Vertrag zwischen dem Deutschen Haus in Ellingen und Heinrich Butzener über dessen Seelgerätstiftung, darnach soll das Deutsche Haus von den Erträgnissen, der ihm geschenkten Höfe zu Waltingen und Hurlbach zehn Jahre lang jedes Jahr 8 lb Heller den von dem Stifter geschädigten Personen auszahlen, nach Ablauf dieser Zeit aber jährlich 5 Sümmer Weizen an die Armen auszahlen und dem Stifter einen Jahrtag halten. Wird die Verteilung unterlassen, so fallen die Einkünfte des Hofes zu Waltingen für das betreffende Jahr an die Minoriten zu Nu{e}renberg. - Es stimmen zu: Ritter Konrad v. Kudorf, Hartung, dessen Schwager, Konrad und Ylsung, die Schwäger des Butzener. - Zeugen: Bruder Albrecht, Leutpriester zu Ellingen, Bruder Berthold v. Lamingen, Bruder Ulrich v. Onolspach, Bruder Heinrich v. Eglingen, Herr Konrad v. Kudorf, Ritter, dessen Schwager Hartung, Konrad der Kirchner. - Siegler: 1. Abt Malachias bei St. Egidien zu Nurenberch, 2. der Guardian des Minoritenklosters ebenda.
Vollständigen Titel anzeigen
Vertrag zwischen dem Deutschen Haus in Ellingen und Heinrich Butzener über dessen Seelgerätstiftung, darnach soll das Deutsche Haus von den Erträgnissen, der ihm geschenkten Höfe zu Waltingen und Hurlbach zehn Jahre lang jedes Jahr 8 lb Heller den von dem Stifter geschädigten Personen auszahlen, nach Ablauf dieser Zeit aber jährlich 5 Sümmer Weizen an die Armen auszahlen und dem Stifter einen Jahrtag halten. Wird die Verteilung unterlassen, so fallen die Einkünfte des Hofes zu Waltingen für das betreffende Jahr an die Minoriten zu Nu{e}renberg. - Es stimmen zu: Ritter Konrad v. Kudorf, Hartung, dessen Schwager, Konrad und Ylsung, die Schwäger des Butzener. - Zeugen: Bruder Albrecht, Leutpriester zu Ellingen, Bruder Berthold v. Lamingen, Bruder Ulrich v. Onolspach, Bruder Heinrich v. Eglingen, Herr Konrad v. Kudorf, Ritter, dessen Schwager Hartung, Konrad der Kirchner. - Siegler: 1. Abt Malachias bei St. Egidien zu Nurenberch, 2. der Guardian des Minoritenklosters ebenda.
Ritterorden, Urkunden 1305
Registratursignatur/AZ: 1. Reihe
Zusatzklassifikation: Vertrag
Ritterorden, Urkunden
Ritterorden, Urkunden >> Ritterorden, Urkunden >> 4. Landkommende Ellingen
1287 Mai 14
Urkunden
ger
Literatur: Regest: Nürnberger Urkundenbuch Nr. 751, S. 438-439.
Originaldatierung: Datum et actum anno Domini millesimo CC°LXXXVII° in vigilia ascensionis Domini.
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Ausf., latein., Perg. (20 c, x 15 cm, Plica 3,5 cm), mit 2 Siegeln (beschädigt) an Presseln anhängend.
Originaldatierung: Datum et actum anno Domini millesimo CC°LXXXVII° in vigilia ascensionis Domini.
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Ausf., latein., Perg. (20 c, x 15 cm, Plica 3,5 cm), mit 2 Siegeln (beschädigt) an Presseln anhängend.
Deutsche Übersetzung (17. Jh.): Ritterorden Urk. Nr. 1937. Über Heinrich Butzener von Stein vgl. Regesta Boica IV, 770.
Lamingen, Berthold v. (Bruder)
Onolspach, Ulrich v. (Bruder)
Eglingen, Heinrich v. (Bruder)
Kirchner, Konrad der
Malachias (Abt v. St. Egidien zu Nürnberg)
Kuedorf, Konrad v.
Butzener, Heinrich
Hartung
Konrad
Ylsung
Albrecht (DO-Bruder, Leutpriester zu Ellingen)
Walting (Gde. Pleinfeld, Lkr. Weißenburg-Gunzenhausen)
Ellingen (Lkr. Weißenburg-Gunzenhausen), Kommende
Hörlbach (Gde. Ellingen, Lkr. Weißenburg-Gunzenhausen)
Nürnberg, Minoritenkloster
Nürnberg, St. Egidien
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:51 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Staatsarchiv Nürnberg (Archivtektonik)
- Beständetektonik des Staatsarchivs Nürnberg (Tektonik)
- I. Altbestände (Territorien und Institutionen des Alten Reichs) (Tektonik)
- Deutscher Orden (Tektonik)
- Selekte (Tektonik)
- Ritterorden, Urkunden (Bestand)
- Ritterorden, Urkunden (Gliederung)
- 4. Landkommende Ellingen (Gliederung)