Stromberg, 1581.07.14. Otto, Wildgraf zu Dhaun zu Kyrburg, Rheingraf zum Stein, Graf zu Salm und Herr zu Vinstingen belehnt für sich und seine Vettern, die Brüder Hans Christophel und Adolf Henrich mit dem vierten Teil des Dorfes "Remelssheim" zu Erbe die Bürger Philipp Reichardt und Johan Friederich Fust von Stromberg. Vorgeschichte: Bartholomes Fust von Stromberg hat für seine eheliche Tochter Beatrix (aus seiner Ehe mit der verstorbenen Johanneten geb. von Ramburg) das Dorf Eschenau von den verstorbenen Hubenriß ("Hubrissen") von Odenbach neben und mit Emrich von Löwenstein und Rudolf von Alben gemeinsam gehabt und hat seinen Anteil, unwissend, dass er Lehen sei, verkauft, nach Einsichtnahme des Reverses jedoch dafür den vierten Teil des Dorfes "Remelssheim", freies Eigen, dem Lehensherr (Aussteller dieser Urkunde) aufgegeben. Dieser Teil ist nach seinem Tod an seine Vettern, die oben genannten Belehnten gefallen. S. des Ausstellers. "Der geben wardt freitags den viertzehenden Julii anno funffzehenhundert achtzigk vnnd eins".
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Stromberg, 1581.07.14. Otto, Wildgraf zu Dhaun zu Kyrburg, Rheingraf zum Stein, Graf zu Salm und Herr zu Vinstingen belehnt für sich und seine Vettern, die Brüder Hans Christophel und Adolf Henrich mit dem vierten Teil des Dorfes "Remelssheim" zu Erbe die Bürger Philipp Reichardt und Johan Friederich Fust von Stromberg. Vorgeschichte: Bartholomes Fust von Stromberg hat für seine eheliche Tochter Beatrix (aus seiner Ehe mit der verstorbenen Johanneten geb. von Ramburg) das Dorf Eschenau von den verstorbenen Hubenriß ("Hubrissen") von Odenbach neben und mit Emrich von Löwenstein und Rudolf von Alben gemeinsam gehabt und hat seinen Anteil, unwissend, dass er Lehen sei, verkauft, nach Einsichtnahme des Reverses jedoch dafür den vierten Teil des Dorfes "Remelssheim", freies Eigen, dem Lehensherr (Aussteller dieser Urkunde) aufgegeben. Dieser Teil ist nach seinem Tod an seine Vettern, die oben genannten Belehnten gefallen. S. des Ausstellers. "Der geben wardt freitags den viertzehenden Julii anno funffzehenhundert achtzigk vnnd eins".
U / 1581 Juli 14
St 291
Urkundenbestand
Urkundenbestand >> Urkunden (ohne Fotos)
14.07.1581
Stromberg
Ausfertigung. Perg. S. zerstört.
Urkunden
Austausch nach Darmstadt 1935.
Alben, Rudolff von
Christophelln, Hanss
Fust, Bartholomess
Fust, Beatrix
Fust, Friederich Johan
Fust, Johannet
Henrich, Adolff
Löwenstein, Emrich von
Ramburgk, Johannet von
Reichardt, Philips
Eschenau
Odenbach
Stromberg
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 09:30 MESZ