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Vorarbeiten zu den Häusern Berliner Straße 36 - 58 (rechte Seite, gerade Hausnummern)
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Nachlass Ursela Langenkämper >> 1. Straßen >> 1.1 Berliner Straße
Enthält: enthält: - Haus Nr. 36 (vorher 185b-323): Besitzer 1783 Otto Henrich Lepper, 1810 Bernhard Brocke, 1852 Friedrich Fiße (Fuhrmann), 1883 Heinrich Langert (kaufmann, Eichmeister), 1903 Wilhelm Ahlert (Konditor), 1937 Zukauf des Nachbarhauses 38 (Garleb), 1953 Otto Ahlert (Konditor), 1965 Neubau; 2 Pläne; 1905 Geschäftseröffnung Ahlert; Bericht "Die Glocke" 1965 über Abriß und Neubau; - Haus Nr. 38 (vorher 185c-325): Besitzer 1783 Johann Bernd Sasse, 1810 Josef Herz Leeberger (Handelsmann), 1822 Selig Jacob Elsberger (Neuenkirchen), 1828 Abraham Stern (Schnitthändler, Pferdehändler), 1895 Theodor Garleb (Barbier), 1937 Wilhelm Ahlert (Konditor, Zukauf zu Nr. 36), 1953 Otto Ahlert (Konditor), 1965 Neubau (jetzt Nr. 36/38), 2 Pläne, Fotos; 1894 eröffnet Garleb Wannenbad; - Haus Nr. 40 (vorher 190-329): Besitzer 1783 Ebert Koecker, 1810 Johann Christoph Winkelhage (Weber, Fuhrmann), 1845 Heinrich Raspe (Klempner), 1872 Friedrich Roggenkamp (kauft Haus von Moritz Strenger; Schuhmacher), 1910/11 Neubau Friedrich Roggenkamp, 1921 Ludwig Roggenkamp (Schuhmacher, 1961 Roggenkamp Erben, 1971 Umbau der Geschäftsräume; Geschäft geschlossen 1983; 2 Pläne; Fotos, Zeitungsartikel zu Jubiläen; "Ein Gespräch in plattdeutscher Sprache zwischen Tischlermeister Heunrich Benkert (88 Jahre), Schuhmachermeister Ludwig Roggenkamp und Friedrich Roggenkamp", aufgenommen 1935 von Wilfried Roggenkamp; "Die Familie Roggenkamp" (Ausarbeitung von Hermann Roggenkamp"; Brief vom Dezember 1863 von Elise Roggenkamp(?) an Malchen Roggenkamp geb. Gronemeyer; - Haus Nr. 42 (vorher 195-331): Besitzer 1783 Johann Bernd Sommer, 1810 Adolph Agnete, 1822 Otto Heinrich Roggenkamp (Fuhrmann), 1846 Friedrich Wilhelm Raßfeld (Kaufmann), 1873 Wilhelm Ueckmann (Bäcker), 1910 Nr. 331 Miethaus, Nr. 332 Lagerhaus, 1911 Heinrich Laumann (Uhrmacher, Neubau), 1961 Laumann Erben; 2 Pläne; Geschäftseröffnungen: 1898 Damenschneiderei H. Hoffmann, 1895 Georg Urban (Kolonialwaren; erloschen 1911), Heinrich Laumann (Uhrmacher, Juwelier) 1899, Zeichnungen, Fotos, Zeitungsberichte über Firma Laumann; - Haus Nr. 44 (vorher 192-332): Besitzer 1783 Adolph Agneten, 1822 Otto Heinrich Roggenkamp (Fuhrmann), 1865 Friedrich Wilhelm Raßfeld (Kaufmann), 1873 Wilhelm Uekmann (Bäcker), ab 1910 getrennt von Nr. 42 (jetzt Lagerhaus); 1911 Neubau Walter Fricke (Buchhändler), 1953 Arnold Fricke (Papier- und Schreibwaren), 1969 Geschäftsaufgabe, 1969 - 1972 "Schuh-Quelle"; 2 Pläne; Baupläne für Neubau; jetzt "Apollo-Optik"; - Haus Nr. 46 (vorher 194-334): Besitzer 1783 Johann Henrich Benkert, 1822 Heinrich Friedrich Benkert (Metzger), 1865 Moses Wolf (Metzger), dann Familie Eichwald (Metzger), 1925 Karl Preuß (Schriftsetzer), 1929 Neubau, 1953 Friedrich Schulze (Lebensmittel), Zeichnung, Fotos; jetzt "Bijou Brigitte" (Schmuck); - Haus