Chwalek, Roman (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
BArch NY 4405
call number: NY 4405
Bundesarchiv (Archivtektonik) >> Nachlässe und Sammlungen >> Nachlässe >> C
1945-1984
Bestandsbeschreibung: 24. Juli 1898 in Woinowitz (heute: Wojnowice - Polen) geboren
1904 - 1912 Besuch der Volksschule
1912 - 1914 Lehre als Machinenschlosser in Konstadt/Oberschlesien (heute: Wolczyn - Polen)
1915 - 1918 Militärdienst
1918 Mitglied im Eisenbahnerverband und in der USPD
1919 - 1931 Schlosser im Reichsbahnausbesserungswerk (RAW) Oppeln, 1922 - 1925 1. Betriebsratsvorsitzender, 1924 - 1928 Vorsitzender des Bezirksbetriebsrates der Reichsbahndirektion Oppeln, 1927 -1930 Mitglied des Hauptbetriebsrates der Generaldirektion der Deutschen Reichsbahn, 1928 - 1931 Mitglied des geschäftsführenden Ausschusses des Betriebsrates der Werkstättendirektion der Deutschen Reichsbahn in Breslau
1920 Mitglied der KPD
1924 - 1930 Stadtverordneter der KPD in Oppeln
23. Juli 1925 Heirat mit Martha Wende (1.10.1899 - 15.2.1986)
1930 - 1932 Leitung der IG Eisenbahn im Reichskomitee der Revolutionären Gewerkschafts-Opposition (RGO), Nov. 1932 Berufung zum Organisationssekretär des Reichskomitees der RGO
Sept. 1930 - März 1933 Mitglied des Deutschen Reichstages
Sept. 1933 Verhaftung wegen illegaler politischer Arbeit
Aug. 1934 Verurteilung durch den Volksgerichtshof wegen "Vorbereitung zum Hochverrat" zu drei Jahren Zuchthaus
1937 - 1939 Haft im Zuchthaus Luckau und im KZ Sachsenhausen
1939 - 1945 Schlosser in Berlin-Neukölln
15. Juni 1945 Mitunterzeichner des Aufrufs des vorbereitenden Gewerkschaftsausschusses für Groß-Berlin zur Gründung neuer freier Gewerkschaften
1946 - 1949 1. Vorsitzender des FDGB-Landesvorstandes Groß-Berlin
1946 - 1955 Mitglied des FDGB-Bundesvorstandes
1949 - 1950 1. Vorsitzender des Zentralvorstandes der IG Eisenbahn
1950 - 1953 Minister für Arbeit
1953 - 1954 Minister für Eisenbahnwesen
1954 - 1974 verschiedene Funktionen im Verband der Konsumgenossenschaften in Berlin
27. November 1974 in Berlin gestorben
Quellen:
Biographisches Lexikon zur Geschichte der Deutschen Arbeiterbewegung. Berlin 1970
Hermann Weber/Andreas Herbst: Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945. Berlin 2008
Inhaltliche Charakterisierung: Die vorliegenden Dokumente aus dem Nachlass von Roman Chwalek gelangten über das Zentralarchiv des FDGB in die Stiftung.
Der Nachlass enthält vor allem Dokumente aus der politischen und gesellschaftlichen Tätigkeit von Roman Chwalek aus der Zeit von 1945 - 1971 sowie einige persönliche und biographische Dokumente, darunter Biographien, Lebensläufe und Korrespondenzen, aus der Zeit von 1946 - 1984 . Bei Ersteren handelt sich in erster Linie um Materialien aus seiner Arbeit im vorbereitenden Gewerkschaftsauschuss, im FDGB, in der IG Eisenbahn und im Deutschen Volksrat. Außerdem findet man im Bestand Dokumente zur Geschichte des Deutschen Widerstandes in der Zeit des Nationalsozialismus.
Mit dem Nachlass übernommene Fotoalben wurden an das Bildarchiv abgegeben.
Die Benutzung unterliegt keinen anderen Beschränkungen als der Beachtung von Persönlichkeitsschutzrechten Betroffener und schutzwürdigen Belangen Dritter.
Bei Veröffentlichungen ist wie folgt zu zitieren: Stiftung Archiv der Parteien und Massenorganisationen der DDR im Bundesarchiv, NY 4405/1, Kurzform: BArch, NY 4405/1 (Beispiel für die Zitierung der Akte mit der Nr. 1).
Holger Franke
Umfang, Erläuterung: 35 AE
Zitierweise: BArch NY 4405/...
