift der Ebersberger Handschrift von Willeram's"deutscher"Übersetzung des Hohen Liedes aus der Königlichen Bibliothek München, 1824/25
- Stellungnahme des Archivars Theodor Joseph Lacomblet bezüglich der Benutzung einer Handschrift, welche die lateinischen Familien des h[eiligen] Augustinus und Gregorius enthält, aus dem Königlichen Hauptarchiv in Düsseldorf, 1825
- August Heinrich Hoffmann von Fallersleben, An sämtliche Schriftsteller Schlesiens, Breslau 1827 (Druckschrift)
- Bewilligung einer Beurlaubung und finanziellen Unterstützung für eine Reise nach Wien, 1827
- Streit um den Bezug der Wohnung des verstorbenen Professors August Wilhelm Förster, 1828
- August Heinrich Hoffmann von Fallersleben, An Herrn B. In: Erste Beilage zu Nr. 1. der Breslauer Zeitung (1828) (Druckschrift)
- Vorstellung verschiedener Schriften u.a. Fundgruben für Geschichte deutscher Sprache und Literatur; Horae Belgicae
- Ernennung zum außerordentlichen Professor für das Fach der deutschen Sprache und Literatur der Universität Breslau, 1830
- Besoldungsfragen und Beurlaubung u.a. für eine wissenschaftliche Reise für die Benutzung der Bibliotheken in Prag, Wien, München, Stuttgart und in österreichischen Klöstern, 1834
- Gutachten der Philosophischen Fakultät aufgrund einer möglichen Beförderung zum ordentlichen Professor, 1835
- Verzeichnis der Vorlesungen Hoffmanns und Zuhörer in den Jahren 1830-1835 an der Universität Breslau, 1835
- Hinweis auf die Gründung einer Schlesien in allen Beziehungen treffende Bibliothek, 1835
- Ernennung zum ordentlichen Professor der Universität Breslau, 1835
- Beantragung der Entbindung aus dem Amt des Kustos der Bibliothek in Breslau, 1836
- Benutzung der Leidener Handschriften des Sachsenspiegels aus der Königlichen Bibliothek Hannover, 1837
- Übersicht der Vorlesungen im Sommersemester 1837 an der Universität Breslau, 1837
- Beurlaubung für wissenschaftliche Reisen u.a. in die Niederlande, nach Belgien, Österreich, Schweiz, Helgoland
- Entlassung aus dem Amt des Kustos der Universitätsbibliothek Breslau, 1838
- Erklärung Hoffmann von Fallerslebens bezüglich zweier angekündigter, jedoch nicht gehaltener Vorlesungen, dabei Gutachten der Philosophischen Fakultät der Universität Breslau, 1840
- Herausgabe des zweiten Bandes der Unpolitischen Lieder, 1841
- Verbot der Unpolitischen Lieder aufgrund des aufregenden Inhaltes, 1841
- Einleitung eines Disziplinarverfahrens gegen Hoffmann von Fallersleben, dabei Protokolle der Sitzungen des Staatsministeriums vom 08.03.1842 und vom 29.09.1842, Beschluss vom 01.07.1842
- Zahlreiche Voten bezüglich des Disziplinarverfahrens gegen Hoffmann von Fallersleben, u.a. von Dr. [Gerd] Eilers, Dr. [Theodor]Brüggemann, [Ludwig August] Bollert, Franz Th. Theremin, Dr. [Johann Heinrich]Schmedding.
- Hinweis auf die Bearbeitung einer kritischen Ausgabe der Evangelienharmonie des Mönchs Otfried von Weißenburg bzw. Studien der deutschen Glossen, 1824
- Benutzung einer Abschrift der Ebersberger Handschrift von Willeram's"deutscher"Übersetzung des Hohen Liedes aus der Königlichen Bibliothek München, 1824/25
- Stellungnahme des Archivars Theodor Joseph Lacomblet bezüglich der Benutzung einer Handschrift, welche die lateinischen Familien des h[eiligen] Augustinus und Gregorius enthält, aus dem Königlichen Hauptarchiv in Düsseldorf, 1825
- August Heinrich Hoffmann von Fallersleben, An sämtliche Schriftsteller Schlesiens, Breslau 1827 (Druckschrift)
- Bewilligung einer Beurlaubung und finanziellen Unterstützung für eine Reise nach Wien, 1827
- Streit um den Bezug der Wohnung des verstorbenen Professors August Wilhelm Förster, 1828
- August Heinrich Hoffmann von Fallersleben, An Herrn B. In: Erste Beilage zu Nr. 1. der Breslauer Zeitung (1828) (Druckschrift)
- Vorstellung verschiedener Schriften u.a. Fundgruben für Geschichte deutscher Sprache und Literatur; Horae Belgicae
- Ernennung zum außerordentlichen Professor für das Fach der deutschen Sprache und Literatur der Universität Breslau, 1830
- Besoldungsfragen und Beurlaubung u.a. für eine wissenschaftliche Reise für die Benutzung der Bibliotheken in Prag, Wien, München, Stuttgart und in österreichischen Klöstern, 1834
- Gutachten der Philosophischen Fakultät aufgrund einer möglichen Beförderung zum ordentlichen Professor, 1835
- Verzeichnis der Vorlesungen Hoffmanns und Zuhörer in den Jahren 1830-1835 an der Universität Breslau, 1835
- Hinweis auf die Gründung einer Schlesien in allen Beziehungen treffende Bibliothek, 1835
- Ernennung zum ordentlichen Professor der Universität Breslau, 1835
- Beantragung der Entbindung aus dem Amt des Kustos der Bibliothek in Breslau, 1836
- Benutzung der Leidener Handschriften des Sachsenspiegels aus der Königlichen Bibliothek Hannover, 1837
- Übersicht der Vorlesungen im Sommersemester 1837 an der Universität Breslau, 1837
- Beurlaubung für wissenschaftliche Reisen u.a. in die Niederlande, nach Belgien, Österreich, Schweiz, Helgoland
- Entlassung aus dem Amt des Kustos der Universitätsbibliothek Breslau, 1838
- Erklärung Hoffmann von Fallerslebens bezüglich zweier angekündigter, jedoch nicht gehaltener Vorlesungen, dabei Gutachten der Philosophischen Fakultät der Universität Breslau, 1840
- Herausgabe des zweiten Bandes der Unpolitischen Lieder, 1841
- Verbot der Unpolitischen Lieder aufgrund des aufregenden Inhaltes, 1841
- Einleitung eines Disziplinarverfahrens gegen Hoffmann von Fallersleben, dabei Protokolle der Sitzungen des Staatsministeriums vom 08.03.1842 und vom 29.09.1842, Beschluss vom 01.07.1842
- Zahlreiche Voten bezüglich des Disziplinarverfahrens gegen Hoffmann von Fallersleben, u.a. von Dr. [Gerd] Eilers, Dr. [Theodor]Brüggemann, [Ludwig August] Bollert, Franz Th. Theremin, Dr. [Johann Heinrich]Schmedding.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 13:33 MESZ
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