Nr. 48 (vorher 196-336): Besitzer 1783 Johann Henrich Schneidermann, 1819 Otto Friedrich Düspohl (Spinner), 1852 Friedrich Jacke (Schneider), 1865 Heinrich Elbracht (Schuster), 1895 Franz Eberlein (Schuhmacher), 1953 Käthe Schlautmann, 1961 Friedrich Tewesmeier (Kaufmann); 2 Pläne; 1895 Geschäftseröffnung Eberlein (Schuhgeschäft); Zeichnung, Fotos;Baupläne für Neubau Eberlein 1929; Zeitungsberichte über Kaufhaus Tewesmeier (gegründet 1939); Neubau Tewesmeier 1984 eröffnet; jetzt "H&M"; - Haus Nr. 50 (vorher 198-337): Besitzer 1783 Christoph Henrich Singelstrot, 1810 Moritz Friedrich Kramer (Klempner), 1853 Friedrich Bermpohl (Drechsler), 1874 Fritz Kniepkamp, 1908 Heinrich Meyer (Kaufmann), 1919 Wilhelm Hölscher (Zimmermeister), 1953 Hölscher Erben, 1961 Friedrich Tewesmeier (Kaufmann); Geschäftseröffnung 1908 Heinrich Meyer (Eisenwaren), 1912 erloschen; Baupläne Meyer 1908; Fotos; 1913 - 1937 Kaufhaus Eisenstein; 1937 "arisiert" (Jakubeit); seit 1939 Kaufhaus Tewesmeier; seit 2004 "H&M" (Nr. 48 und 50 jetzt zusammen); - Haus Nr. 52 (vorher 200-339): Besitzer 1783 Ernst Hanebroer, 1810 Johann Henrich Gronemeyer, 1822 Johann Heinrich Wulfhorst (Schreiner), 1852 Wilhelm Kramer (Glaser), 1865 Karl Christian Kosfeld (Viehhändler), 1900 Heinrich Kosfeld (Metzger), 1907 Ernst Hoffschildt (Drogerie, Neubau), 1953 Ernst und Walter Hoffschildt (Drogerie und Fotohandlung), 1966 Trennung der Geschäfte: Drogerie weitergeführt von Dieter Hoffschildt, Walter Hoffschildt mit Fotofachgeschäft in Neubau Berliner Str. 13; Fotos und Anzeigen; Zeitungsartikel über Walter Hoffschildt (1907 - 1978), u.a. Mitbegründer der Michaeliswoche; 1997. Martin Dodt kauft Haus; 2 Pläne; Bombentreffer 1945; 2001: Buchhandlung "Weltbild" zieht in Neubau; - Haus Nr. 54 (Vorher 202-341):Besitzer 1783 Otto Wix, 1822 Arnold Schlüter, 1828 Christian Heinrich Zumwinkel (Gastwirt), 1843 Friedrich Wilhelm Strothotte (Fuhrmann), 1865 Franz Vollmer (Schmied), 1880 Wilhelm Elbracht (Polsterer), 1953 Elbracht Erben. 1961 Hans Tewes (Schuhhaus), 1968 Sperling (Textilgeschäft); Plan, Fotos; um 1921 Barmer Bankverein, 1935 - 1956 Schuhreparaturwerkstatt Kleekämper; Auszüge aus der "Buschmann-Chronik"; Geschäftseröffnungen: 1901 Schneider August Obloh, 1908 Schuhmacher Fritz Kiel, 1911 Konditor Thore Andersson; Zeitungsartikel zu Textilhaus Sperling; Dokumente zu Kleekämper; Grundbucheintragung 1843; - Haus Nr. 56 (vorher 204-343): Besitzer 1783 Christoph Henrich Kropp, 1822 Heinrich Kropp (Nachtwäüchter), 1862 Christian Heinrich Kropp, 1880 Heinrich Benkert (Tischlermeister), 1925 Fritz Benkert (Tischlermeister), 1929 Neubau, 1961 Fritz Benkert (Tischlermeister); Bestattungshaus Benkert, 1933 - 1956 Lebensmittelgeschäft Ludwig Furtwängler; Kirchenbuchauszüge, Plan, Grenzregulierungsvertrag 1900 zwischen Hermann Niehaus, Hermann Horstkotte und Heinrich Benkert; Fotos; Westfälische Zeitung 28. 10. 1937: Erinnerungen des 90-jährigen Heinrich Benkert; Westfalenblatt 4. 7. 1980: 100 Jahre Benkert&Co.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.