Einsatz und Verrechnung von Zwangsarbeitern ab 01.04.1944.
Vollständigen Titel anzeigen
0.4, 051/0063a
former reference number: Groß-Rosen 1
former reference number: 270a, Folio 169-170
former reference number: Aktenzeichen des Absenders: Dr. Sch/Kr 436
DE ITS 0.4 Kartei der „Sachdokumente“ der Sammlungsgruppe Inhaftierung und Verfolgung
Kartei der „Sachdokumente“ der Sammlungsgruppe Inhaftierung und Verfolgung >> Konzentrationslager >> Konzentrationslager Groß-Rosen >> Arbeitseinsatz
03.04.1944
Aktenvermerk. Der Durchschnittsstundenverrechnungssatz von Rpf. 0,30 pro Häftling ist bis zum 30.04.1944 aufrechtzuerhalten. Beim Häftlingseinsatz sollen nur die tatsächlichen produktiven Arbeitsstunden verrechnet werden. Ab 01.05.1944 sollen die neuen Verrechnungssätze zur Anwendung kommen. Die Prämien sollen von wöchentlich RM 500,- auf RM 750 erhöht werden. Zur Klärung der Frage wer Fach- oder Hilfsarbeiter ist, wurde vom Konzentrationslager eine Liste der zugewiesenen Facharbeiter aufgestellt. Nach dieser Klarstellung wird gebeten, bei der Verrechnung zwischen Fach- und Hilfsarbeitern zu unterscheiden.
Dyhernfurth/Oder
Art: Fotokopie einer Abschrift
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
02.06.2025, 09:19 MESZ