1904 - 1912 Besuch der Volksschule
1912 - 1914 Lehre als Machinenschlosser in Konstadt/Oberschlesien (heute: Wolczyn - Polen)
1915 - 1918 Militärdienst
1918 Mitglied im Eisenbahnerverband und in der USPD
1919 - 1931 Schlosser im Reichsbahnausbesserungswerk (RAW) Oppeln, 1922 - 1925 1. Betriebsratsvorsitzender, 1924 - 1928 Vorsitzender des Bezirksbetriebsrates der Reichsbahndirektion Oppeln, 1927 -1930 Mitglied des Hauptbetriebsrates der Generaldirektion der Deutschen Reichsbahn, 1928 - 1931 Mitglied des geschäftsführenden Ausschusses des Betriebsrates der Werkstättendirektion der Deutschen Reichsbahn in Breslau
1920 Mitglied der KPD
1924 - 1930 Stadtverordneter der KPD in Oppeln
23. Juli 1925 Heirat mit Martha Wende (1.10.1899 - 15.2.1986)
1930 - 1932 Leitung der IG Eisenbahn im Reichskomitee der Revolutionären Gewerkschafts-Opposition (RGO), Nov. 1932 Berufung zum Organisationssekretär des Reichskomitees der RGO
Sept. 1930 - März 1933 Mitglied des Deutschen Reichstages
Sept. 1933 Verhaftung wegen illegaler politischer Arbeit
Aug. 1934 Verurteilung durch den Volksgerichtshof wegen "Vorbereitung zum Hochverrat" zu drei Jahren Zuchthaus
1937 - 1939 Haft im Zuchthaus Luckau und im KZ Sachsenhausen
1939 - 1945 Schlosser in Berlin-Neukölln
15. Juni 1945 Mitunterzeichner des Aufrufs des vorbereitenden Gewerkschaftsausschusses für Groß-Berlin zur Gründung neuer freier Gewerkschaften
1946 - 1949 1. Vorsitzender des FDGB-Landesvorstandes Groß-Berlin
1946 - 1955 Mitglied des FDGB-Bundesvorstandes
1949 - 1950 1. Vorsitzender des Zentralvorstandes der IG Eisenbahn
1950 - 1953 Minister für Arbeit
1953 - 1954 Minister für Eisenbahnwesen
1954 - 1974 verschiedene Funktionen im Verband der Konsumgenossenschaften in Berlin
27. November 1974 in Berlin gestorben
Quellen:
Biographisches Lexikon zur Geschichte der Deutschen Arbeiterbewegung. Berlin 1970
Hermann Weber/Andreas Herbst: Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945. Berlin 2008
Inhaltliche Charakterisierung: Die vorliegenden Dokumente aus dem Nachlass von Roman Chwalek gelangten über das Zentralarchiv des FDGB in die Stiftung.
Der Nachlass enthält vor allem Dokumente aus der politischen und gesellschaftlichen Tätigkeit von Roman Chwalek aus der Zeit von 1945 - 1971 sowie einige persönliche und biographische Dokumente, darunter Biographien, Lebensläufe und Korrespondenzen, aus der Zeit von 1946 - 1984 . Bei Ersteren handelt sich in erster Linie um Materialien aus seiner Arbeit im vorbereitenden Gewerkschaftsauschuss, im FDGB, in der IG Eisenbahn und im Deutschen Volksrat. Außerdem findet man im Bestand Dokumente zur Geschichte des Deutschen Widerstandes in der Zeit des Nationalsozialismus.
Mit dem Nachlass übernommene Fotoalben wurden an das Bildarchiv abgegeben.
Die Benutzung unterliegt keinen anderen Beschränkungen als der Beachtung von Persönlichkeitsschutzrechten Betroffener und schutzwürdigen Belangen Dritter.
Bei Veröffentlichungen ist wie folgt zu zitieren: Stiftung Archiv der Parteien und Massenorganisationen der DDR im Bundesarchiv, NY 4405/1, Kurzform: BArch, NY 4405/1 (Beispiel für die Zitierung der Akte mit der Nr. 1).
Holger Franke
Umfang, Erläuterung: 35 AE
Zitierweise: BArch NY 4405/...
Chwalek, Roman, 1898-1974
35 Aufbewahrungseinheiten; 0,0 laufende Meter
Archivbestand
deutsch
Verwandtes Archivgut im Bundesarchiv: DA 1 - Volkskammer der DDR
DE 1 - Staatliche Plankommission
DM 1 - Ministerium für Verkehrswesen
DQ 2 - Ministerium für Arbeit und Berufsbildung
DY 30 - ZK der SED
DY 34 - FDGB
DY 40 - IG Eisenbahn
RY 1 - KPD
NY 4409 - Nachlass Bernhard Göring
SgY 30 - Erinnerungen
TonY 2 - Tondokumentensammlung des FDGB
DE 1 - Staatliche Plankommission
DM 1 - Ministerium für Verkehrswesen
DQ 2 - Ministerium für Arbeit und Berufsbildung
DY 30 - ZK der SED
DY 34 - FDGB
DY 40 - IG Eisenbahn
RY 1 - KPD
NY 4409 - Nachlass Bernhard Göring
SgY 30 - Erinnerungen
TonY 2 - Tondokumentensammlung des FDGB
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 10:58 MESZ